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Thema

Finnland

Ingrid Kurz-Scherf (52), Expertin für Arbeits- Sozial- und Tarifpolitik und früher unter anderem für den Deutschen Gewerkschaftsbund tätig, ist Professorin am Institut Politikwissenschaften der Uni Marburg, Fachgebiet Politik und Geschlechterverhältnis. Immer mehr Frauen entscheiden sich für ihren Beruf und gegen Kinder.

Der Wind bestimmte das Geschehen. Erst ließ er Martin Schmitt und Sven Hannawald am Ende einer erfolgreichen Saison zu bisher unerreichten Weiten fliegen.

Der finnische Gitarrist Kalle Kalima mischt seit geraumer Zeit die Berliner Jazz-Szene mit Noise, Free Form und Avant Rock auf und wirkt so an einem Revival der eher seltsamen Art mit. Auf drei CDs ist der 1973 geborene Gitarrist derzeit zu hören: auf "Haw Haw" (J4E) des Berliner Retro-Free-Trios Momentum Impakto mit Saxofonist Daniel Erdmann und John Schröder, Schlagzeug; auf "Play Modes" vom Sibelius Academy Jazz Department (JazzWeaver), wo Kalima studierte, bevor er aus Helsinki an die Hanns Eisler Hochschule nach Berlin kam.

Die berühmte Schweizergarde im Vatikan ist bislang der einzige militärische Beitrag, zu dem sich die Eidgenossen dauerhaft verpflichtet haben. Doch bald könnte Bern gefordert sein, mehr als jene 100 Mann ins Ausland zu entsenden, die den Papst schützen.

Von Hans Monath

Der Übersetzer auf dem Podium in der Peaks Ice Arena war mit seiner Aufgabe ein wenig überfordert. Mehrfach musste er nachfragen: "Wie war die Frage noch einmal?

Von Benedikt Voigt

Spät in der Nacht drohte der Eklat: Vier Finanzminister der EU waren in der Nacht zum Dienstag bei der Sitzung der Euro-Gruppe fest entschlossen, Geist und Buchstaben des Euro-Stabilitätspakts Genüge zu tun und Deutschland wie Portugal mit einem blauen Brief wegen zu hoher Staatsschulden formell abzumahnen. Für Österreich, Finnland, Belgien und die Niederlande bestand kein Zweifel daran, dass zum ersten mal in der Geschichte der Währungsunion eine so genannte "Frühwarnung" fällig war: An Deutschland und an Portugal.

Von Thomas Gack

Innerhalb der EU müssen die Verbraucher für den gleichen Neuwagen bislang höchst unterschiedliche Preise bezahlen. Eine Studie der EU-Kommission vom Mai 2001 belegt, dass deutsche Autokäufer erhebliche Beträge sparen können, wenn sie ihren Neuwagen im Ausland kaufen.

Wissenschaftler und die Bundesregierung bezweifeln die Seriosität der "Studie zur nachhaltigen Entwicklung", die am Montag bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in New York vorgestellt wurde. Deutschland belegt in der Ländervergleichs-Untersuchung den Platz 54 von 142 - hinter den USA (51), Weißrussland (52) oder Österreich (8).

Von Torsten Hampel

Deutschland schneidet bei einem neuen Umweltverträglichkeitsindex des Weltwirtschaftsforums schlecht ab: Nach der Studie, die bei der Jahrestagung des Forums (WEF) am Montag in New York veröffentlicht wurde, landete Deutschland auf dem 54. von 142 Plätzen - noch hinter den USA, Weißrussland und der Zentralafrikanischen Republik.

Seit Deutschland beim internationalen Schultest Pisa bedenklich schlecht abgeschnitten hat, steht die Frage im Raum: Was machen andere Nationen besser? Eine Gruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte sich jetzt zusammen mit Schulforschern und Journalisten auf den Weg gemacht, dieser Frage in Schweden nachzugehen.

Von Bärbel Schubert

Ein Gespenst geht um in Europa: das finnische Wunder. Besonders wir Deutsche blickten, Pisa sei es geklagt, in den letzten Monaten voll Bewunderung in den blauen Norden.

Krankheit und Behinderung ist keineswegs immer schicksalhaft, nicht einmal, wenn sie angeboren ist. In Deutschland kommen zum Beispiel jährlich etwa tausend Kinder auf die Welt, deren Fehlbildungen zu 70 Prozent zu verhindern gewesen wären, hätten ihre Mütter Folsäure eingenommen.

Von Rosemarie Stein

Die europäische Wettbewerbsbehörde ist bereit, mit den Regierungen der Mitgliedstaaten über die anstehende Reform des Autovertriebes zu sprechen. Es sei nicht überraschend, dass die Mitgliedstaaten Stellung zu Kommissionsvorschlägen nähmen, sagte ein Sprecher von Wettbewerbskommissar Mario Monti.

