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Dieses von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik via AP veröffentlichte Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin während eines Gesprächs mit der stellvertretenden Verteidigungsministerin und Vorsitzenden der Stiftung „Verteidiger des Vaterlandes“, Ziwiljowa, während ihres Treffens im Kreml.

© dpa/MIKHAIL METZEL

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Angeblich bis zu 15 Millionen Stimmberechtigte : Putin will auch Ukrainer in Russland bei Wahlen in der Ukraine abstimmen lassen

Ukrainisches Korruptionsbüro verfolgt Tausende Fälle + Russische Agenten installieren Drohnen-Leitsysteme in der Ukraine + Russland entwickelt Drohne für den Boden- und Luftkampf + Der Newsblog.

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Hinweis: Angaben der Regierungen, Armeen und Bilder und Videos aus der Region lassen sich manchmal nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zu vermitteln.

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Benjamin Reuter
Wladimir Putin bei einer Sitzung in Moskau. 
Wladimir Putin bei einer Sitzung in Moskau.    Bild: Sputnik/Mikhail Metzel/Pool via REUTERS

Putin drängt auf Stimmabgabe von Ukrainern in Russland bei Wahlen in der Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin fordert, dass sich Ukrainerinnen und Ukrainer, die in Russland leben, an künftigen Wahlen in der Ukraine beteiligen sollen. Der Kreml verbreitet diese Forderung bereits seit Dezember 2025 und spricht von fünf bis zehn Millionen Ukrainer:innen in Russland.

Expertinnen und Experten, warnen jedoch, dass Russland ein solches Szenario nutzen könnte, um massenhafte Wahlfälschungen zu ermöglichen. Falls Kiew dem nicht zustimmt, könnte Russland die ukrainischen Wahlen im Nachhinein als „illegitim“ darstellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat diese Forderung kategorisch zurückgewiesen. (Yulia Valova)
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Sandra Lumetsberger

Estland verhängt Einreiseverbot gegen 261 Russen

Estland hat Einreiseverbote gegen 261 Russen verhängt, die am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beteiligt und im Kriegseinsatz an der Front waren. 

„Es besteht kein Zweifel, dass es sich hier um Personen mit einer feindseligen Haltung gegenüber Europa handelt. Sie verfügen über Kampferfahrung, militärische Ausbildung und oft auch über eine kriminelle Vergangenheit. Darüber hinaus sind sie psychisch traumatisiert“, begründete Innenminister Igor Taro den Schritt. Demnach handelt es sich um die ersten Einreiseverbote, denen weitere folgen sollen.

Die Einreiseverbote seien unausweichlich, da diejenigen, die im Namen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin Gräueltaten in der Ukraine begangen hätten, keinen Platz in der freien Welt hätten. „Die von ihnen ausgehende Bedrohung ist nicht theoretischer Natur – sie umfasst sowohl die mögliche Ausführung von Aufträgen für russische Geheimdienste als auch die Beteiligung an organisierter Kriminalität“, wurde Taro in einer Mitteilung zitiert.

Außenminister Margus Tsakhna betonte, dass vormalige Kriegsteilnehmer nichts in Estland und im Schengenraum zu suchen hätten und die jetzigen Einreiseverbote nur der Anfang seien. „Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tür für russische Ex-Kämpfer geschlossen bleibt, und rufen andere Länder auf, es uns gleichzutun“, schrieb er auf der Plattform X.

Nach Angaben des Innenministeriums haben schätzungsweise bis zu 1,5 Millionen russische Staatsbürger an Russlands bewaffneter Aggression in der Ukraine teilgenommen. Davon seien etwa 640.000 noch immer an der Front. (dpa)

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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Messerangriff in Schule: Ukrainischer Jugendlicher verletzt Lehrer und Mitschüler

Ein ukrainischer Jugendlicher hat am Montag in einer Schule in Kiew einen Lehrer und einen Mitschüler mit einem Messer verletzt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde der 14-Jährige festgenommen. Der Teenager hatte sich den Angaben zufolge auf der Schultoilette eine Maske und einen Helm aufgesetzt und war dann in ein Klassenzimmer gestürmt, wo er einen 39-jährigen Lehrer und einen 14-jährigen Mitschüler mit einem Messer attackierte. Anschließend verletzte er auch sich selbst.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Opfer und der Angreifer zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Lehrer hat demnach lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Die Ermittler gehen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hinweisen nach, wonach der Junge unter russischem Einfluss stand. Auf seinem Handy wurde demnach „Korrespondenz“ mit „unbekannten Personen“ gefunden, „wahrscheinlich Vertreter der russischen Geheimdienste“.

