
Syrische Flüchtlinge dürfen auf die Fähre auf der griechischen Insel Kos und werden dort registriert, während Iraker, Afghanen und Pakistaner vor der Polizeistation warten müssen.

Syrische Flüchtlinge dürfen auf die Fähre auf der griechischen Insel Kos und werden dort registriert, während Iraker, Afghanen und Pakistaner vor der Polizeistation warten müssen.

Die USA ziehen ihre Patriot-Raketen ab Oktober aus der Türkei ab - Washington will wie Berlin ein ablaufendes Mandat nicht verlängern. Über die Hintergründe gibt es verschiedene Erklärungen.

Nichts ist einfacher, als einen moraltriefenden Text über Flüchtlinge zu verfassen. Damit trägt man hauptsächlich dafür Sorge, selber als guter Mensch dazustehen. Ein Kommentar.

Rund 1000 Flüchtlinge landen derzeit täglich auf der griechischen Insel Lesbos. An einer Küste, die für Urlauber ein Paradies ist. Für einen Moment ist es das auch für die Gestrandeten.

Das Verhältnis der Türkei und ihrer Nato-Partner ist derzeit äußerst angespannt. Jetzt kündigt Ministerin Ursula von der Leyen den Abzug der „Patriot“-Luftabwehrraketen an. Dafür gibt es verschiedene Erklärungen.

Die Bundeswehr zieht ihre 250 Soldaten und die „Patriot“-Raketenabwehrsysteme in den kommenden Monaten aus dem Süden der Türkei ab, da es keine Gefahr syrischer Angriffe mehr gebe.

Eine WG in Kreuzberg. Zwei Studenten, dazu ein Mitbewohner aus dem Tschad und einer aus Syrien. Wie lebt es sich mit Menschen, die alles verloren haben – oder nie etwas hatten? Schwierig, sagt unser Autor. Aber er würde es wieder tun. Ein Erfahrungsbericht

Der türkische EU-Minister Volkan Bozkir widerspricht den USA – und erwartet Unterstützung bei der Flüchtlingsfrage, wenn die Türkei eine Sicherheitszone in Syrien eingerichtet haben wird.

Hunderte Flüchtlinge kommen täglich auf der griechischen Insel Kos an. Dort ist man völlig überfordert. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen und die Nerven liegen blank.

Wie Nutzpflanzen aus der Frühen Steinzeit unsere Region verändert haben: Eine Spurensuche anlässlich der Bundesgartenschau und der Archäotechnica

Ibrahim Atwan hat seine Familie aus Syrien über die Türkei und den Balkan bis nach Berlin geführt. Statt Schutz fanden sie Bürokratie. Sie müssen im Park schlafen und erkennen: Den Ort ihrer Träume gibt es gar nicht.

Washington meldet, erstmals seien US-Kampfflugzeuge aus der Türkei gestartet, um IS-Stellungen anzugreifen. Ankara dementiert dies, es habe sich nur um Aufklärungsflüge gehandelt - ein Zeichen für die Spannungen zwischen den USA und der Türkei.

Flüchtlingskinder üben sich im Gärtnern. Das soll ihnen helfen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.

Bislang gelingt Potsdam die Flüchtlingsunterbringung relativ gut. Doch bald sind die Kapazitäten aufgebraucht. Ein Überblick über die aktuelle Situation.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat eine Offensive gegen die Anti-Assad-Rebellen der Freien Syrischen Armee begonnen, obwohl der IS ebenfalls gegen Assad kämpft.

Im Streit um die Novelle des Kulturgutschutzgesetzes fordern Archäologen eine bessere Dokumentation von importierten Objekten.

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen fürchtet der CDU-Vize Thomas Strobl, Deutschland könne an seine Grenzen kommen. "Parteitaktische Spielchen" mit Flüchtlingen findet er unverantwortlich und "sogar schäbig".

Tausende Kurden demonstrieren in Köln friedlich gegen Waffengewalt im Konflikt der Türkei mit der PKK und linken Kräften. Auch in der Türkei warnt die legale Kurdenpartei HDP vor einem Bürgerkrieg und fordert eine Waffenruhe und neue Verhandlungen.

