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Thema

Griechenland

Seit langem rangeln die EU-Mitglieder darum, wie sich die vielen nationalen Regeln für den Umgang mit Flüchtlingen zusammenbringen ließen. In dieser Woche haben konservativ regierte Länder deutlicher denn je „Stopp“ gesagt.

Von Andrea Dernbach

Seit rund 200 Polizisten aus 26 europäischen Staaten den griechischen Behörden helfen, die Grenze zur Türkei zu sichern, ist der Zustrom illegaler Einwanderer um fast 44 Prozent zurückgegangen.

Von Gerd Höhler

Die europäische Schuldenkrise hat am Dienstag erneut die Aktienmärkte verunsichert. Der Dax schloss 0,1 Prozent tiefer bei 6688 Zählern.

Die EU-Finanzminister stellen Griechenland eine Verlängerung für Hilfskredite in Aussicht. Berlin ist offenbar gegen längere Kreditlaufzeiten. Kanzlerin Merkel hatte bereits im Frühjahr lange mit einer Hilfszusage für Griechenland gezögert.

Von Gerd Höhler
Muss die EU gleich mehrere Staaten unter den Rettungsschirm stellen?

Die Lage ist offenbar komplizierter, als man noch zu Beginn der Finanzkrise gedacht hat. Die einen sagen, 750 Milliarden Euro seien ausreichend. Von 1,5 Billionen sprechen andere. Ist der Rettungsschirm groß genug?

Von
  • Moritz Döbler
  • Ralph Schulze

Dem Fiskus entgehen durch Steuerbetrug 30 Milliarden Euro pro Jahr. Jetzt sollen Firmen, die nicht zahlen, sofort geschlossen werden

Von Gerd Höhler

DAS PROBLEM Die irischen Banken haben in den Boom-Jahren massenhaft Kredite vergeben, vor allem für den Bau von immer neuen und immer teureren Immobilien. Als die Blase platzte und die Immobilienpreise fielen, konnten die Kredite nicht mehr zurückgezahlt werden.

Es fehlt nicht an Warnungen. Es gibt kein Erkenntnisdefizit. Ja, es geht jetzt tatsächlich um alles. Um Europa nämlich, ein Gebilde von 27 Staaten, die aus Depression, Krieg und Unterdrückung gelernt haben. Gelernt haben wollten jedenfalls.

Von Moritz Döbler

"Ich glaube, es wird noch schlimmer als in Griechenland", sagt ein Banker. Jeden Tag verschwinden in Portugal über 200 Arbeitsplätze, jeden Tag geht ein neues Unternehmen pleite. Immer mehr rückt das Land ins Zentrum der Euro-Krise.

Die Bundesregierung ist auf dem richtigen Weg, findet Harald Schumann.

Nach drei Jahren Finanzkrise ist die Bundesregierung da angekommen, wo sie von vorneherein hätte beginnen sollen - bei einer Grundregel der Marktwirtschaft. Im Kontrapunkt erklärt Harald Schumann, warum jetzt auch Taten folgen müssen.

Von Harald Schumann

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch etwas von seinen kräftigen Kursverlusten des Vortags erholt. Der Dax stieg bis zum Handelsschluss um 0,6 Prozent auf 6699 Punkte.

Europa will Irland unter die Arme greifen - um den Euro zu retten. Dublin wird für seine kriselnden Banken Kredite von EU, Euro-Partnern und dem IWF bekommen. Doch ist die Schuldenkrise damit beendet? EU-Ratspräsident Van Rompuy warnt vor einer Gefahr für ganz Europa.

Deutschland geht es gut, während der Euro ums Überleben kämpft. Dieses Nebeneinander kann nur aushalten, wer sich bereit erklärt zu glauben, dass es um Nachrichten aus Welten geht, die nichts miteinander zu tun haben.

Von Tissy Bruns

In Griechenland ist am frühen Mittwochmorgen eine Transportfähre auf Grund gelaufen. Vor der Insel Lefkas im Ionischen Meer liegt der vordere des Teil des Schiffes auf Felsen, berichtet ein Anwohner.

Das hochverschuldete Irland will kein Geld von der EU - doch die Euro-Staaten bleiben besorgt. In Brüssel suchten die Finanzminister nach Wegen, das marode Bankensystem des hochverschuldeten einstigen "keltischen Tigers" zu stützen.

Die Finanzminister der Euro-Länder haben am Dienstag reichlich Themen: Griechenlands Neuverschuldung ist noch höher, Irland könnte schon bald Hilfen aus dem Rettungsfonds beantragen.

Von
  • Gerd Höhler
  • Christopher Ziedler

Irland ist nicht Griechenland, doch die Finanzkrise könnte das Land in den Abgrund ziehen. Inzwischen mag kaum jemand mehr seine Hand dafür ins Feuer legen, dass Dublin nicht vom Euro-Rettungsschirm Gebrauch macht.

Von Albrecht Meier

Die regierenden Sozialisten sind als Sieger aus der zweiten Runde der griechischen Regional- und Kommunalwahlen hervorgegangen. Die Wahlen galten als Test für die regierenden Sozialisten vor dem Hintergrund der harten Sparpolitik Griechenlands.

Die griechische Regierung will sich bei der Rückzahlung der Hilfskredite der EU und des Internationalen Währungsfonds mehr Zeit lassen. Neuer Ärger droht, wenn die EU an diesem Montag die Defizitzahlen für das Jahr 2009 vorlegt.

Von Gerd Höhler

Deutschland bleibt auf absehbare Zeit die Konjunkturlokomotive Europas. Zwar hat die Dynamik zuletzt nachgelassen, doch der Aufschwung ist robust. Das Wachstumstempo liegt weiter deutlich über dem Schnitt der Euroländer.

Von Carsten Brönstrup
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