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Thema

Finnland

Finnlands Langläufer tun sich schwer mit dem größten Dopingskandal des nordischen Skisports. Nach der Bestätigung von sechs positiven Dopingproben bei den Weltmeisterschaften in Lahti hat jetzt erstmals ein finnischer Spitzenläufer auch die Einnahme des verbotenen Ausdauermittels Epo zugegeben.

Pirjo Manninen fühlt sich ziemlich einsam. Nachdem der finnische Skilanglaufkader durch Dopingsperren arg ausgedünnt wurde, hofft die 19-jährige Sprintweltmeisterin, dass sie bei den restlichen Rennen der Saison außerhalb Finnlands vom Publikum nicht gemobbt wird.

Die Langlaufnation Finnland steht nach der Enthüllung vier neuer Dopingfälle bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti und einem umfassenden Geständnis durch Cheftrainer Kari-Pekka Kyrö unter Schock. Bei der Bekanntgabe der positiven Proben in Helsinki gab Kyrö zu, dass mit Wissen verantwortlicher Funktionäre bewusst verbotene Mittel zur Senkung von Hämoglobinwerten benutzt worden sind.

Zornig, traurig und fast schon ungläubig hat die Langlauf-Nation Finnland auf die zwei Dopingfälle ihrer Langläufer bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti reagiert. "Helsingin Sanomat", die größte und einflussreichste Zeitung im Land, schrieb im politischen Leitartikel zu den Doping-Enthüllungen: "Vergleiche mit der DDR als Doping-Großmacht früherer Jahre sind nicht mehr grundlos.

Gestern bei der Nordischen Ski-WM: Das Frauenrennen über 30 km gestrichen wegen der Temperaturen jenseits von Minus 20 Grad, erstmals in der WM-Geschichte fiel ein Langlauf aus. Dann das Finale der Männer über 50 km mit dem aus deutscher Sicht bisher einmaligen Ausgang: Johann Mühlegg vor Rene Sommerfeldt.

Die Kommission der Europäischen Union hat einen Sieben-Punkte-Plan zur Bewältigung der BSE-Krise vorgelegt, der am heutigen Montag im EU-Agrarministerrat diskutiert werden soll. Zwar werden die Landwirtschaftsminister der EU vermutlich keine Beschlüsse fassen.

Von Dagmar Dehmer

Die deutschen Skispringer haben gestern bei den Weltmeisterschaften in Lahti ihre zweite Goldmedaille erobert. Fünf Tage nach der Titelverteidigung von Martin Schmitt (Furtwangen) auf der Großschanze wurde auch die Mannschaft wieder Weltmeister.

Ein neuerlicher Sprung aufs Podest, er blieb ein Traum für die deutsche Langlauf-Staffel der Frauen. Zwei Jahre nach der sensationellen Bronzemedaille von Ramsau musste sich das Quartett am Freitag bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Lahti über 4 x 5 km mit Platz fünf begnügen.

Während es für Gastgeber Finnland zum Auftakt der nordischen Ski-Weltmeisterschaften kein Gold gab, feierten die skandinavischen Rivalen glanzvolle Siege. Bei den Männern kamen die Schweden Per Elofsson und Mathias Fredriksson (Foto) beim Langlauf über 15 Kilometer im klassischen Stil zu einem Doppelsieg.

Zugegeben: Mexikanische Melodramen und Jazzfilme sind auch nicht schlecht. Doch die bewegendsten Momente hatte die Mitternachtsreihe des Forums immer dann, wenn alle chinesischen Köche Berlins nach Küchenschluss ins Delphi drängten, um uns Langnasen durch heimtückisch platziertes Gelächter zu demonstrieren, dass wir beim Untertitel-Lesen wieder einen Witz verpasst haben.

Von Silvia Hallensleben

Es war im vergangenen Jahr nicht schwer, in Oberstdorf das Hotel zu finden, in dem Martin Schmitt die Nächte verbrachte. Als ob Michael Jackson im Allgäu eingetroffen sei, harrten einige Dutzend Fans vor der betreffenden Herberge aus, um den besten deutschen Skispringer einmal nicht nur im Fernsehen zu sehen.

