
Selten wurde ein Bundesfinanzminister verbal so verprügelt – oder gelobt. Wie sind die Reaktionen auf die Politik von Wolfgang Schäuble?

Selten wurde ein Bundesfinanzminister verbal so verprügelt – oder gelobt. Wie sind die Reaktionen auf die Politik von Wolfgang Schäuble?

Viele schimpfen derzeit auf Wolfgang Schäuble. Ein Nationalist sei er, heißt es. Doch der Finanzminister vertritt in der Griechenlandkrise deutsche Interessen. Und das völlig zu Recht. Ein Kommentar.

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU, spricht im Interview über das Vertrauensverhältnis zwischen dem Finanzminister und der Kanzlerin, über das Griechenland-Drama und über Rechthaber in der AfD.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist in der Griechenland-Krise für seine harte Haltung heftig attackiert worden. In einem Interview spricht er jetzt über Differenzen mit Kanzlerin Angela Merkel und die Möglichkeit eines Rücktritts. Zugleich stellte er aber klar, er denke nicht darüber nach, sein Amt aufzugeben.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte nach der Abstimmung über die Spargesetze etliche Abweichler vom linken Flügel seiner Syriza-Partei aus dem Kabinett entlassen. Nun sind neue Minister mit gemäßigterer Linie im Amt.

Das Wirtschaftswachstum in Irland wird in diesem Jahr noch stärker zulegen als erwartet. Mit vier Prozent oder sogar mehr ist das Land Spitzenreiter in Europa. Irland ist ein Beispiel dafür, dass sich Sparmaßnahmen und Reformen auszahlen können.

Der Bundestag stand an diesem Freitag ganz im Bann der Griechenland-Debatte. Bei der Abstimmung gab es eine überraschend hohe Zahl von Nein-Stimmen aus der Union. Lesen Sie hier im Rückblick die fortlaufend aktualisierten Ereignisse des Tages rund um Griechenland im Live-Ticker.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling befeuert weiter die Debatte um einen „Grexit“. Bevor ein "Plan B" vom Tisch sei, müssten die Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket abgewartet werden, sagt Schelling.

Bei einem Trauergottesdienst in der Berliner Hedwigs-Kathedrale nehmen die Bundestagsabgeordneten Abschied von ihrem jung verstorbenen Kollegen Philipp Mißfelder (CDU).

Nach der Abstimmung in Griechenland und vor dem Votum heute im Bundestag erregt Wolfgang Schäuble mit einem erneuten Vorstoß zum „Grexit auf Zeit“ Unruhe. Die wichtigsten Fragen und Antworten heute.

48 Abgeordnete der CDU/CSU lehnen Verhandlungen über ein drittes Griechenland-Hilfspaket ab. In der SPD-Fraktion sind es zwei. Die Ereignisse im Newsblog.

Am Dienstag feierte der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Wien das Atomabkommen, nun besucht er Kuba. Steinmeier hat einen Lauf - im Gegensatz zu Sigmar Gabriel.

Die Abgeordneten im griechischen Parlament haben für die ersten Reformgesetze gestimmt. Ministerpräsident Tsipras bekam dafür aber keine eigene Mehrheit, Mitglieder seiner Syriza-Partei lehnten die Reformen ab. In Athen gab es Ausschreitungen. Die Ereignisse in unserem Newsblog.

Der deutsche Finanzminister und der Athener Premier sind die Protagonisten im griechischen Schuldendrama. Warum haben Wolfgang Schäuble und Alexis Tsipras die Wut so vieler Europäer auf sich gezogen?

Gute Gründe für Misstrauen gegenüber Athen oder Erpressung der Griechen? Die Meinungen in Europa über die Verhandlungslinie Angela Merkels und Wolfgang Schäubles in Brüssel gehen weit auseinander.

Griechenlands Premier Alexis Tsipras verteidigt den Kompromiss mit den Gläubigern - und kritisiert Wolfgang Schäuble hart. Unser Griechenland-Newsblog.

In der Debatte um eine Rettung Griechenlands gerät Deutschland international immer stärker in die Kritik. Das bricht sich derzeit vor allem auf Twitter Bahn. Ein Auszug.

Behinderte Menschen sollen voll am politischen Leben teilhaben. Doch es gibt noch immer viele Barrieren - vor allem in den Köpfen ihrer nicht-behinderten Mitbürger.

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die Einführung von Schuldscheinen als Parallelwährung in Griechenland ins Gespräch gebracht - es wäre ein gewagtes Experiment.

