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Thema

Syrien

Der Vormarsch der Terrorgruppe Isis zwingt alte Feinde in neue Allianzen. Hier versammeln sich freiwillige um mit der irakischen Armee gegen Isis zu kämpfen.

Einmarsch, Wiederaufbau, Abzug: die Zeiten, in denen jemand noch an den Erfolg dieser Politik glaubte, sind vorbei. Die Krise im Irak kann deshalb nur mit Partnern in der Region gelöst werden. Ein Kommentar

Sidney Gennies
Ein Kommentar von Sidney Gennies
Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Truppenbesuch in Afghanistan.

Bundespräsident Joachim Gauck fordert mehr deutsches Engagement in der Welt – und wird dafür kritisiert. Dabei ist seine Mahnung richtig: Würde sich Deutschland grundsätzlich vor Militäreinsätzen wegducken, wäre das heuchlerisch.

Von Christoph Seils

Der 2007 verstorbene Wiener Psychoanalytiker Ernst Federn war einer der couragiertesten Gewaltforscher. Jetzt sind seine zentralen Texte neu aufgelegt worden.

Von Caroline Fetscher
Irakische Familien flüchten vor der Gewalt in der Provinz Nineveh.

Die Eroberung der nordirakischen Stadt Mossul durch Terroristen ist wohl nur der Vorbote einer weit größeren Katastrophe, meint Sidney Gennies. Die Sicherheitspolitik in der Region muss überdacht werden.

Von Sidney Gennies
Bewaffnete Aufständische haben die zweitgrößte irakische Stadt Mossul unter ihre Kontrolle gebracht. Die Stadt ist seit Jahren fast täglich Schauplatz von Kämpfen und Anschlägen.

Im Irak hat die Regierung in Bagdad die Kontrolle über die zweitgrößte Stadt des Landes verloren. Tausende Bewohner sind auf der Flucht. Die Aufständischen sollen radikale Sunniten sein und für einen Gottesstaat kämpfen.

Syriens Staatschef Baschar al Assad und seine Frau Asma bei der Stimmabgabe.

Syriens Staatschef Baschar al Assad fühlt sich auf der Siegerstraße. Seine Widersacher werden ihn auch in den nächsten Jahren wohl nicht vom Thron stürzen können.

Von Martin Gehlen
Assad-Kult: In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist der Staatschef Baschar al Assad auf unzähligen überlebensgroßen Wahlplakaten präsent. Foto: Joseph Eid/AFP

Syriens Präsident Assad lässt über sich abstimmen – mitten im Bürgerkrieg, der bisher mindestens 160.000 Menschenleben gekostet hat. Europa nennt die Wahl eine "zynische Farce".

Von Martin Gehlen
Arzt im Widerstand. Sadiqu al Mousllie verließ Syrien vor mehr als zwanzig Jahren aus Wut auf den „korrupten, diktatorischen Staat“.

Sadiqu al Mousllie ist der offizielle Vertreter der syrischen Opposition in Deutschland. Dass Präsident Assad an diesem Dienstag wieder gewählt wird, kann er nicht verhindern. Aber aufgeben kann er auch nicht – selbst wenn sein Einsatz seine Familie gefährdet.

Von Armin Lehmann
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