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Füchse-Handballer vor Transfer-Coup: Superstar Dika Mem vor Wechsel nach Berlin
Der französische Nationalspieler Dika Mem steht vor einem Wechsel in die Bundesliga. Nach dpa-Infos hat der Olympiasieger den Füchsen Berlin zugesagt. Deutsche Fans kennen ihn vom Wunder von Lille.
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Der Deutsche Meister Füchse Berlin unterstreicht einmal mehr seine Vision einer titelreichen Zukunft und steht kurz davor, einen der besten Handballer der Welt in die Bundesliga zu holen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat der französische Starspieler Dika Mem den Berlinern zugesagt und soll nach seinem Vertragsende 2027 beim FC Barcelona an die Spree wechseln. Demnach müssen nur noch letzte Details geklärt werden.
„Er ist ein Weltklassespieler und als Weltklassespieler solltest du einmal in der NBA des Handballs spielen. Dika Mem ist ein kompletter Spieler, mit dem man die Champions League gewinnen kann“, hatte Füchse-Boss Bob Hanning zuletzt gesagt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll der 28-jährige Mem in Berlin einen Vierjahresvertrag bis 2031 unterschreiben.
Ob die Füchse genau wie bei Simon Pytlick versuchen werden, den Transfer schon 2026 perfekt zu machen, bleibt abzuwarten. Fest steht in jedem Fall: Der künftige Berliner Rückraum mit Welthandballer Mathias Gidsel, Pytlick und Mem ist einzigartig. „Dann bist du im permanenten Wettkampf mit Magdeburg“, schwärmte der ehemalige Füchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar zuletzt.
Mem hat im Handball nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Mit Frankreich darf er sich Olympiasieger, Weltmeister und Europameister nennen. Mit Barcelona gewann Mem dreimal die Champions League und neunmal die spanische Meisterschaft.
Der finanzielle Spielraum der Berliner ist größer geworden. Laut Medienberichten und nach dpa-Informationen hebt ein neuer hochdotierter Ausrüstervertrag den Verein auf ein anderes Level. Zudem wurde der Vertrag mit dem Vermarkter verlängert. Und durch die Trennung von Kretzschmar und dem Abgang von Lasse Andersson werden zusätzlich Gelder frei.
Deutschen Handball-Fans dürfte Mem außerdem aus dem Olympia-Viertelfinale 2024 bestens in Erinnerung sein. Sechs Sekunden vor Spielende führte Frankreich 29:28 – Mem hätte den Ball nur festhalten müssen, warf ihn aber genau in die Hände von Julian Köster, der Renars Uscins' Tor und damit das Wunder von Lille einleitete. Deutschland gewann das Viertelfinale noch und holte sich am Ende Silber. (dpa)
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