Von Benedikt Voigt

1953 -- Sepp Bradl (Österreich)1953/54--Olav Björnstadt (Norwegen)1954/55--Torbjörn Ruste (Norwegen)1955/56--Nikolai Kamenski (UdSSR)1956/57--Pentti Uotinen (Finnland)1957/58--Helmut Recknagel (DDR)1958/59--Helmut Recknagel (DDR)1959/60--Max Bolkart (BR Deutschland)1960/61--Helmut Recknagel (DDR)1961/62--Eino Kirjonen (Finnland)1962/63--Toralf Engan (Norwegen)1963/64--Veikko Kankkonen (Finnland)1964/65--Torgeir Brandtzäg (Norwegen)1965/66--Veikko Kankkonen (Finnland)1966/67--Björn Wirkola (Norwegen)1967/68--Björn Wirkola (Norwegen)1968/69--Björn Wirkola (Norwegen)1969/70--Horst Queck (DDR)1970/71--Jiri Raska (Tschechien)1971/72--Ingolf Mork (Norwegen)1972/73--Rainer Schmidt (DDR)1973/74--Hans-G. Aschenbach (DDR)1974/75--Willi Pürstl (Österreich)1975/76--Jochen Danneberg (DDR)1976/77--Jochen Danneberg (DDR)1977/78--Kari Ylantilla (Finnland)1978/79--Pentti Kokkonen (Finnland)1979/80--Hubert Neuper (Österreich)1980/81--Hubert Neuper (Österreich)1981/82--Manfred Deckert (DDR)1982/83--Matti Nykänen (Finnland)1983/84--Jens Weißflog (DDR)1984/85--Jens Weißflog (DDR)1985/86--Ernst Vettori (Österreich)1986/87--Ernst Vettori (Österreich)1987/88--Matti Nykänen (Finnland)1988/89--Risto Laakonen (Finnland)1989/90--Dieter Thoma (Hinterzarten)1990/91--J.

Party-Stimmung zwischen Eisbahn, Abgasdüften, Bier, Bratwurst und Songs des Schlagerbarden Wolfgang Petry vom Band - und der Sieger kam wie immer aus Russland. Der amtierende Weltmeister Wladimir Fadejew sicherte sich beim internationalen Eisspeedway-Rennen in der Eisschnelllaufhalle des Sportforums in Hohenschönhausen den Titel des "Master of Spikes".

Von Claus Vetter

Am Ende gewinnt immer ein Fahrer aus Russland. Die Motivation, sich auf ein Motorrad mit Spikes in den Reifen zu schwingen, um dann über ein 400 Meter langes Eis-Oval zu düsen, wird beim interessierten Mitteleuropäer schon allein mangels vorhandener Eisflächen gebremst.

Von Claus Vetter

Die deutschen Winterzweikämpfer haben sich in beeindruckender Manier in der Weltelite zurückgemeldet. Beim ersten Saison-Weltcup in der Nordischen Kombination eroberten Ronny Ackermann aus Oberhof und Marco Baacke aus Ruhla im Kuopio (Finnland) die Ränge zwei und drei.

Begleitet von massiven Protesten der Umweltorganisation Greenpeace ist am Mittwoch in München die Diplomatische Konferenz zur Reform des internationalen Patent-Systems am Europäischen Patentamt zu Ende gegangen. Umweltschützer aus Italien, der Schweiz, Österreich, Deutschland und Finnland errichteten eine zwei Meter breite Stahlplatte vor dem Behördenbau.

Im Norden Europas sind der Sage nach nicht nur Trolle und Gnome, sondern auch der Weihnachtsmann und seine Helfer zu Hause. Für die "Berliner Märchentage" machen sie sich nun jedoch auf den Weg nach Süden: Vom morgigen Donnerstag bis Sonntag, dem 3.

Zwischen Deutschland, Großbritannien und Frankreich gibt es Unstimmigkeiten über die Nordkorea-Politik. EU-Diplomaten verhandelten nach Angaben aus Delegationskreisen am Rande des Asien-Europa-Gipfels in Seoul über eine gemeinsame Haltung in der Frage der diplomatischen Beziehungen zum bisher politisch abgeschotteten Nordkorea.

Die folgenden Länder gehören zur Euro-Zone: Finnland, Irland, Niederlande, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien, Italien und Griechenland ab dem 1. Januar 2001.

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