Caroline, Kachelmann, ihre Rechte und die Medien – wieder geht das Maß verloren
Frank-Walter Steinmeier

Was haben Gerhard Schröder und Frank-Walter Steinmeier mit Syrien zu tun? Auf jeden Fall mehr, meint Malte Lehming, als ihnen lieb sein dürfte.

Die deutsche Industrie umgeht China und findet einen neuen Lieferanten für Seltene Erden. Kasachstans Staatschef Nasarbajew kommt nach Berlin.

Der CSU-Politiker Glück über die Affären von Bundespräsident Christian Wulff, dessen Amtsführung und seine Glaubwürdigkeit.
„Hetzjagd der Mittelmäßigen“Nur noch widerlich ist die geifernde Hetzjagd der Mittelmäßigen auf den gewählten Bundespräsidenten Wulff. Allerdings sollte, wer dieses Amt bekleiden will, wissen, auf was er sich einlässt.
Schürt die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff die Politikverdrossenheit? Tagelang wurde auf den Internetseiten der SPD darüber diskutiert.

Was der Bundespräsident zu den Vorwürfen gegen ihn sagt, ist nie ganz falsch, aber auch nie ganz wahr - meint Gerd Nowakowski. Christian Wulff hat aus Glanz und Glamour eine Bedeutung geschöpft, hinter der sich Schnäppchenmacherei verbirgt.

Die Bundesregierung möchte wissen, was die Menschen im Land sich wünschen und befragt sie im Internet. Was aus den Ergebnissen wird, ist offen.
Allmählich verlieren die Deutschen die Geduld mit ihrem Bundespräsidenten: Erneut sind Christian Wulffs Umfragewerte gesunken. Während die Deutschen mit der Arbeit von Angela Merkel zufrieden sind, sind Wulffs Werte schlechter als die von Außenminister Guido Westerwelle.

Hat Christian Wulff einen Mietwagen zu ungünstig günstigen Konditionen genutzt? Die Staatsanwaltschaft Berlin prüft den Verdacht der Vorteilsnahme.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat Bundespräsident Christian Wulff indirekt den Rücktritt nahe gelegt. Beck selbst soll jedoch ebenfalls finanzielle Vorteile durch Dritte erhalten haben.

Die SPD will für ein rot-grünes Bündnis keine Kampagne gegen die Regierungschefin führen. Stattdessen wollen sich die Sozialdemokraten dem Kampf gegen die wachsende soziale und kulturelle Spaltung Deutschlands widmen.

Nach einem Jahr voller machtpolitischer Selbsttäuschungen stellt die SPD plötzlich fest, dass der bereits fest eingeplante Wahlsieg 2013 noch in weiter Ferne liegt. Das ist gut so, denn so können die Sozialdemokraten rechtzeitig ein paar Lebenslügen aus dem Weg räumen.
Die Wulff-Debatte ist noch nicht beendet, die Liste der Verlierer indes wird täglich länger, meint Malte Lehming. Und das liegt nicht allein am Bundespräsidenten.
Beamte durchsuchen das Büro von Bundespräsident Wulffs Exsprecher Olaf Glaeseker. SPD-Chef Sigmar Gabriel bezeichnete dies als „Tiefpunkt der politischen Kultur“.
Die bevorstehende 750-Jahr-Feier Berlins weckt Ost-West-Konflikte.

Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier wollen die Kanzlerin ablösen. Doch die Troika hat ein Problem, meint Malte Lehming: Angela Merkel wird in der Krise immer beliebter.

Bundespräsident Wulff absolviert offizielle Termine und wähnt alles in Ordnung. Ist das so? Das Volk isst „Wulff-Brötchen“, für die es nicht zahlt, und Politiker wollen keine „Wulffer“ sein.
Während in der Bevölkerung der Rückhalt für Bundespräsident Wulff schwindet, spricht die Kanzlerin ihm das Vertrauen aus. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Steinmeier spricht dagegen von einem Schaden für Deutschland.

Der Reputationsverlust für Bundespräsident Christian Wulff geht rasant weiter. Mittlerweile ist sogar eine knappe Mehrheit der Deutschen für einen Rücktritt. Auch Lügner darf er nun genannt werden. Richtig dramatisch ist die Situation aber für die FDP.

