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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Ein bisschen erinnert der Umgang der SPD mit der Linkspartei an das Zupfen am Gänseblümchen: Hier lieb’ ich sie, dort aber nicht. Hier darf sie mit uns, da aber nicht.

Ein bisschen erinnert der Umgang der SPD mit der Linkspartei an das Zupfen am Gänseblümchen: Hier lieb’ ich sie, dort aber nicht. Hier darf sie mit uns, da aber nicht.

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Durch "grobe Fehleinschätzungen" hätten die verantwortlichen Banker Schäden in der sozialen Marktwirtschaft angerichtet, schimpft Horst Köhler. In der aktuellen Diskussion zu den Ursachen der Finanzkrise stellt sich der Bundespräsident damit hinter die Kirchen.

Schäfer-Gümbel

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht über seinen schweren Kampf gegen Roland Koch in Hessen. Der SPD-Spitzenkandidat nimmt Abstand von seiner Forderung nach Zwangsanleihen für Vermögende zur Finanzierung von Konjunkturhilfen.

Von Stephan Haselberger

Zur Weihnachtsansprache vonBundespräsident Horst KöhlerDie Worte des Bundespräsidenten in Ehren: Die Aussichten für 2009 sind mehr als trübe, daran ändert auch seine Rede nichts. Seit Jahrzehnten haben nicht mehr so viele Menschen um ihre wirtschaftliche Zukunft bangen müssen wie derzeit.

Das US-Gefangenenlager Guantanamo könnte bald geschlossen werden. Der Außenminister denkt nun über die Unterbringung der Gefangenen nach. Im Inland entbrennt ein Streit, ob die Häftlinge nach Deutschland kommen sollen. Aber wer sitzt in Guantanamo und warum können die Personen nicht freigelassen werden?

Deutschland könnte dem neuen US-Präsidenten bei der Schließung des Gefangenenlages Guantánamo helfen, indem es freigelassene Gefangene aufnimmt, die die USA im eigenen Land nicht dulden wollen.

Von Christian Tretbar

Zwischen den Koalitionspartnern SPD und CSU ist es am Sonntag in der Frage von raschen Steuersenkungen zu einem heftigen Schlagabtausch gekommen. SPD-Chef und Außenminister Frank-Walter Steinmeier lehnt nach wie vor den Vorschlag der CSU, Steuern zu senken, ab und will lieber Abgaben senken.

Politik, wenn sie sich selbst für dumm verkauft, ist kein schöner Anblick. Insofern verspricht die Sitzung des BND-Untersuchungsausschusses am heutigen Donnerstag wieder Stoff für Politikverdrossene – sofern die sich die Mühe noch machen, die Suche nach dem Prozentanteil der Verwicklung der rot-grünen Regierung in den Irakkrieg zu verfolgen.

Von Robert Birnbaum

War die rot-grüne Regierung doch indirekt am Irakkrieg beteiligt? Ex-US-General Marks behauptet, dass die Informationen des BNDs von "unschätzbarem Wert" gewesen seien. Stimmt das? Die SPD bestreitet dies. Und was hat Ex-Kanzleramtschef und heutiger Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier gewusst? Ein Untersuchungsausschuss will diese Fragen jetzt klären.

Frank-Walter Steinmeier ist in einer unangenehmen Lage. Bislang hat er dem BND-Untersuchungsausschuss über die Rolle der beiden deutschen BND-Agenten in Bagdad unmittelbar vor Kriegsausbruch gesagt, sie sollten nur ein Mindestmaß an Erkenntnissen erlangen.

Amos Oz liest im Auswärtigen Amt. Schriftstellerkollege Sigfried Lenz kann wegen Krankheit nicht an der geplanten Gesprächsrunde teilnehmen.

Steinmeier

Die Union hinterfragt die Rolle des BND im Irakkrieg – und so auch frühere Erklärungen von Steinmeier. Dieser soll sich nun erneut äußern.

Von Robert Birnbaum
Steinmeier

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier holt einer aktuellen Umfrage zufolge gegenüber Amtsinhaberin Angela Merkel auf. Für die SPD ein schwacher Trost: Noch hat Merkel 22 Prozentpunkte Vorsprung, bei der Sonntagsfrage dümpelt die SPD bei 24 Prozent und in Hessen steht ihr ein Wahldebakel bevor.

Zu dem Spitzentreffen im Kanzleramt hatte Haus herrin Angela Merkel 32 Teilnehmer eingeladen – neben Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier, Finanzminister Peer Steinbrück, Arbeitsminister Olaf Scholz (alle SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) auch Top-Manager, Ökonomen und Vertreter von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Als Vertreter der Wirtschaft bekamen unter anderen die Vorstandsvorsitzenden von Siemens und der Deutschen Telekom,Peter Löscher und René Obermann, sowie der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann Einladungen nach Berlin, von Expertenseite Bundesbankchef Axel Weber, der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Ludwig-Georg Braun, der Präsident des Haupt verbands des Deutschen Einzelhandels Josef Santkjohanser.

Die Behauptung, der deutsche Geheimdienst habe das US-Militär im Irak mit kriegswichtigen Informationen versorgt, ist nach Ansicht von SPD-Obmann Hartmann eine "infame Irreführung". Für Kanzlerkandidat Steinmeier kommen die Vorwürfe zur Unzeit.

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Die Weichen für den Wahlkampf werden gestellt. Die SPD will nach Angaben von Franz Müntefering das Thema Arbeitsplätze in den Vordergrund rücken. Eine Steuerreform kündigte er erst für die Zeit nach der Wahl an. Dann aber müsse auch über eine Vermögenssteuer nachgedacht werden, so der SPD-Chef.

Bundespräsident Köhler hat angesichts der Wirtschaftskrise zu einer „konzertierten Aktion“ aufgerufen. Wann gab es so etwas schon einmal, hat es funktioniert, und wäre dies ein Vorbild für heute?

Von Lars von Törne
Murat Kurnaz aktuell

Genau 60 Jahre ist es her, dass die Erklärung der Menschenrechte vor den Vereinten Nationen verlesen wurde. Trotzdem werden Menschenrechte weltweit noch immer mit Füßen getreten. Einer, der selbst Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt war, ist Murat Kurnaz. Tagesspiegel.de hat mit ihm gesprochen.

Nach außen geschlossen, innerlich zerrüttet: Die Regierung stimmt sich auf das Wahljahr 2009 ein – das klappt nicht ohne Widersprüche.

Von Antje Sirleschtov
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