
Sie sollen sich in Trainingslagern auf den Heiligen Krieg vorbereitet haben. In Nordrhein-Westfalen wurden zwei mutmaßliche Mitglieder einer syrischen IS-Unterorganisation festgenommen.

Sie sollen sich in Trainingslagern auf den Heiligen Krieg vorbereitet haben. In Nordrhein-Westfalen wurden zwei mutmaßliche Mitglieder einer syrischen IS-Unterorganisation festgenommen.
Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat an allen Fronten zu kämpfen. Im PNN-Interview spricht er über die wachsenden Flüchtlingszahlen, Vorwürfe gegen die Polizei und seine Erfahrungen als Neuling im Potsdamer Politikbetrieb.
Im Potsdamer Landtag äußerte sich Innenminister Schröter über die Ermittlungen gegen radikale Islamisten. Zu den Ergebnissen sagte er nichts. Dafür äußerte er sich zu der Sicherheitslage in Brandenburg.

Die steigende Zahl von Salafisten wird für die Sicherheitsbehörden zu einer immer größeren Herausforderung. Aktuell werden 100 salafistische Einrichtungen beobachtet.

Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ beschäftigt auch muslimische Karikaturisten. Doch ihre Art, gegen Terrorismus anzuzeichnen, offenbart die feinen Unterschiede zwischen Orient und Okzident.

Am Dienstag gab es erneut eine Großrazzia im Umfeld der mutmaßlichen islamistischen Terroristen. Die Polizei durchsuchte 13 Wohnungen, Computer und Handys beschlagnahmt.
Polizei durchsucht in Berlin elf Wohnungen
Über Jahre hinweg gab es keine Hinweise, dass es Verbindungen aus Potsdam zum militanten Islamismus gibt – bis jetzt

Weiterer Schlag gegen islamistische Logistikzelle: Eine Wohnung in Asylunterkunft am Schlaatz durchsucht. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung liegen aber nicht vor.

Berlin/Potsdam - Vier Tage nach der Festnahme mutmaßlicher Terroristen haben die Berliner Behörden ihre Ermittlungen gegen eine islamistische Logistikzelle ausgeweitet. Am Dienstagmorgen durchsuchten das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft weitere Wohnungen - elf in Berlin, eine in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam und eine in Nordhausen in Thüringen, wie die Polizei mitteilte.
Rund 200 Polizisten haben am Morgen erneut Wohnungen in der Islamistenszene durchsucht. Der Einsatz steht im Zusammenhang mit Razzien und der Festnahme zweier mutmaßlicher Terrorhelfer am vergangenen Freitag. Hinweise auf mögliche Anschlagspläne in Deutschland hat die Polizei nicht.

Veteranen des „Islamischen Staats“ gelten als potenzielle Attentäter. Für manchen Staat könnten sie sogar zu einem existenziellen Problem werden.

Konkrete Terrordrohungen gegen Islam-Kritiker liegen bislang nur für Dresden vor, erklärt Gordian Meyer-Plath, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen, im Tagesspiegel-Interview.

Vor 20 Jahren floh sie aus Bosnien nach Deutschland. Damals waren die Asylzahlen auf Höchststand, es kam zu Übergriffen. Heute verfolgt Amela die Flüchtlingsdebatte mit deutschem Pass – und könnte aus Erfahrung verzweifeln.

Abu Mujahid ist in Deutschland geboren und hatte sich Al Qaida angeschlossen. Dort war es ihm nicht radikal genug - er ging zum "Islamischen Staat". Die Rivalität der zwei Terrororganisationen erhöht ihre Gefahr für Europa.

Ihr gemeinsames Ziel ist der tausendfache Tod unschuldiger Zivilisten. Aber so sehr sie sich in ihrer Absicht ähneln, so unterschiedlich werden die Islamisten radikalisiert. Eine Typologie der Terroristen.

Der Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn ist gesperrt, eine Großdemonstration mit Traktoren führte quer durch die Stadt: Wer am Sonnabend in Berlin unterwegs war, konnte so einiges erleben.

Kurzfristig hatte in Frankreich eine Geiselnahme Angst vor neuem Terror geweckt. In Niger werden bei Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen mehrere Menschen getötet. Und in Deutschland haben die Sicherheitsbehörden Hinweise auf Anschläge erhalten.
Nach den Anschlägen in Paris hat es in den vergangenen Tagen europaweit Razzien und Festnahmen gegeben. In Berlin erfolgte am Freitag der Zugriff im Morgengrauen. Wie gehen die Sicherheitskräfte vor?
Die Berliner Polizei hat am Freitag eine Zelle mutmaßlicher Terrorhelfer gesprengt. Die Zelle operierte von einer Moschee in der Perleberger Straße aus. Zwei Männer sitzen in Haft - darunter der mutmaßliche Kopf, ein 41-jähriger Bauunternehmer.