Auf Fotos, die von der Polizei veröffentlicht wurden, ist ein Jugendlicher mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Hitler kaputt“ zu sehen. Diese Parole hatten sowjetische Soldaten 1945 nach dem Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gerufen. (AFP)
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Tobias Mayer
Author Tobias Mayer

Ukrainekrieg als Werbung: Moskau meldet Auftragsrekord für Waffen

Das Interesse an russischen Rüstungsgütern im Ausland ist nach Angaben aus Moskau auf Rekordniveau. „Bis 2022 lag der maximale Auftragswert bei 55 Milliarden Dollar. Heute haben wir mit 70 Milliarden Dollar an schon unterschriebenen Verträgen einen Rekord“, sagte Vizeregierungschef Denis Manturow bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin.

Manturow führte das auch auf den 2022 von Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine zurück. „Die im Rahmen der militärischen Spezialoperation erprobte Technik wirbt für sich selbst“, sagte er. Als militärische Spezialoperation bezeichnen russische Offizielle den Krieg. 

Besonders gefragt seien russische Flugabwehrkomplexe, Flugzeuge und Mehrfachraketenwerfer, sagte Manturow. Allerdings hat das Auftragshoch auch eine Kehrseite. Erst im Dezember hatte Manturow nämlich eingeräumt, dass Exportaufträge hinter der Nachfrage der russischen Armee nach neuen Waffen anstehen müssten, also nur mit Verspätung abgearbeitet werden. (dpa)
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Benjamin Reuter
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Verständnis dafür geäußert, dass Indien noch russisches Gas und Öl bezieht. „Wir sind uns in der Bewertung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine vollkommen einig“, sagt Merz bei seinem Indien-Besuch nach einem Treffen mit Ministerpräsident Narendra Modi. Druck auf Indien lehnte er ab. „Ich habe gleichzeitig verstanden, wie abhängig Indien auch über die letzten Jahre und Jahrzehnte von russischen Öl- und Gaslieferungen nach wie vor ist“, sagt er. Deutschland habe diese Abhängigkeit fast auf null reduzieren können. „So einfach geht das in Indien offensichtlich nicht, und ich bin der Letzte, der hier mit erhobenem Zeigefinger Besuch in anderen Ländern macht“, fügt er hinzu. „Wir reden vernünftig miteinander und wir versuchen, Lösungen zu finden.“ Wenn man Druck ausübe, sei dies nicht das richtige Instrument, um eine Partnerschaft auf eine neue Basis zu heben. (Reuters)
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Benjamin Reuter

Mehr als 7.400 Anklagen wegen Korruption, Amtsmissbrauchs und Kriegsverbrechen in der Ukraine im Jahr 2025

Im Jahr 2025 hat das staatliche Korruptions-Ermittlungsbüro der Ukraine insgesamt 7.420 Anklageschriften gegen knapp 8.000 Personen an ukrainische Gerichte übergeben. Dabei handelt es sich um Verfahren wegen Korruption, Amtsmissbrauch, Verstöße im Verteidigungsbereich, Straftaten von Polizeibeamten und Richtern sowie um Delikte gegen die nationale Sicherheit, wie das Büro auf seiner offiziellen Website mitteilt.

Unter den Angeklagten befinden sich hochrangige Staatsbedienstete, Abgeordnete, ehemalige Regierungsmitglieder, Richter:innen sowie zahlreiche Angehörige der Sicherheitsbehörden. Ein eigener Schwerpunkt betrifft Kriegsverbrechen und Kollaboration, die seit Beginn der russischen Vollinvasion systematisch dokumentiert werden.

Das Ermittlungsbüro betont, dass die hohe Zahl der Anklagen den Anspruch widerspiegelt, auch im Krieg rechtsstaatliche Verantwortung durchzusetzen – insbesondere dort, wo Korruption und Machtmissbrauch die Verteidigungsfähigkeit des Landes und das Vertrauen internationaler Partner beeinträchtigen. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter
Shahed-Drohne in der Ukraine. 
Shahed-Drohne in der Ukraine.    Bild: Sergei SUPINSKY / AFP

Russische Agenten installieren Drohnen-Leitsysteme in der Ukraine

Russische Agenten suchen in von der Ukraine kontrollierten Gebieten – sowohl in Front- als auch in Hinterlandregionen – nach privaten Wohnhäusern, um dort Funkrelais zur Steuerung von Angriffsdrohnen des Typs „Shahed“ zu installieren. Darüber berichtet der unabhängige Experte für Funk- und Radiotechnologien Serhii „Flash“ in seinem Telegram-Kanal.

