Tagesspiegel und Radio Multikulti zeigen, wie Berliner wohnen
Kinderbuch und Jugendbuch
Lessings wahrer Erbe: Der Aufklärer, Humanist und Widerspruchsgeist Walter Jens feiert heute seinen 80. Geburtstag
2. BERLINER WINTERSALON
SCHREIBWAREN Jörg Plath über die großen Kleinen des Literaturbetriebs Ergreifender als der Triumph des Schönen, Starken, Guten ist doch der der Unscheinbaren, Verhutzelten – der Mittelprächtigen, die dem David von Michelangelo nicht so sehr ähneln. Von ihren Siegen will ich diese Woche erzählen.
Transportnummer 638: Heute vor 60 Jahren wurde in Auschwitz die Kinderbuchautorin Else Ury ermordet
Jüdische Kinderliteratur in der Staatsbibliothek
Norbert Geis von der CSU, den manche für einen harten Hund halten, ist in Wahrheit ein Weichei. Nur fünf Jahre Haft für Wahllügen fordert er – wo bleibt da die Gerechtigkeit!
Das Lamento reißt nicht ab. Verlage und Buchhandlungen stöhnen über Umsatzeinbrüche, Apokalyptiker sehen die Kulturtechnik des Lesens bedroht.
Die Landesbibliothek wird nun doch in den Neubau auf dem Schlossplatz einziehen. Das hat am Dienstag Generaldirektorin Claudia Lux bekannt gegeben.
Mine und Rose erzählen: Ein Kinderbuch entführt in die Friedenauer Atelierwohnung von Hannah Höch
„Abwesende Tiere“ und andere Skurrilitäten: Martin Kluger
Als Kind hatte sich Geena Davis einen Spielgefährten wie Stuart Little gewünscht. Jetzt droht sie ihn mit ihrer übergroßen Mutterliebe aber schier zu erdrücken
Idee: Der Laden von Diane Pentaleri-Otto (siehe Foto) bietet Kinderbücher auf Deutsch und Englisch. Für die Kleinen gibt es zweisprachige Vorlese-Stunden.
Von Steffen Richter Wer im Herbst 1845 das Pariser „Journal des Débats“ bezog, sah sich vor eine erpresserische Entscheidung gestellt. Seit dem Sommer des Vorjahres druckte das Blatt die Geschichte eines atemberaubenden Rachefeldzuges ab.
Von Henrik Mortsiefer Hugendubel lädt zur „Taschenbuchverführung“, Suhrkamp entblättert die „schönsten Seiten des Sommers“ und durch die Bertelsmann-Buchclubs verteilt ein „Sommerwind“ die „schönsten Liebesgeschichten für heiße Tage“. Die Monate Juni, Juli und August sind für die ohnehin unter Umsatzrückgängen leidende Branche Saure-Gurken-Zeit.
Das dritte Berliner Sommerfest der Literaturen soll das bisher größte werden: 131 Autoren aus 30 Ländern werden ihre Romane, Erzählungen, Sonette, Poesiefilme und Kinderbücher vom 28. Juni bis 7.
Potsdam. Leseratten aufgepasst: Bücher für Kinder und Jugendliche gfibt es heute ab 14 Uhr für wenig Geld.
Von Regina Fenski Friedenau. „Cool“, „Playstation“ und „Gameboy“ lernen die meisten Kinder ziemlich früh.
Die Sehnsucht kennt eine andere Ordnung. Günter Herburger hat seine Gedichte einmal mit "vollgestopften Schubladen, die klemmen", verglichen.
Zum ersten Mal lernte er die Deutschen kennen, als sie am Flughafen standen und ihn ansahen, als sei er ein Engel. Gail Halvorsen blickte in ihre Gesichter und suchte in ihnen die "arroganten, humorlosen, überheblichen Unmenschen", die den Zweiten Weltkrieg angezettelt hatten.
Der schwedische König Carl XVI. Gustaf hat die am Montag gestorbene Kinderbuchautorin Astrid Lindgren als "einzigartige Schriftstellerin" bezeichnet, deren Bücher für die Königsfamilie von großer Bedeutung gewesen sei.
