
Als Vergeltung für den Tod eines israelischen Jugendlichen hat die israelische Luftwaffe Stellungen der syrischen Armee auf den Golanhöhen angegriffen. Es handele sich um eine "Antwort" auf einen "von Syrien ausgehenden Angriff".

Als Vergeltung für den Tod eines israelischen Jugendlichen hat die israelische Luftwaffe Stellungen der syrischen Armee auf den Golanhöhen angegriffen. Es handele sich um eine "Antwort" auf einen "von Syrien ausgehenden Angriff".

Der syrische Bürgerkrieg destabilisiert die gesamte Region. Angesichts dieser prekären Lage sind die Europäer in der Pflicht

Die Auswahl der Flüchtlinge, die Deutschland aus Syrien aufnimmt, erfolgt nach strikten Kriterien. Für jeden Wissenschaftler bleibt ein Kind zurück.

Frank-Walter Steinmeiers Gast aus Nordafrika: Tunesiens amtierender Premier Medi Jomaa wirbt bei einem Auftritt in Berlin um deutsche Investoren für sein Land.
Am Freitagmorgen sind in der syrischen Provinz Hama mindestens 34 Menschen durch eine Autobombe getötet worden.

Die Zahl der weltweiten Flüchtlinge steigt und steigt. Die Vereinten Nationen machen die vielen Konflikte dafür verantwortlich - und die begrenzten Möglichkeiten der internationalen Gemeinschaft.

Bisher hat die Türkei einen unabhängigen Kurdenstaat im Norden des Irak strikt abgelehnt. Doch jetzt erscheint ein solches Szenario plötzlich denkbar. Und Ankara steht vor einer außenpolitischen Kehrtwende.

Iraks Regierung hat offenbar die Isis-Kämpfer zurückschlagen können. Nach den Angriffen der Dschihadisten auf die größte Ölraffinerie des Landes hatte Bagdad zuvor um "Luftschläge gegen die Terroristengruppen" gebeten.

Es ist eine funktionierende Zivilgesellschaft, die Tunesien stabiler macht als seine Nachbarn, sagt Premier Mehdi Jomaa. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel wirbt er aber um Hilfe: Die Gewalt in der Region sei auch Europas Problem.

In Syrien werden Weltkulturerbe-Stätten im Krieg zerstört, es wird geraubt und geplündert. Gegen den florierenden illegalen Kunsthandel soll den Zollfahndern nun eine "Rote Notfall-Liste" helfen.

Sie werden über das Internet rekrutiert, lassen sich in Konfliktgebieten schulen. Immer häufiger brechen Radikale aus Deutschland und Europa nach Syrien auf, um dort mitzukämpfen – und kommen weiter radikalisiert und brutalisiert zurück.

Alarmierende Zahlen im Verfassungsschutzbericht: Die Zahl rechtsextrem motivierter Gewalttaten ist 2013 deutlich gestiegen. 473 Gewalttaten gegen Fremde wurden gezählt, 20 Prozent mehr als 2012.

Einmarsch, Wiederaufbau, Abzug: die Zeiten, in denen jemand noch an den Erfolg dieser Politik glaubte, sind vorbei. Die Krise im Irak kann deshalb nur mit Partnern in der Region gelöst werden. Ein Kommentar

Im syrischen Bürgerkrieg sind inzwischen Hunderttausende Menschen getötet worden oder verhungert. Kinder, Frauen und Männer seien einem „unvorstellbaren Leiden“ ausgesetzt, erklären die UN in Genf.

Der Vormarsch der ISIS-Terroristen im Irak geht weiter: Nun haben die Krieger offenbar die nordirakische Stadt Tal Afar weitgehend eingenommen.

Die USA bereiten direkte Gespräche mit dem Iran vor. Zu einer militärischen Zusammenarbeit, wie sie Außenminister Kerry zuvor für möglich gehalten hatte, wird es aber wohl nicht kommen.

Bundespräsident Joachim Gauck fordert mehr deutsches Engagement in der Welt – und wird dafür kritisiert. Dabei ist seine Mahnung richtig: Würde sich Deutschland grundsätzlich vor Militäreinsätzen wegducken, wäre das heuchlerisch.

Der Syrien-Rückkehrer soll im Bürgerkrieg gekämpft und versucht haben, Extremisten für die Dschihadisten der Isis zu rekrutieren.
Der 2007 verstorbene Wiener Psychoanalytiker Ernst Federn war einer der couragiertesten Gewaltforscher. Jetzt sind seine zentralen Texte neu aufgelegt worden.

Eigenen Angaben zufolge haben Isis-Dschihadisten 1700 irakischen Schiiten hingerichtet. Entsprechende Fotos veröffentlichte die Terrorgruppe auf ihrer Webseite. Nach Angaben von "Ärzte ohne Grenzen" sind mittlerweile eine Million Iraker auf der Flucht.