Okay, es ist so weit. Angelo, José, Manfred und Paddy haben den Euro in der Tasche und damit den absoluten Durchblick: Sie können direkt vergleichen, wie viel die gleiche Schachtel Aspirin-Tabletten in Griechenland kostet (50 Cent), und wie viel in Frankreich (4,67 Euro) - ohne Taschenrechner und ellenlange Divisionsrechnung.

Knapp vier Wochen vergehen noch, dann beginnen für viele Wintersportler die wichtigsten Wettkämpfe ihrer Karriere: die Olympischen Spiele von Salt Lake City. Vor dem Rennen um das olympische Gold, das am 8.

Wie lange ist das alte Geld noch gültig?In Deutschland hat die D-Mark mit dem Jahreswechsel ihre Funktion als allein gültiges Zahlungsmittel verloren.

"Bei uns ist der Strom zu Hause" - mit diesem Slogan wirbt die kleine Gemeinde Eurajoki an der Westküste Finnlands. Zu ihren Sehenswürdigkeiten zählt sie auch zwei Atomreaktoren.

Von Claudia von Salzen

Es steckte keine exakte Überlegung dahinter, eher der Zufall. Weil die Gründungsväter möglichst vielen Skispringern die Gelegenheit geben wollten, an der Vierschanzentournee teilzunehmen, wählten sie für das erste Springen 1953 einen Termin zwischen den Jahren.

Beim Thema Euro wird den kühlen Finnen warm ums Herz: Wie keine andere skandinavische Nation haben sie sich auf das neue Zeitalter vorbereitet. Der Übergang von der finnischen Markka zum Euro krönt die Rückkehr Finnlands in den europäischen Wirtschaftsverbund.

Von Henrik Mortsiefer

Wenn Franz Zorn über seine Sportart erzählen darf, dann ist der Österreicher kaum zu bremsen. Nach Finnland ist er gefahren, um sich vorzubereiten auf die Saison.

Von Claus Vetter

Für die einen war es ein überflüssiges Ärgernis, für die anderen die erste Urlaubsfreude: Der Umtausch am Bank- oder Wechselstubenschalter von D-Mark in die Währung des Reiselandes. Ab 1.

Neun Kilogramm hat er an Gewicht verloren, jedoch nichts von seinem Optimismus: Kombinations-Weltmeister Marko Baacke geht es wieder besser. "Ich fühle mich einwandfrei, ich fühle mich richtig gut.

Vorbei die schöne Zeit unangefochtener Schulweisheit in deutschen Landen: Die Schulen anderer Industriestaaten meistern die modernen Herausforderungen erheblich besser als die deutschen. Nach dem schlechten Abschneiden der Deutschen beim internationalen Schulleistungstest Pisa (Programme for International Student Assessment) stellt sich die Frage: Was machen die anderen besser?

Nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler im weltweit größten internationalen Schulleistungstest Pisa planen die Kultusminister nun Reformen. Dabei geht es darum, wie man lern- und leseschwache Schüler, aber auch besonders Begabte besser fördern kann, wie künftig mit schlechten Leistungen umgegangen werden soll und wie sich die Lehrerbildung verbessern lässt.

Von Bärbel Schubert

Mit Entsetzen haben Eltern, Politiker und Verbände auf die schlechten deutschen Ergebnisse der Schulleistungs-Untersuchung Pisa reagiert. "Schlimmer hätte es nicht kommen können", meinte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun.

Von Bärbel Schubert

Mit diesen katastrophalen Ergebnissen hatten selbst Schulkritiker in Deutschland nicht gerechnet. Seit Monaten kursieren in Fachkreisen zwar Vermutungen und Spekulationen, was die weltgrößte internationale Schulleistungsuntersuchung Pisa (Programme for International Student Assessment) bringen würde - durch das schlechte Abschneiden bei der Vorgängeruntersuchung zur Mathematik waren Politiker und Schulvertreter vorgewarnt: Was nun aber vorliegt, übertrifft jede Spekulation.

Von Bärbel Schubert

Für die arg gebeutelten Anleger war die Kursentwicklung der beiden großen nordeuropäischen Telekommunikationskonzerne Nokia aus Finnland und Ericsson aus Schweden in den vergangenen Wochen ein lang ersehnter Lichtblick in der allgemeinen Tristesse. Der größte weltweite Netzwerkausrüster Ericsson zog seit Mitte September um rund 60 Prozent an, die unbestrittene Nummer eins bei den Handys, Nokia, legte gar um fast 100 Prozent zu.

Der weltweit mit Abstand größte Handy-Hersteller, Nokia aus Finnland, geht von einem weiterhin schwachen Markt für Mobiltelefone in Europa aus. Damit haben die Finnen alle Hoffnungen auf eine schnelle Erholung des seit Monaten schwer angeschlagenen Telekommunikationsmarktes begraben.

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