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Thema

Frank-Walter Steinmeier

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Warschau, Den Haag, Paris: Guido Westerwelle beginnt seine Arbeit als Außenminister. Er lernt im Schnellkurs, unterstützt von Fachleuten und „Druckbetankungen mit Papier“. Doch während er seine diplomatischen Premieren mit einigem Glanz absolviert, entgleitet ihm daheim seine Partei.

Im Konflikt um 6,7 Millionen Euro, mit deren Hilfe die Garnisonkirche wieder aufgebaut werden soll, ist keine Lösung in Sicht. Das Geld wird weiter von der Stiftung Preußisches Kulturerbe zurückgehalten – auch nachdem Bundespräsident Horst Köhler die Schirmherrschaft für den geplanten Wiederaufbau übernommen hat.

Westerwelle

In den Hauptstädten der Welt weiß man wenig über Außenminister Westerwelle – sogar sein Äußeres wird da zum Thema. Was in Frankreich, Großbritannien, USA, Russland und dem Nahen Osten über Westerwelle geschrieben wird, haben unsere Korrespondenten zusammengetragen.

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Neuausrichtung der SPD: Wie Sigmar Gabriel und Andrea Nahles in der Provinz für die Revitalisierung der Sozialdemokraten kämpfen und einen Aufstand verhindern wollen.

Von Stephan Haselberger
Bundestag

Die Kanzlerin ist wiedergewählt, sie ist stärker als je zuvor. Und trotzdem sagt einer: "Die nächsten vier Jahre werden deutlich schwerer als die letzten vier." Nicht nur, weil neun Abgeordnete aus den eigenen Reihen ihre Zustimmung verweigert haben.

Von Robert Birnbaum
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Der Bundestag ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen – und fühlt sich für viele noch ganz neu an. Erste Szenen eines neuen Parlamentes, dessen Kräfteverteilung formal zwar in Regierungs- und Oppositionsfraktionen geordnet ist.

Von Antje Sirleschtov
Knopp

Spätestens seit Dokumentationen wie "Hitlers Helfer" im ZDF ist der Historiker Guido Knopp einem breiten Publikum bekannt. Mit Tagesspiegel.de spricht der Journalist über den 9. November 1989, darüber, was ein früheres Ende der DDR für die Geschichte bedeutet hätte, und über Geschichte als Fernseh-Unterhaltung.

Die Spekulationen über den Gesundheitszustand des Alt-Kanzlers schießen ins Kraut. Noch steht eine Zusage für den Festakt am 9. November aus.

Von Sabine Beikler

Als Bundestagsneuling wollte Florian Pronold die Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder stoppen und initiierte daher im Jahr 2003 erstmals in der Geschichte der SPD ein Mitgliederbegehren. Die Zeiten sind längst vorbei: Ende nächster Woche soll der SPD-Abgeordnete aus Bayern von der Bundestagsfraktion als einer der Stellvertreter von Frank-Walter Steinmeier gewählt werden, zuständig für das Ressort Verkehr und Bauen.

Von Cordula Eubel

Nach der verlorenen Wahl versucht die SPD im Bundestag einen personellen Neuanfang. Einige der künftigen Stellvertreter von Fraktionschef Steinmeier sind jünger als 40. Dennoch: Einige Posten sind für Altgediente vorgesehen.

Der „Spiegel“ druckt Peer Steinbrücks Abschiedsrede im SPD-Vorstand: Und dann ist da ein Landesverband Berlin, der bei dieser Bundestagswahl 300 000 Stimmen gegenüber 2005 verloren hat. Dieser Landesverband und seine Spitzenvertreter haben noch am Freitag, den 25.

„SPD-Spitze für Gabriel als Parteichef“vom 6. OktoberNichts gegen Gabriel, Steinmeier und andere, aber ist es wirklich notwendig, dass man nicht einmal eine Woche nach einer historischen Wahlniederlage schon wieder ein komplettes Führungsteam parat hat?

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Keine Leichensäcke, keine Panzer? Hat der Bundespräsident am Freitag in Leipzig beim Festakt zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution von 1989 Unsinn geredet? Köhlers Rede und die historische Realität.

Von Albert Funk

Erinnerung an die Leipziger Montagsdemonstration: Bundespräsident Horst Köhler schilderte eindringlich die Dramatik der Ereignisse vor 20 Jahren. Bei Zeitzeugen und Historikern stieß allerdings eine Passage aus seiner Rede auf Widerspruch.

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Der DGB feiert Geburtstag: Bundespräsident Horst Köhler lobt die Gewerkschaften und kritisiert die herrschende Politik.

Von Alfons Frese
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