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Thema

G8

Nach allen Gipfeln: Warum „Kerneuropa“ bei Präsident Putin das Tabuthema Tschetschenien ansprechen muss

Von Caroline Fetscher

Afrika, der Stargast des G8, sollte Antworten auf seine chronische Unterentwicklung bekommen, aber nach dem Irak-Konflikt gibt es noch so viele internationale Spannungen, dass der einfache Handschlag zwischen George W. Bush und Jacques Chirac dieses Thema weitgehend in den Schatten gestellt hat.

In Europa und im Nahen Osten haben viele Skeptiker nicht an den ernsthaften Willen der Regierung Bush geglaubt, den Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern voranzubringen. Diese Skeptiker lagen falsch.

Gastgeber Jacques Chirac hat sich alles so schön vorgestellt: Nach den tiefen Gräben, die der IrakKrieg in die transatlantischen Beziehungen gerissen hat, soll der G-8-Gipfel in Evian für Versöhnung und Aufbruch stehen – auch in der Weltwirtschaft. Doch hinter der Fassade geht es alles andere als harmonisch zu.

Nach der Reise von Außenminister Powell sind die USA zuversichtlich, dass die UN-Sanktionen bald fallen

Von Malte Lehming

VON TAG ZU TAG Werner van Bebber will keine Mobilisierung gegen die Globalisierung Normalerweise freuen wir uns in Berlin über Besuch von Leuten, die wissen, wie man Geld verdient. Ganz gleich, ob plastische Chirurgen Kongresse abhalten oder Fernsehmoderatorinnen zur Internationalen Funkausstellung einfliegen – wir haben immer Bedarf, an Umsatz und an gutem Rat.

Zwischen Kanzler Schröder und US-Präsident Bush herrscht immer noch Funkstille – beide warten auf ein versöhnliches Signal

Von Malte Lehming

Regierungschef Aznar will aus Spanien eines der „besten Länder Europas“ machen. Dabei setzt er auf die Unterstützung seines amerikanischen Freundes Bush

Mehr Gerechtigkeit, weniger Elend: Der Physiker Oliver Moldenhauer, 31, ging zu Attac, weil er glaubt, Veränderung entsteht in den Köpfen der Menschen. Karl-Heinz Dellwo, 50, war bei der RAF, weil er die Gesellschaft mit Gewalt verändern wollte. Ein Gespräch über Grenzen und Grenzverletzungen des Widerstands.

Südafrikas Präsident Mbeki sieht sich als Anwalt ganz Afrikas – auf Kosten seines Landes, finden seine Kritiker

Die linksliberale britische Zeitung „The Guardian“ aus London meint zur Lage in Simbabwe: Die internationale Gemeinschaft hat vor zwei Monaten die Chance vertan, in Simbabwe Einfluss zu nehmen. Beim Gipfel der acht reichsten Nationen der Welt (G8) in Kanada hätten die Politiker große Summen für Afrika bewilligen müssen.

Es waren die Tage blinder Gewalt. Am Ende lautete die Bilanz des G-8-Gipfels in Genua: ein Toter, 108 verletzte Polizisten, 224 verwundete Demonstranten, 19 verletzte Journalisten.

Herr Bhagwati, beim G8-Gipfel haben die Wohlstandsnationen den armen Ländern Afrikas gerade zusätzliche Milliarden versprochen - aber nur, wenn sie selbst mit anpacken. Ist das der richtige Ansatz oder nur eine schlaue Marketing-Idee?

Beim Sommerball in der Russischen Botschaft wollte der Gesandte Sergej Krylow die baldige G8-Mitgliedschaft, das 50-jährige Botschafts-Jubiläum Unter den Linden und die neue Qualität der bilateralen Beziehungen in der Ära Putin-Schröder feiern. Diese Anlässe, so Krylow und Mitgastgeberin Andrea von Knopp, Delegierte der deutschen Wirtschaft in Russland, bei der Begrüßung der mehreren hundert Festgäste, erforderten ein opulentes Fest.

Von Rita Neubauer, Palo Alto Vor fünf Jahren auf dem G7-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen in Denver war die Welt für die USA noch in Ordnung. „Amerikas Wirtschaft ist die gesündeste und die stärkste in der Welt“, triumphierte damals Präsident Bill Clinton.

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