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Baustart für Gebäude im kommenden Jahr geplant: Bornstedter Feld: Architekten für neue Schule gesucht

Bornstedter Feld - Für die geplante neue Grundschule hinter den Roten Kasernen hat der Kommunale Immobilien Service (KIS) einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Eine entsprechende Bekanntmachung findet sich im Amtsblatt der Europäischen Union.

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Bornstedter Feld - Für die geplante neue Grundschule hinter den Roten Kasernen hat der Kommunale Immobilien Service (KIS) einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Eine entsprechende Bekanntmachung findet sich im Amtsblatt der Europäischen Union. Erwartet würden „städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe, die ein innovatives energie- und kosteneffizientes Gebäudekonzept umsetzen“, heißt es in der Erklärung. Entstehen soll die Schule auf einer Brache an der Graf-von-Schwerin-Straße.

Demnach hofft der KIS auf insgesamt 20 Bewerber. Sechs Architekturbüros – unter anderem aus Potsdam, Teltow und Berlin – sind bereits gesetzt. Die Teilnehmer müssen schon mindestens einen Schulneubau geplant haben. In der Jury sitzen unter anderem KIS-Chef Bernd Richter, der Stadtplanungsfachbereichsleiter Andreas Goetzmann und vier Architekten aus Weimar, Erfurt und Berlin. Insgesamt stünden 65 000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Über die Vergabe entschieden werden soll im Sommer. Die gesamte Baumaßnahme soll dann ein Jahr später im dritten Quartal 2017 begonnen und zwei Jahre später beendet werden.

Konkret geht es um eine dreizügige Grundschule mit Hort und Zweifeldsporthalle inklusive Außenanlagen. Demnach soll in der Einrichtung ab September 2019 Platz für 500 Schüler sein, der Hort ist für 300 Kinder ausgelegt. Schule und Sporthalle verfügen dabei über eine Nutzfläche von 4400 Quadratmetern. Für die Außenanlagen sind 8000 Quadratmeter vorgesehen, also knapp ein Hektar. Viel Platz ist das nicht. Denn die Schule und der Hort müssen sich die Freiflächen anders als üblich teilen, wie es in der Ausschreibung zur Schule heißt, für die lange ein Standort gesucht wurde. Wegen des rasanten Bevölkerungswachstums im Potsdamer Norden wird bereits ab kommenden September eine zweizügige Grundschule als Provisorium eingerichtet – in Containerbauweise an der Esplanade. Die Stadtverordneten haben bereits im vergangenen November für den Neubau und das Provisorium Gesamtkosten von 24,4 Millionen Euro genehmigt.

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