Union profitiert von Coronakrise : CDU/CSU legen in Umfrage deutlich zu

In der Pandemie steuern die Unionsparteien auf die 40-Prozent-Marke zu. Laut Forsa-Umfrage verlieren die Grünen, sie liegen nun hinter der SPD.

CSU-Chef Söder und Kanzlerin Merkel informieren zur Corona-Krise. 
CSU-Chef Söder und Kanzlerin Merkel informieren zur Corona-Krise. Foto: Bernd von Jutrczenka / various sources / AFP

Im Zuge der Corona-Krise gewinnt die Union einer Umfrage zufolge weiter an Beliebtheit. Im RTL/n-tv-„Trendbarometer“ des Forsa-Instituts steigt die CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 39 Prozent. 

Das ist der derzeit höchste Wert aller größeren Befragungsinstitute und auf dem Niveau vom August 2017, also noch vor der vergangenen Bundestagswahl (32,9).

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SPD und Grüne verlieren je einen Prozentpunkt und kommen auf 16 beziehungsweise 15 Prozent, wie die am Samstag veröffentlichte Umfrage ergab. 

Die mit der Union regierenden Sozialdemokraten behaupten sich damit wie in der Vorwoche vor den Grünen, die sie monatelang weit überholt hatten, aber nun stark abgesackt sind. 

Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts: Für die AfD werden zehn Prozent vorhergesagt, für die Linke acht Prozent. Die FDP müsste mit fünf Prozent um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen.

Fast die Hälfte traut der Union das beste Krisenmanagement zu 

47 Prozent der Bürger trauen der CDU/CSU derzeit zu, mit den Problemen am besten fertig zu werden. Das sind vier Punkte mehr als vor Ostern. Der SPD trauen dies unverändert 7, den Grünen 3 Prozent der Bürger zu. 5 Prozent halten eine der sonstigen Parteien für politisch kompetent, 38 Prozent keine.

Die Forsa befragte von Dienstag bis Freitag 2002 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben. (dpa/AFP)

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