Das Drama im Irak zeigt: Das Doppelspiel der Ölstaaten geht nicht mehr auf. Denn am Ende könnten sich die Dschihadisten auch gegen ihre reichen Gönner vom Golf richten.

Angesichts der nahenden Isis-Kämpfer herrscht in Bagdad Alarmbereitschaft. Tausende Iraker melden sich freiwillig zum Armee-Dienst. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier schließt währenddessen eine militärische Beteiligung Deutschlands aus.

Die Linkspartei hält Nato und Bundesregierung für mitverantwortlich am Geschehen im Irak. Wer Waffen an Länder exportiere, die islamistische Terroristen unterstützen, dürfe sich nicht wundern, sagt Außenpolitik-Experte van Aken.

Sie nehmen immer größere Gebiete des Irak ein, verbreiten Angst und Schrecken, und die irakische Armee ist ihnen offenbar nicht gewachsen. Wer ist die Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und der Levante" (Isil)?

Bund und Länder haben sich am Donnerstag darauf verständigt, gemeinsam weitere 10.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien in Deutschland aufzunehmen.

Bund und Länder planen offenbar, insgesamt weitere 10000 Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Insgesamt liegen jedoch 76000 Anträge vor. Wie wird entschieden?

Die Eroberung der nordirakischen Stadt Mossul durch Terroristen ist wohl nur der Vorbote einer weit größeren Katastrophe, meint Sidney Gennies. Die Sicherheitspolitik in der Region muss überdacht werden.

Irak, Syrien, Nigeria – die Lage ist gespenstisch in diesen Tagen. Es wird gefoltert und entführt, der tägliche Terror nimmt zu. Doch trotz aller Verzweiflung sollte man die Hoffnung nicht verlieren.

Mehr als 320 Islamisten sollen Deutschland verlassen Richtung Syrien verlassen haben, etliche sind bereits zurück. Der Verfassungsschutz warnt vor der Gefahr durch radikalisierte Veteranen des "Heiligen Kriegs".

Die Innenminister wollen noch einmal zehntausend syrische Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen. Die Zahl klingt eindrucksvoll - mittlerweile jedoch sind zehn Millionen Syrer auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg.

Nach fünf Tagen heftiger Kämpfe brachten schwer bewaffnete Al-Qaida-Krieger die nordirakische Millionenstadt Mossul unter ihre Kontrolle. Die Gewalt im gesamten Land hat wieder Ausmaße wieder ausmaße wie in den Bürgerkriegsjahren 2006 und 2007.

Im Irak hat die Regierung in Bagdad die Kontrolle über die zweitgrößte Stadt des Landes verloren. Tausende Bewohner sind auf der Flucht. Die Aufständischen sollen radikale Sunniten sein und für einen Gottesstaat kämpfen.

Baschar al-Assad wird in Syrien weitere sieben Jahre regieren. Assad-Gegner kritisierten die Wahl als "Farce".

Womöglich ist ein Syrien-Rückkehrer für den Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel verantwortlich, bei dem vier Menschen getötet wurden. Das zeigt: Der Islamismus bedeutet auch für Europa eine ernsthafte Bedrohung.

Syriens Staatschef Baschar al Assad fühlt sich auf der Siegerstraße. Seine Widersacher werden ihn auch in den nächsten Jahren wohl nicht vom Thron stürzen können.

Der türkische Premier Erdogan rechnete fest mit dem Ende von Syriens Diktator. Doch Assad denkt nicht daran abzutreten. Und die wachsende Zahl syrischer Flüchtlinge an ihren Grenzen wird für die Türkei zum Problem.

Syriens Präsident Assad lässt über sich abstimmen – mitten im Bürgerkrieg, der bisher mindestens 160.000 Menschenleben gekostet hat. Europa nennt die Wahl eine "zynische Farce".

Sadiqu al Mousllie ist der offizielle Vertreter der syrischen Opposition in Deutschland. Dass Präsident Assad an diesem Dienstag wieder gewählt wird, kann er nicht verhindern. Aber aufgeben kann er auch nicht – selbst wenn sein Einsatz seine Familie gefährdet.

Vor einer Woche hatte ein Mann im Jüdischen Museum von Brüssel vier Menschen getötet. Jetzt richtet sich der Verdacht konkret gegen einen 29-jährigen Islamisten - er hat sich in einem Videofilm zu der Tat bekannt.

US-Präsident Obama läuft Gefahr, 2016 als erfolgloser Zauderer aus dem Weißen Haus zu scheiden. Bei seiner Rede vor der US-Militärakademie versucht er, an seiner Linie festzuhalten und dennoch nicht im amerikanischen Isolationismus zu scheitern
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