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Thema

Kinderbuch und Jugendbuch

SCHREIBWAREN Jörg Plath über die großen Kleinen des Literaturbetriebs Ergreifender als der Triumph des Schönen, Starken, Guten ist doch der der Unscheinbaren, Verhutzelten – der Mittelprächtigen, die dem David von Michelangelo nicht so sehr ähneln. Von ihren Siegen will ich diese Woche erzählen.

Norbert Geis von der CSU, den manche für einen harten Hund halten, ist in Wahrheit ein Weichei. Nur fünf Jahre Haft für Wahllügen fordert er – wo bleibt da die Gerechtigkeit!

Mine und Rose erzählen: Ein Kinderbuch entführt in die Friedenauer Atelierwohnung von Hannah Höch

Als Kind hatte sich Geena Davis einen Spielgefährten wie Stuart Little gewünscht. Jetzt droht sie ihn mit ihrer übergroßen Mutterliebe aber schier zu erdrücken

Idee: Der Laden von Diane Pentaleri-Otto (siehe Foto) bietet Kinderbücher auf Deutsch und Englisch. Für die Kleinen gibt es zweisprachige Vorlese-Stunden.

Von Steffen Richter Wer im Herbst 1845 das Pariser „Journal des Débats“ bezog, sah sich vor eine erpresserische Entscheidung gestellt. Seit dem Sommer des Vorjahres druckte das Blatt die Geschichte eines atemberaubenden Rachefeldzuges ab.

Von Henrik Mortsiefer Hugendubel lädt zur „Taschenbuchverführung“, Suhrkamp entblättert die „schönsten Seiten des Sommers“ und durch die Bertelsmann-Buchclubs verteilt ein „Sommerwind“ die „schönsten Liebesgeschichten für heiße Tage“. Die Monate Juni, Juli und August sind für die ohnehin unter Umsatzrückgängen leidende Branche Saure-Gurken-Zeit.

Die Sehnsucht kennt eine andere Ordnung. Günter Herburger hat seine Gedichte einmal mit "vollgestopften Schubladen, die klemmen", verglichen.

Zum ersten Mal lernte er die Deutschen kennen, als sie am Flughafen standen und ihn ansahen, als sei er ein Engel. Gail Halvorsen blickte in ihre Gesichter und suchte in ihnen die "arroganten, humorlosen, überheblichen Unmenschen", die den Zweiten Weltkrieg angezettelt hatten.

Von Robert Ide

Der schwedische König Carl XVI. Gustaf hat die am Montag gestorbene Kinderbuchautorin Astrid Lindgren als "einzigartige Schriftstellerin" bezeichnet, deren Bücher für die Königsfamilie von großer Bedeutung gewesen sei.

Astrid Lindgren ist gestorben, mit 94 Jahren. Kaum jemand zweifelt daran, dass sie die wichtigste Kinderbuchautorin unserer Zeit ist.

Von Harald Martenstein

Es gibt diese Gestalten in Romanen und Erinnerungen, die niemandem auffallen und ewig nur eine Nebenrolle spielen. Sie bleiben verschwommen, im Nebel, man nimmt sie hin und liest über sie hinweg.

Von Dorothee Nolte

Der-über-den-Wolken-wohnt sucht sich ein dummes, ängstliches Kaninchen aus, um einen großen Plan zu verwirklichen. Im Land-auf-der-anderen-Seite hat nämlich der böse Evil beinahe schon alles und jeden seinem bösen Willen unterworfen.

Ein Vogel fällt aus dem Nest und wird von einem freundlichen Herrn gerettet. Er liest dem süßen Piepmatz jeden Wunsch vom Schnabel ab, was diesen zu weiteren Wünschen anspornt.

Manchmal sind es die unscheinbaren Dinge, die einen großen Einfluss ausüben können. Zu seinem zwölften Geburtstag bekommt Ben von seinen Eltern ein Zimmer geschenkt und einen Brief von seinem Onkel, den er zehn Jahre lang nicht gesehen hat.

Von Rolf Brockschmidt

Wer über den Erfolg der Harry-Potter-Bücher nachdenkt, landet ziemlich schnell bei dem Münchner Potter-Forscher Jörg Knobloch. Von Knobloch stammt der Satz: "Es gibt in Hogwarts keine missbrauchten Mädchen, schwulen Lehrer oder Asylbewerber.

Von Harald Martenstein

"Diese Autos! Sie drängten sich hastig an der Straßenbahn vorbei; hupten, quiekten, streckten rote Zeiger links und rechts heraus, bogen um die Ecke; andere Autos schoben sich nach.

Von Christian Schröder
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