Nach Angaben des Experten handelt es sich dabei um zivile Wohnhäuser, die häufig von älteren Menschen bewohnt sind. Unbekannte Personen bieten demnach unter dem Vorwand von „Hilfe“ oder kleinen Dienstleistungen Bewohnern an, auf dem Grundstück oder in Nebengebäuden eine kleine Box zu installieren, die an das Stromnetz und mitunter auch an das Internet angeschlossen wird. Solche Geräte könnten Teil eines Relais-Systems zur Signalübertragung und Zielsteuerung von Drohnen sein. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter

Investoren verlieren den Glauben an einen schnellen Waffenstillstand

Die ukrainischen Eurobonds, die nach der Entscheidung der EU über neue umfangreiche Finanzhilfen Ende 2025 deutlich an Wert gewonnen hatten, sind zu Beginn des Jahres 2026 wieder gefallen. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ berichtet, reagieren Investoren zunehmend skeptisch auf die Aussichten für Friedensverhandlungen und ein rasches Ende des Krieges, was unmittelbare Folgen für den ukrainischen Anleihemarkt hat.

Laut „Bloomberg“ haben einige ukrainische Staatsanleihen seit Anfang Januar rund zwei Cent pro Dollar Nennwert verloren, nachdem sie im Dezember noch deutlich zugelegt hatten. Trotz politischer Unterstützung aus der EU und der Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Fortschritte bei Sicherheitsgarantien mit den USA bleibt der Markt zurückhaltend, da Zeitpunkt und Bedingungen eines möglichen Friedens weiterhin unklar sind. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter

Wasserversorgung in der russisch besetzten Region Luhansk wohl weitgehend zusammengebrochen

Fast das gesamte Gebiet der vorübergehend besetzten Oblast Luhansk ist von massiven Ausfällen der Wasserversorgung betroffen. Das berichtet die Vereinigung der Krisenmedienzentren der Ukraine (ACMC). 

Als Ursachen nennt die ACMC den kritischen Zustand der Infrastruktur, zahlreiche Unfälle an Pumpstationen sowie anhaltende Probleme mit der Stromversorgung, die von den Besatzungsverwaltungen nicht behoben werden können. 
Infolgedessen haben Wohngebiete, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen keinen verlässlichen Zugang zu Wasser. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter

Bedrohung durch Geran-5: ISW erklärt, warum die neue russische Drohne besonders gefährlich ist

Russland testet eine neue Generation von Angriffsdrohnen, um die ukrainische Luftverteidigung zu überwinden. Laut dem ukrainischen Militärgeheimdienst und Einschätzungen des US-Think Tanks "Institute for the Study of War" setzte die russische Armee Anfang 2026 erstmals die modernisierte Langstreckendrohne Geran-5 ein. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bekannten Shahed-Modelle. Die Drohne soll eine Gefechtsladung von rund 90 Kilogramm tragen können und eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern haben.

Analysten des ISW gehen davon aus, dass Russland inzwischen eine eigene Produktion dieser Drohnen aufgebaut hat, was durch zuvor aus dem Iran übernommene Technologien möglich geworden ist. Im Gegensatz zu früheren Varianten wird die Geran-5 nicht nur als Mittel gegen Bodenziele, sondern auch als potenzielles Instrument zur Bekämpfung von Luftzielen betrachtet. Dadurch entstehen neue Risiken für ukrainische Abfangsysteme. Die Drohne ist erstmals gleichzeitig mit einem tragbaren Flugabwehrraketensystem und einer eigenen Gefechtsladung ausgestattet.

Die Drohne kann in Echtzeit von einem Operator gesteuert werden und behält auch nach dem Abschuss der Flugabwehrrakete ihre Fähigkeit, ein Bodenziel anzugreifen. 

Das ISW wertet diese Entwicklungen als Teil der russischen Strategie, die Wirksamkeit der ukrainischen Luftverteidigung gezielt zu untergraben – eine direkte Reaktion auf die fortlaufenden Innovationen Kyjiws im Bereich der Flugabwehr. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter

Russland greift erneut die Eisenbahn an: Züge verkehren mit Verspätungen

Am Montagmorgen haben russische Truppen erneut die ukrainische Eisenbahninfrastruktur angegriffen. Infolge der Schäden verkehren einige Züge mit Verspätungen, einzelne Strecken werden über Umleitungen bedient. Das teilte der Vorsitzende der Ukrzaliznytsia, Oleksandr Pertzovskyi, in einem Facebook-Beitrag mit.

Seinen Angaben zufolge arbeiten die Reparaturteams im Modus maximaler Mobilisierung; für Fahrgäste wurden Bus-Transfers organisiert und zusätzliche Hinweise zu Verspätungen sowie internationalen Anschlüssen eingeführt. Trotz der Angriffe und schwieriger Wetterbedingungen wurde der Zugverkehr nicht eingestellt: Züge erreichten Kyjiw, Chmelnyzkyj, Dnipro und Lwiw in Abstimmung mit den örtlichen Behörden auch während der Ausgangssperre. (Yulia Valova)
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Benjamin Reuter

35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom

Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. „Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit“, hieß es in der Mitteilung. 

