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Die Weizenernte in der Ukraine könnte in diesem Jahr um ein Drittel geringer als 2021 ausfallen.
© Valentyn Ogirenko/REUTERS
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Treffen der G7-Agrarminister: Der vertrackte Kampf ums Korn

Putin will den ukrainischen Weizenexport über Odessa auf Dauer unterbinden. Die Angriffe auf die Stadt nehmen zu. Wie kann die Ausfuhr trotzdem noch gelingen?

Die Preissprünge, die das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilt, sind alarmierend: Im Vergleich zum Vorjahr verteuerte sich Weizen im März um 65,3 Prozent, Gerste, Roggen, Hafer ebenfalls und Mais um 37,4 Prozent. Schon vor dem Ukraine-Krieg stiegen die Preise wegen höheren Düngemittelpreise und steigende Transport- und Energiekosten. Doch nun explodieren die Getreidepreise am Weltmarkt. Für Deutschland ein ernstes Problem, für andere Staaten eine existenzielle Bedrohung. Die weltweit größte Hungersnot seit Jahrzehnten droht. Inzwischen kümmert sich auch der Bundeskanzler um die Getreide-Frage. Nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin schrieb Scholz bei Twitter: „Ich habe ihn auf die Verantwortung Russlands für die globale Lebensmittellage hingewiesen.“

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