Fast die Hälfte der Asylanträge in Deutschland stammt von Menschen des westlichen Balkans - doch nur ein kleiner Bruchteil wird anerkannt. Der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge droht nun mit Wiedereinreisesperren.
Wie man Rechtsradikale und Trollterroristen reinlegen kann. Ein Gedankenexperiment in Kolumnenform.

Wie man Rechtsradikale und Trollterroristen reinlegen kann. Ein Gedankenexperiment in Kolumnenform.

Kämpfer vom "Islamischen Staat" haben in Syrien offenbar mindestens 230 Zivilisten verschleppt, darunter Dutzende Christen.

Mit einem Modellprojekt will die Bundesagentur für Arbeit gut qualifizierten Flüchtlingen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die ersten Bewerber wurden vermittelt. Doch das Angebot an Deutschkursen reicht nicht aus.

Vor der geplanten Großoffensive gegen den IS gibt es wichtige diplomatische Bewegungen in der Region. Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan setzt sich mit Iran in Verbindung.

Die USA und Russland haben sich nach Angaben von US-Außenminister John Kerry auf eine Resolution zur Untersuchung von Chlorgas-Angriffen im syrischen Bürgerkrieg geeinigt. Ein UN-Team soll ermitteln.

Die Türkei und die USA wollen die Terrormiliz "Islamischer Staat" von der Türkei aus gemeinsam bekämpfen. Der türkische Außenminister spricht von einem "umfassenden Krieg".

Essen für Bedürftige statt Bankett nur für die Familie: In der Türkei hat ein jungvermähltes Paar sein Hochzeitsmahl mit Flüchtlingen aus Syrien geteilt. Die Zeremonie fand nahe der Grenze statt, die Idee kam vom Vater des Bräutigams.

In Stuttgart ist ein mutmaßlicher Dschihadist aus Marokko festgenommen worden. Er soll eine Rolle bei der Rekrutierung gespielt haben.

Die Türkei will ihre Grenze zu Syrien für IS-Kämpfer unüberwindbar gestalten. Wälle und Zäune sollen so hoch sein wie an der Grenze zwischen Mexiko und den USA.

Die USA dehnen ihr militärisches Engagement im Kampf gegen den IS aus. Auch Angriffe auf die Truppen von Syriens Machthaber Baschar al Assad werden nicht mehr ausgeschlossen.

Sein Amt entscheidet über das Schicksal von Asylbewerbern. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, ist aber nicht nur deshalb eine zentrale Figur der deutschen Migrationspolitik geworden.

Er wollte nach Drogenproblemen und Spielsucht in einer Islam-Schule angeblich zu sich selbst finden - und geriet an den IS. Nun steht der gebürtige Wolfsburger Ayoub B. gemeinsam mit Ebrahim H. in Celle vor Gericht.

In der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Türkei und den USA im Kampf gegen den IS knirscht es gewaltig. Nun blamierte sich auch noch die gemeinsame "Division 30", von der man sich so viel versprach.

"Zeit"-Herausgeber Josef Joffe macht sich Gedanken über Erdogan, Cameron, Tsipras - und die Flüchtlinge in Calais.

Die Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden hatten in der Vergangenheit immer auch Auswirkungen in Berlin - Politiker befürchten auch jetzt Probleme.

Das Weib ist gefährlich, und in der Hure findet diese Gefahr ihren stärksten Ausdruck. Anmerkungen zu altem Denken, das auch im neuen Prostitutionsschutzgesetz der Koalition steckt.
Neben den Schauplätzen, auf denen es wirklich brennt – man könnte Syrien nennen – gibt es politisch immer wieder Fragen, die ohne sofort plausiblen Grund Konjunktur haben. Dazu gehört seit ein paar Jahren wieder die Prostitution.

Tausende Migranten belagern den Eurotunnel in Calais, um nach Großbritannien zu kommen. Die Polizei geht gegen sie an, ist aber überfordert. Das Chaos könne den ganzen Sommer anhalten, warnt der britische Premier Cameron. Er setzt auf Abschottung.

Was hat die Philosophie mit dem Arabischen Frühling zu tun? In Kassel diskutierten nordafrikanische und deutsche Denkerinnen über das Erbe der Diktaturen und verschiedene Lesarten der Vernunft.

Die Türkei versteht sich als Machtzentrum einer der wichtigsten Weltregionen. Das könnte sich als Irrtum erweisen. Mit dem Westen drohen Differenzen.
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