• Volleys-Manager Niroomand über Coronavirus-Infektion: „Das hat mich richtig für zehn, zwölf Tage niedergehauen“

Volleys-Manager Niroomand über Coronavirus-Infektion : „Das hat mich richtig für zehn, zwölf Tage niedergehauen“

Bei seinen Kindern steckte sich Kaweh Niroomand mit dem Coronavirus an. Lange war er außer Gefecht, nun hat er die Infektion überstanden.

Wieder fit: Volleys-Manager Kaweh Niroomand hat seine Coronavirus-Infektion überstanden.
Wieder fit: Volleys-Manager Kaweh Niroomand hat seine Coronavirus-Infektion überstanden.Foto: Rainer Jensen/dpa

Kaweh Niroomand, Manager von Volleyball-Bundesligist Berlin Volleys, hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Inzwischen gehe es ihm „ganz gut“, sagte der 67-Jährige dem rbb am Sonntag.

„Gott sei Dank, war es nicht so schlimm, dass ich ins Krankenhaus musste und Atem- oder Lungenprobleme hatte. Aber ich war sehr geschwächt. Das hat mich richtig für zehn, zwölf Tage niedergehauen, so dass ich wirklich mehr oder weniger nur geschlafen und dabei auch viel Kraft und Substanz verloren habe.“ Niroomands Kinder seien vor vier Wochen zum Skiurlaub in St. Anton gewesen und hätten es „in die Familie weitergegeben“.

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Der Macher des zehnmaligen deutschen Meisters erneuerte seine Kritik am vorzeitigen Abbruch der Bundesligasaison, wodurch es in dieser Saison keinen Meister gibt. „Ich denke, dadurch dass es eben nur noch zwei Spieltage waren, hätte man durchaus auch zu einer anderen Lösung kommen können“, sagte Niroomand. Die Satzung sehe vor, dass der Erste der Hauptrunde Meister sei, wenn die Playoffs nicht gespielt werden könnten.

Niroomand betonte, dass er der Letzte sei, der die Gesundheit der Bevölkerung und Spieler nicht an erste Stelle sehe. „Aber diese Entscheidung hätte auch anders ausfallen können. Und dann wären wir zumindest halbwegs befriedigt in diese Zwangspause gegangen.“ Die Volleys lagen zum Zeitpunkt des Abbruchs mit uneinholbarem Vorsprung an der Tabellenspitze.

Eine seriöse Planung für die kommende Spielzeit sei aktuell noch nicht möglich, sagte Niroomand. Aus der laufenden Saison stehe noch ein sehr hoher sechsstelliger Betrag an Sponsorengeldern aus, „die noch fließen müssen, damit wir die Saison halbwegs glimpflich abschließen.“ (dpa)

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