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Deutsch-französische Beziehungen : Macron sagt Teilnahme an Münchner Sicherheitskonferenz ab

Frankreichs Präsident Macron kommt wegen "Terminschwierigkeiten" nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz. Damit entfällt auch ein Auftritt mit Angela Merkel.

Nicht immer einig: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, hier bei einem Bürgerdialog in Aachen.
Nicht immer einig: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, hier bei einem Bürgerdialog in Aachen.Foto: Wolfgang Rattay/REUTERS


Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat einen gemeinsamen Auftritt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel abgesagt. Eigentlich sollten Merkel und Macron am 16. Februar gemeinsam bei der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen. Wegen "Terminschwierigkeiten" könne Macron kurzfristig nicht teilnehmen, sagte ein Sprecher der Konferenz. Das berichtete die "sueddeutsche.de" am Donnerstagnachmittag, die Deutsche Presse Agentur (dpa) bestätigte dies.

Die Beziehungen der beiden Länder waren in letzter Zeit wechselhaft: Einerseits unterzeichneten Deutschland und Frankreich im Januar in Aachen einen neuen Freundschaftsvertrag. Am Donnerstag verkündete Frankreich aber, bei der Abstimmung um die EU-Gasrichtlinie gegen Deutschland stimmen zu wollen. Damit könnte der Bau der Gaspipeline "Nord Stream 2", die Deutschland mit Gas aus Russland versorgen soll, verhindert werden. (Tsp mit dpa)

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