Der Bund soll mehr in Schule und Hochschule mitmischen dürfen, heißt es inzwischen selbst aus manchen Ländern. Doch um das Wie wird weiter gestritten.

Finanzieren wie ein Promi: Handelsblatt-Redakteure haben versucht, bei Banken die günstigen Hauskreditkonditionen der Eheleute Wulff zu beantragen. Dabei haben sie manche Überraschung erlebt.

Nicht als Historiker wollte Marcel Reich-Ranicki im Bundestag bei der Gedenkstunde zum 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz sprechen, sondern als Zeitzeuge. Das tat er auf beeindruckende Weise.

Eventmanager Manfred Schmidt wirkt auch in Berlin Für Wowereit lud er zu einem exklusiven Wahlkampfabend ein

Eventmanager Schmidt wirkt auch in Berlin Für Wowereit lud er zum Wahlkampfabend.

Christian Wulffs Landesregierung war stärker an der Promi-Sause des Eventmanagers Schmidt beteiligt als bisher zugegeben. Das hat sie bisher strikt bestritten - in einer schriftlichen Antwort, an der der heutige Bundespräsident persönlich mitschrieb.

Neue Vorwürfe gegen Christian Wulff: Für eine Party am Abend seiner Wahl zum Staatsoberhaupt erstellte die Staatskanzlei in Hannover die Gästeliste. Die Kosten der Veranstaltung soll Eventmanager Schmidt getragen haben.
Friedrich II. wird in Berlin mit einem Staatsakt gewürdigt – Wulff, Wowereit und Platzeck sagen, wie das zu verstehen ist

Friedrich der Große hat Geburtstag - Grund genug für Christian Wulff, Klaus Wowereit und Matthias Platzeck, über die Tugend des Politikers zu reden. Wulff warb dabei gut getarnt um Nachsicht und Verständnis.
Der FDP-Politiker Joachim Günther ärgert sich über Negativschlagzeilen und ruft seine Parteikollegen zum Medienboykott auf. Der Offene Brief im Wortlaut. Was denken Sie? Hat Günther Recht? Diskutieren Sie mit!
Eine feste Größe im deutschen Geschichtsbild, eine Ausnahmegestalt: Warum uns Friedrich II. auch an seinem 300. Geburtstag noch erstaunlich nahe ist.
Ein SPD-Politiker zieht mit der Causa Wulff vor das Landesverfassungsgericht. Prozessgegner ist aber nicht der Bundespräsident persönlich.
Ist Wulff nur aus Versehen in der Villa des Unternehmens Geerkens gelandet? Hat Newt Gingrich die Sowjetunion verschwinden lassen? Harald Martenstein fasst Nachrichten der vergangenen Woche zusammen.
Niedersachsens SPD wirft Christian Wulffs damaliger Landesregierung vor, das Parlament getäuscht zu haben und will den Präsidenten verklagen. Mehrere Spitzenpolitiker gehen auf Distanz.
Es war das Wochenende der Wutbürger: Tausende zogen für eine neue Agrarpolitik und gegen Fluglärm durch den Schneeregen
Potsdam feiert bekanntlich ein ganzes Jubiläumsjahr anlässlich des 300. Geburtstags von Preußenkönig Friedrich II. – besonders hoch ist die Veranstaltungsdichte allerdings am morgigen Dienstag, denn am 24. Januar 1712 hatte der König tatsächlich seinen Geburtstag.

Erstmals äußert sich Christian Wulff zu den Vorwürfen gegen seinen Ex-Sprecher Glaeseker. Er spricht von einem ernsten Vorgang, warnt aber vor voreiligen Schlüssen. An Rücktritt denkt er nicht.
Es war das Wochenende der Wutbürger: Tausende zogen für eine neue Agrarpolitik und gegen Fluglärm durch den Schneeregen.

"Die Debatte über Integration ist nicht ehrlich." Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, über die Neonazi-Morde, einen deutschen Mangel an Sensibilität – und schlaflose Nächte.
Tausende zogen am Samstag friedlich durch Berlin-Mitte, um für eine neue Agrarpolitik und gegen Fluglärm zu demonstrieren. Einige Rechtsextreme versuchten, die Proteste zu stören.