Die steuerliche Belastung der deutschen Einkommen liegt bei mehr als 50 Prozent. Nach Griechenland sollte Finanzminister Wolfgang Schäuble sich nun wieder mehr den Problemen in Deutschland zuwenden.

Er wollte der griechische Held werden. Nun muss sich Alexis Tsipras fragen, ob er sich überhaupt ins Land zurücktrauen kann. Noch nie in der Geschichte der EU gab es solche Einschnitte in die Souveränität eines Staates.

Angela Merkel ist zuversichtlich, Sigmar Gabriel ist es auch: Die meisten rechnen mit einer Zustimmung des Bundestages zu einem neuen Griechenland-Hilfspaket. Lesen Sie in der Chronik die Ereignisse des Tages.

Der Kompromiss mit Griechenland ist gefunden. Nun sind die Regierungen der Euro-Länder gefragt. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Am Freitag ahnten die Griechen noch nichts von ihm, am Montag war er schon Realität: ein neuer Privatisierungsfonds unter gemeinsamer griechischer und europäischer Verwaltung. Dabei ist die bisherige Privatisierung in Griechenland alles andere als eine Erfolgsgeschichte.

Die Bundesregierung verdient Respekt für die Einigung im Fall Griechenland. Doch ein Ende ist das noch nicht: Die humanitäre Katastrophe wird sich vorerst noch verschlimmern.

Die Vorgehensweise Deutschlands in den Verhandlungen um Griechenland gefällt vielen Menschen weltweit nicht. Besonders ein Vorschlag von Wolfgang Schäuble wird als "Staatsstreich" kritisiert. Kai Diekmann hingegen fragt, ob der Finanzminister nicht gar der bessere Kanzler wäre.

"Wer beim Referendum für ein Nein war, kann jetzt nicht Ja sagen", erklären die Linken-Politiker Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch zum Brüsseler Griechenland-Kompromiss.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Einigung für tragfähig und der griechische Ministerpräsident glaubt, hart gekämpft zu haben. Alle Entwicklungen der Nacht im Liveticker hier zum Nachlesen.

Der griechische Premier Alexis Tsipras muss sich im Gegenzug für ein mögliches drittes Hilfsprogramm zu Kontrollen verpflichten, die alles bisher Bekannte in den Schatten stellen. Ob die Rechnung der Geldgeber aufgeht, bleibt offen. Ein Kommentar.

Staaten Osteuropas haben durch Reformen ihre Krisen gemeistert und einen hohen Preis bezahlt. Mit Blick auf Griechenland schwanken die Osteuropäer zwischen Verständnis und Zorn.

Die Verhandlungen in Brüssel verlaufen so, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit und Europas Zukunft auf dem Spiel stehen. Es geht längst nicht mehr nur um Griechenland.

Wolfgang Schäuble macht Ernst, Angela Merkel muss sich nun entscheiden und Sigmar Gabriel muss alle mitnehmen. Stephan-Andreas Casdorff analysiert das deutsche Machtspiel in der Griechenland-Krise.

Die Sozialdemokraten sind bei der Reform der Erbschaftsteuer innerhalb der Koalition früh in die Defensive geraten - und kommen nicht mehr heraus.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist nicht zufrieden mit den jüngsten griechischen Vorschlägen. In einem Positionspapier stellt er Athen vor die Alternative: entweder nachbessern oder für fünf Jahre Euro-Pause.

Die Bundesregierung erwägt einen Euro-Austritt der Griechen für fünf Jahre. Ein entsprechendes Papier ist zwischen Schäuble, Merkel und auch Gabriel abgestimmt, wie der SPD-Chef am späten Abend bestätigte. Die Verhandlungen in Brüssel wurden auf Sonntagvormittag vertagt. Hier unser Ticker zum Nachlesen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwägt in einem Papier den temporären Ausstieg Griechenlands aus dem Euro. "Es ist ein Arbeitspapier für den Fall, dass Plan B zum Einsatz kommt", sagt ein EU-Diplomat.

Vor der Sitzung der Euro-Finanzminister in Brüssel wird deutlich, dass es im Verhältnis zur griechischen Regierung vor allem an einem mangelt: an Vertrauen.

Die Reformvorschläge von Alexis Tsipras kommen höchst unterschiedlich an. Erst am späten Abend kam das Parlament zusammen - eine Entscheidung wird für Samstag erwartet. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.

Bei den Sparmaßnahmen bietet Griechenland fast alles, was die Gläubiger gefordert hatten. Rückt die Einigung jetzt nahe? Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Kann sich Europa auf Griechenlands Reformvorschläge einigen? Frankreich, Italien und Österreich plädieren dafür. Deutschland, die Niederlande oder Finnland halten sich zurück.
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