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Warnung vor gefährlichem Glatteis in Brandenburg: Präsenzpflicht an Schulen am Dienstag aufgehoben
Unwetter mit überfrierender Nässe und Eisregen könnte es in der Nacht zu Dienstag auch in Potsdam und Umgebung geben. Die Anwesenheitspflicht an Schulen ist deshalb aufgehoben. Die Parks der Schlösserstiftung bleiben geschlossen.
Stand:
Angesichts der aktuellen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wegen der Gefahr von Glätte hat das brandenburgische Bildungsministerium am Montag die Präsenzpflicht für Schulen für Dienstag, den 13. Januar, landesweit aufgehoben. Das teilte das Ministerium in einer Pressemitteilung mit. Geschlossen bis auf Widerruf bleiben auch alle Parkanlagen der Schlösserstiftung.
Grund dafür sei die unsichere Entwicklung der angekündigten Witterung, deren Auswirkungen regional stark variieren können, hieß es bei Ministerium und Stiftung gleichermaßen. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Zeitraum von Montagabend, 20 Uhr, bis Dienstag, 8 Uhr, „hohe Glättegefahr“ durch plötzlich überfrierende Nässe oder gefrierenden Regen ausgerufen. Schon am Freitag hatte das brandenburgische Bildungsministerium die Präsenzpflicht an Schulen aufgehoben – aufgrund des damals angekündigten Sturmtiefs „Elli“.
So gilt bei Schulen auch am Dienstag wieder: Eltern entscheiden selbst, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Wer wegen Wetterlage oder Krankheit zu Hause bleibt, fehlt entschuldigt. Die Schulen bleiben jedoch geöffnet, sichern Betreuung und können den Unterrichtsablauf eigenständig anpassen. Grundlage dieser Regelungen ist eine seit 2010 gültige Verwaltungsvorschrift, zudem kann bei Bedarf Distanzunterricht angeboten werden.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) hatte nach der Unwetterwarnung am Montag angekündigt, alle Parkanlagen und die darin befindlichen Schlösser in Potsdam und dem Land Brandenburg sowie in Berlin am Dienstag, dem 13. Januar, vorsorglich geschlossen zu halten. Das gelte bis auf Widerruf.
Die Entscheidung folgt auf die Wetterlage der vergangenen Tage, in denen das Sturmtief „Elli“ Brandenburg zwar weniger heftig traf als befürchtet, aber dennoch für Verunsicherung sorgte.
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