CDU-Parteitag 2019 in Leipzig : AKK besteht auch zweite Bewährungsprobe

Die Unterstützer von Friedrich Merz können sich nicht durchsetzen: Es wird keine Urwahl über die Kanzlerkandidatur geben. Der Newsblog zum Nachlesen.

Die Bundesvorsitzende der CDU und Verteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer.
Die Bundesvorsitzende der CDU und Verteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer.Foto: dpa/Michael Kappeler

Die CDU hat sich in Leipzig zu ihrem zweitägigen Bundesparteitag 2019 getroffen. Die Delegierten lehnten die von der Jungen Union geforderte Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten ab. Der Bundesparteitag in Leipzig sprach sich am Samstag mit der großen Mehrheit von 79 Prozent gegen einen entsprechenden Antrag aus und folgte damit der Parteiführung.

Auf die kontroverse Debatte über einen generellen Ausschluss des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei vom Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland verzichtete die CDU. Nach dem Willen der Christdemokraten muss nun der Bundestag an der Entscheidung beteiligt werden.

  • Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer setzte am Freitag auf eine Alles-oder-Nichts-Strategie und hatte damit Erfolg.
  • Friedrich Merz, ihr damaliger Konkurrent um die Parteiführung, konnte sich nur loyal zeigen.
  • Eine Aufbruchsstimmung geht nicht aus von dem Parteitag, kommentiert Georg Ismar.
  • Beim Thema Huawei hat die CDU eine Kompromissformel gefunden.
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