Astrid Lindgren ist gestorben, mit 94 Jahren. Kaum jemand zweifelt daran, dass sie die wichtigste Kinderbuchautorin unserer Zeit ist.
Sie wirken winzig, unter dem riesigen Segel des Sony-Forums. Vorsicht, Kopf einziehen!
"Geschichten in Jurten": Literarisches im Berliner Wintersalon" gibt es vom 17. bis zum 20.
Der Mund mit den weißen Zähnen ist das Zentrum des Bildes. Um ihn herum ordnen sich pulsierende Farbwellen.
Es gibt diese Gestalten in Romanen und Erinnerungen, die niemandem auffallen und ewig nur eine Nebenrolle spielen. Sie bleiben verschwommen, im Nebel, man nimmt sie hin und liest über sie hinweg.
Unter dem Zeltdach des Forums im Sony Center am Potsdamer Platz wird vom 17. bis 20.
Man kennt das ja. Man ist bei der Tante zu Besuch und soll die tolle Sülze essen, die einem gar nicht schmeckt.
Eine Krankenschwester trägt ein Tablett, auf dem eine Kakaodose steht. Auf dieser Kakaodose ist ein Bild, auf dem eine Krankenschwester auf einem Tablett eine Kakaodose trägt, auf der eine Krankenschwester eine Kakaodose trägt.
Der-über-den-Wolken-wohnt sucht sich ein dummes, ängstliches Kaninchen aus, um einen großen Plan zu verwirklichen. Im Land-auf-der-anderen-Seite hat nämlich der böse Evil beinahe schon alles und jeden seinem bösen Willen unterworfen.
Alles fängt damit an, dass EuroGas den Betrieb im irischen Wexford schließen muss. Aber Pat Shaw hat Glück.
Gut gelaunt steht Wassily Kandinsky in seinem Münchener Atelier. Endlich wird die riesige Leinwand geliefert, endlich kann er mit seinem Gemälde beginnen, für das er schon seit Wochen viele Skizzen und Zeichnungen anfertigt.
Ein Vogel fällt aus dem Nest und wird von einem freundlichen Herrn gerettet. Er liest dem süßen Piepmatz jeden Wunsch vom Schnabel ab, was diesen zu weiteren Wünschen anspornt.
Manchmal sind es die unscheinbaren Dinge, die einen großen Einfluss ausüben können. Zu seinem zwölften Geburtstag bekommt Ben von seinen Eltern ein Zimmer geschenkt und einen Brief von seinem Onkel, den er zehn Jahre lang nicht gesehen hat.
Sophie ist wieder da. Geoffroy de Pennart hat ein neues Bilderbuch über die musizierende Kuh gezeichnet: "Sophie feiert Weihnachten" (Beltz & Gelberg, Weinheim 2001.
In der internationalen Bildungsstudie Pisa (Programme for International Student Assessment) schneidet Deutschland in fast allen Kriterien schlechter als Frankreich ab. Bei der Lesekompetenz belegte Deutschland unter 32 Teilnehmerländern den 21.
Wer über den Erfolg der Harry-Potter-Bücher nachdenkt, landet ziemlich schnell bei dem Münchner Potter-Forscher Jörg Knobloch. Von Knobloch stammt der Satz: "Es gibt in Hogwarts keine missbrauchten Mädchen, schwulen Lehrer oder Asylbewerber.
"Diese Autos! Sie drängten sich hastig an der Straßenbahn vorbei; hupten, quiekten, streckten rote Zeiger links und rechts heraus, bogen um die Ecke; andere Autos schoben sich nach.
Tomi Ungerer, 69, hat in den vergangenen 40 Jahren mehr als 150 Bücher veröffentlicht. Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1957 mit "The Mellops Go Flying".
Wer außer den Kindern weiß schon, was Kinder lesen wollen? Eltern jedenfalls können leicht daneben liegen, hat der Berliner Jugendbuchautor Klaus Kordon erfahren.