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Thema

Finnland

Oliver Bierhoff hat es nicht leicht in diesen Tagen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kämpft um die Qualifikation für die WM im kommenden Jahr, doch die Dienste ihres nominellen Kapitäns werden dazu nicht mehr gebraucht.

Von Stefan Hermanns

Japan und Südkorea sind, unabhängig von der geographischen Distanz, für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder ein wenig näher gerückt. Im ersten Play-off-Spiel um die Teilnahme an der WM im kommenden Jahr in Fernost erreichte sie gestern in Kiew ein 1:1 (1:1) gegen die Ukraine.

Von Stefan Hermanns

Mit entschlossenen Mienen, flammenden Appellen und pathetischen Losungen erklärt der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Ernst der Lage. "Es geht um das Ansehen des deutschen Fußballs.

Festivalleiter Nils Landgrebe will beweisen, dass aus Skandinavien nicht nur Saabs und Wahlfänger kommen. Der 1956 geborene Posaunist arbeitete mit ABBA und Herbie Hancock, bevor er seine Band Funk Unit gründete.

Sind die Kinder in Deutschland dümmer als in anderen Industriestaaten? Hier zu Lande kommen nur 16 Prozent eines Altersjahrgangs zu einem Hochschulabschluss.

Von Bärbel Schubert

Oliver Kahn kniff wieder einmal die Augen zusammen. Das macht der Torhüter aus Bayern immer, wenn ihn der Ausgang eines Fußballspiels persönlich beleidigt hat und er aufpassen muss, was er sagt.

Von Michael Rosentritt

Der Enttäuschung über das EM-Aus folgte die Angst um die Zukunft des deutschen Fußballs. Die Junioren (U 21) des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatten am Freitagabend in Ahlen Finnland zwar mit 2:0 besiegt, doch bei der Qualifikation zur Europameisterschafts-Endrunde musste das Team dem Nachwuchs aus England und Griechenland den Vortritt lassen.

Rudi Völler wusste nicht wohin mit seinen Händen. Mal zupften sie am Hosenbund, mal versanken sie in den Hosentaschen, dann kamen sie wieder zum Vorschein, dann strichen sie durchs weiß gewordene Haupthaar.

Von Michael Rosentritt

Ach, gute Güte, was soll man noch reden, wenn alles zum Weinen ist? Und wir sind uns doch einig, dass das, was uns die deutschen Kicker gestern in Gelsenkirchen gegen Finnland eine Halbzeit lang geboten haben, zum Heulen war?

Von Marcel Reif

Von Rudi Völler wissen wir, dass er auf dem Fußballplatz ackerte, bis er weiße Haare bekam. Wir wissen auch, dass sich seine Berufung zum Teamchef der deutschen Fußballnationalmannschaft - eigentlich als Übergangslösung gedacht - als voller Erfolg beim Publikum erwiesen hat.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat trotz des 1:5-Debakels gegen England immer noch alle Chancen, sich für die WM-Endrunde 2002 in Südkorea und Japan zu qualifizieren. Sicher ist bereits der zweite Platz in der Gruppe 9, der zur Teilnahme an der Relegation gegen den Zweiten der Gruppe 5 - entwedie Ukraine oder Weißrussland - am 10.

Dem deutschen Volk sagt man ganz allgemein ein eher reserviertes Verhältnis zu Revolutionen und Umstürzen nach. Irgendwie liebt der brave Staatsbürger hier zu Lande seine angestammte Ordnung, und es muss schon einiges schief laufen, ehe er sich gegen die Verhältnisse auflehnt.

Von Stefan Hermanns

Dieser Tage, als Rudi Völler sein Aufgebot für das Länderspiel am kommenden Samstag gegen Finnland bekannt gab, sagte der Teamchef, dass man nun doch bitte nicht wieder alles in Frage stellen solle. Diesen Wunsch zu äußern, war jedoch eigentlich nicht nötig, denn nach der 1:5-Niederlage gegen England sind in den vergangenen vier Wochen erstaunlich wenig Grundsatzdebatten über den Zustand des deutschen Fußballs geführt worden.

Es ist ja nicht so, dass die Programme für Staatsbesuche einfach so festgelegt werden. Christina Rau befand sich auf dem Rückweg vom letzten Staatsbesuch in Finnland, als sie sich noch im Flugzeug den Kopf darüber zerbrach, womit sie wohl die Frau des russischen Präsidenten so unterhalten könnte, dass ihr Gast auch wirklich Freude daran hat.

Von Elisabeth Binder

Lange Warteschlangen bildeten sich vor den Check-in-Schaltern der Finnair auf dem Flughafen Helsinki. "Hier ist ja ganz Finnland unterwegs", scherzte Heiner Bertram angesichts der Tatsache, dass jenes Land zwar groß an Fläche, aber nicht sonderlich dicht bevölkert ist.

Von Karsten Doneck, dpa

Es gibt Menschen, die würden auf die Frage, ob dies oder das der größte Erfolg in ihrem Leben sei, einfach mit "Ja" oder "Nein" antworten. Nicht Henrik Dettmann.

Von Benedikt Voigt

Die Delegation aus Berlin war keineswegs auf Vergnügungsreise. "Wir sind doch nicht nach Monaco geflogen, nur um vor Freude mal kurz die Arme hochzureißen, als uns da der Gegner zugelost wurde", sagt Heiner Bertram, der Präsident des Fußball-Zweitligisten 1.

Von Karsten Doneck, dpa

Deutschland hat vergeblich auf einen Ausrutscher der englischen Fußball-Nationalmannschaft gehofft. Vier Tage nach dem 5:1-Erfolg von München besiegte das Team von Sven-Göran Eriksson gestern Abend in Newcastle Albanien mit 2:0.

Der sächsische Europaminister Stanislaw Tillich (CDU) hat Bundeskanzler Gerhard Schröder vorgeworfen, die finanziellen Interessen der ostdeutschen Länder im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung in Brüssel nicht genügend zu vertreten. "Die Argumentation des Kanzlers, dafür sei genug Geld vorhanden, ist enttäuschend und blamabel", sagte Tillich dem Tagesspiegel.

Von
  • Albert Funk
  • Albrecht Meier

Eine Spritztour im Ferrari kann in Finnland teuer werden - zumindest für einen Millionär. Jaakko Rytsölä, 27-jähriger Internet-Unternehmer, muss laut Gerichtsbeschluss mehr als 30 00 Mark Bußgeld bezahlen.

Von Claudia von Salzen
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