Bei einer Anti-Terror-Razzia in Belgien hat es zwei Tote gegeben. Gegen die "Charlie Hebdo"-Ausgabe regt sich immer mehr Protest. Lesen die Ereignisse vom Donnerstag noch einmal bei uns im Liveticker nach.

Ihr Papa töte Christen, soll ein Mädchen ihrer Lesepatin erzählt haben. Jetzt steht ihr Vater, Fatih K., im ersten Berliner Terrorprozess vor Gericht - und schweigt.

Bei einem Antiterroreinsatz im ostbelgischen Verviers sind zwei mutmaßliche Dschihadisten getötet worden, ein dritter wurde verletzt. Inzwischen ist die Aktion beendet. Doch die Sicherheitskräfte geben noch keine Entwarnung: Gemessen an der Bevölkerung stellt Belgien die meisten "foreign fighters" aus Europa.

In Wolfsburg nehmen Ermittler einen Terrorverdächtigen mit. In Pforzheim durchsucht die Polizei Wohnungen radikaler Islamisten. Vor allem Syrien-Reisende und Rückkehrer bereiten den Behörden Sorgen.
Der Ausländeranteil in Potsdam liegt erstmals bei mehr als fünf Prozent, so hoch war er noch nie. Dennoch ist die Stadt im Vergleich ein Schlusslicht.

Bei Anschlag getötete "Charlie"-Mitarbeiter werden beigesetzt. Die Attentäter sollen ihre Waffen in Belgien gekauft haben. Die Türkei geht hart gegen Internetseiten vor, die das Titelbild von "Charlie Hebdo" zeigen. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.
Die Terrorverdächtige von Paris, Hayat Boumeddiene, wird in der Türkei gesucht – und beim IS vermutet. Der türkische Geheimdienst habe aus Syrien kommende Handy-Signale von Boumeddiene geortet
In Frankreich werden kritische Stimmen gegenüber den Geheimdiensten und anderen Behörden laut, zumal eine Terrorverdächtige in die Türkei ausreisen konnte. Haben die Ermittler versagt?

In ganz Frankreich gehen rund 3,7 Millionen Menschen auf die Straße. Arm in Arm liefen über 50 Staats- und Regierungschefs durch Paris. Der Zentralrat der Muslime und die Türkische Gemeinde Berlin rufen zur Mahnwache für Meinungs- und Religionsfreiheit auf. Die jüngsten Ereignisse im Liveticker.

Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski gedachte in der Potsdamer Al-Farouk-Moschee der Terroropfer von Paris.
Nach den Terroranschlägen in Paris warnen die Behörden vor weiteren Attentaten in Europa. Doch wie sollen diese künftig verhindert werden?
Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski gedachte in der Potsdamer Al-Farouk-Moschee der Terroropfer von Paris

Mit anderen jungen Männern aus der Dinslakener Salafisten-Szene war Nils D. nach Syrien gereist und hatte sich der Terrormiliz "Islamischer Staat" angeschlossen. Im November 2014 kehrte er zurück - nun wurde er festgenommen. Weil von ihm Gefahr ausgegangen sei.

Zwei junge Männer suchen Halt – und kommen so zum radikalen Islam. Einer von ihnen steht nun in Berlin vor Gericht. Der andere kämpft im Nahen Osten. Beide verschrieben ihr Leben dem Dschihad. Wie mehrere hundert allein in Deutschland.

Nach drei Tagen Terror gilt für Frankreich längst noch keine Entwarnung: Hayat Boumeddiene, die Freundin des Pariser Geiselnehmers, soll sich zum Zeitpunkt der Taten in der Türkei aufgehalten haben. 700.000 Menschen beteiligen sich an Mahnwachen und Schweigemärschen. Die jüngsten Ereignisse im Liveticker.

Chérif Kouachi, sein Bruder Said und Amedy Coulibaly: Die drei Terroristen töteten 17 Menschen und verletzten mehrere Personen zum Teil schwer. Was weiß man über sie?
Das islamistische Milieu, aus dem sich gewaltbereite Angreifer rekrutieren, wird hierzulande immer größer. Wie sicher ist Deutschland, und wie werden Anschläge vereitelt? Lesen Sie hier Fragen und Antworten zur Sicherheitslage in Deutschland.

Der Berliner Terrorprozess beginnt erschütternd: Ein Salafist rechtfertigt den Anschlag in Paris. Die Angeklagten, einer davon aus Berlin, sollen am Bürgerkrieg in Syrien beteiligt gewesen sein. Der Verteidiger fordert die Einstellung des Verfahrens.

Auch die Potsdamer lässt der Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" nicht kalt. Am Wochenende soll für die Toten gebeten werden. Der Verein der Muslime verurteilt das Attentat.

Einen Tag nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" begann auch der Donnerstag blutig in Paris. Lesen Sie die Geschehnisse vom Donnerstag in unserem Liveticker noch einmal nach.
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