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

Viele ukrainische Großstädte sitzen im Dunkeln
Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kiew, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.

Die ukrainische Luftwaffe fing in der Nacht nach eigenen Angaben 135 von 156 angreifenden russischen Drohnen ab. Es war damit ein im Vergleich der vergangenen Wochen kleiner Angriff. Trotzdem gab es Einschläge an 18 Stellen. (dpa)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Brantner fordert mehr Druck von Merz und EU auf Putin

Im Ringen um einen Waffenstillstand in der Ukraine fordert Grünen-Bundeschefin Franziska Brandtner mehr Einsatz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der russische Präsident Wladimir Putin wolle keinen Waffenstillstand, und der nötige Druck auf ihn werde nicht von US-Präsident Donald Trump kommen, sagte Brantner der „Süddeutschen Zeitung“. „Das müssen Merz und die EU jetzt endlich tun.“ Als Maßnahmen nannte sie unter anderem die Festsetzung von Russlands Schattenflotte und die Nutzung von russischem Vermögen. Außerdem müssten Länder ins Visier genommen werden, die russisches Öl kauften. 

Deutschland müsse außerdem bereit sein, einen Waffenstillstand militärisch abzusichern. Auf die Frage, ob die Grünen einem Bundeswehreinsatz in der Ukraine zustimmen würden, sagte Brantner, das hänge vom Mandat ab. „Klar ist: Wenn wir einen Waffenstillstand nicht gut absichern, kommt der Krieg noch näher. Für unsere Sicherheit ist es entscheidend, Putin in der Ukraine zu stoppen.“ (dpa)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner

Großbritannien will neue Raketen für die Ukraine entwickeln

Großbritannien will nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele entwickeln. Die Regierung in London schreibt dazu für das Projekt „Nightfall“ einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen. (Reuters)
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Christoph Zempel

Kiew berichtet von Angriffen auf russische Bohrplattformen

Ukrainische Militärs haben die Beschädigung von drei russischen Ölbohrplattformen im Kaspischen Meer für sich beansprucht. Die Plattformen des russischen Ölgiganten Lukoil dienten der Versorgung der russischen Streitkräfte in der Ukraine, teilte der ukrainische Generalstab in Kiew auf Telegram mit. Die Generalität machte keine Angaben zur Art des Angriffs, sprach aber von „direkten Treffern“, sodass der Einsatz von Langstreckendrohnen möglich schien. Die Spezialkräfte der Ukraine veröffentlichten dazu ein Video, das den Angriff aus der Sicht angreifender Drohnen zeigt.

Der Bericht über den Angriff sowie das Video konnten von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Das russische Militär macht grundsätzlich keine Angaben zu eventuellen Schäden durch ukrainische Angriffe. (dpa)

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Christoph Zempel

Selenskyj: 1100 russische Drohnen und 50 Raketen in vergangener Woche

Russland hat die Ukraine in der vergangenen Woche nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit 1100 Drohnen angegriffen. Zudem seien mehr als 890 gelenkte Luftbomben und über 50 Raketen, darunter ballistische Raketen, Marschflugkörper und Mittelstreckenraketen, gegen die Ukraine eingesetzt worden. Russland habe absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet, um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern, erklärt Selenskyj. Dies sei „ein zynischer russischer Terrorakt, der sich gezielt gegen Zivilisten richtet“. Moskau reagiert zunächst nicht. (Reuters)
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Christoph Zempel

Von der Leyen: Russland muss nun Friedenswillen zeigen

Russland muss EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zufolge nun zeigen, dass es an einem Frieden interessiert ist. Die Regierung in Kiew und ihre Verbündeten hätten sich auf einen Friedensplan und Sicherheitsgarantien geeinigt, die nach einem Waffenstillstand in Kraft treten würden, sagt von der Leyen vor Journalisten. 

Bei dem Plan handele es sich um den 20-Punkte-Vorschlag, den der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump besprochen habe. Zudem gebe es umfangreiche Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine. (Reuters)
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Sven Lemkemeyer

Mehr als 1000 Wohnhäuser in Kiew weiter ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach dem schweren russischen Angriff am Freitag mehr als 1000 Wohngebäude weiterhin ohne Heizung. „Die Lage bei der Energieversorgung in der Hauptstadt bleibt sehr schwierig“, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Ein Raketenangriff hatte am Freitag bei starkem Frost praktisch die gesamte Stadt von der Strom- und Wärmeversorgung abgeschnitten. Zwar konnten die Behörden die Wasserversorgung wiederherstellen und die Strom- und Wärmeversorgung teilweise wiederaufnehmen, die Reparaturarbeiten dauern jedoch an. (Reuters)
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