
Bei seinem Besuch im Libanon verkündet der deutsche Außenminister, die Bundesregierung wolle weitere Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Für den besonders stark von den Flüchtlingswellen betroffenen Libanon soll es zudem mehr Geld geben.

Bei seinem Besuch im Libanon verkündet der deutsche Außenminister, die Bundesregierung wolle weitere Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Für den besonders stark von den Flüchtlingswellen betroffenen Libanon soll es zudem mehr Geld geben.

Irak, Afghanistan, Libyen: Überall wurden bei kriegerischen Auseinandersetzungen in letzter Zeit Kulturerbestätten zerstört. Aber nirgendwo ist es so schlimm wie in Syrien - sagt jetzt die Unesco.

Von Spektakel bis Stadtführung: Zum Start des Festivals Theater der Welt in Mannheim.

Papst Franziskus ist für drei Tage zu Besuch im Zentrum einer von Krieg, Gewalt und religiösem Fanatismus geschüttelten Region. Am Samstag landete er in Jordanien.

Papst Franziskus reist mit einem Rabbiner und einem Islamgelehrten in den Nahen Osten. Eine Geste der Versöhnung. Doch was kann der Besuch in der aufgewühlten Region wirklich bewirken?

Russland und China haben im UN-Sicherheitsrat bereits zum vierten Mal einen Resolutionsentwurf zum Syrien-Konflikt gestoppt. Mit ihrem Veto verhinderten die beiden ständigen Mitglieder, dass sich der Internationale Strafgerichtshof mit der Gewalt in dem Land befasst.

Die Deutsche Bank bekommt einen neuen Großaktionär: Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jabor al Thani will für 1,75 Milliarden Euro Aktien kaufen. Ein Porträt über den Mann vom Persischen Golf und die Herrscher-Familie.
Ein Bestattungsunternehmer soll Ausweise Verstorbener genutzt haben, um Angehörige aus Syrien nach Europa zu holen. Ermittelt wird auch gegen eine Bezirksamtsmitarbeiterin – ob sie vom Dienst suspendiert wird, ist unklar.

UN-Experte Hans ten Feld über die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien in Deutschland und Europa.

Ein Bestatter soll Schleusern die Pässe Verstorbener angeboten haben. Insgesamt wurden 50 Reisepässe und Ausweise sichergestellt - aus Marokko, Ägypten, Libanon und Deutschland. Preis pro Schleusung: bis zu 5000 Euro.

Sie kämpfen im syrischen Bürgerkrieg und kommen als "tickende Zeitbomben" zurück nach Deutschland: Berlins Innensenator Frank Henkel warnt vor der Bedrohung durch Hunderte radikaler Islamisten.

Lakhdar Brahimi galt ohnehin als einer der wenigen, die den schwierigen Job des UN-Syrien-Vermittlers überhaupt schultern könnten. Doch jetzt hat auch er resigniert.

Amnesty International benennt 141 Staaten, die - zum Teil immer brutaler - Menschen misshandeln. In Nordkorea, Syrien oder Mexiko gehört Folter zur Tagesordnung - doch auch Deutschland taucht in dem Bericht auf.

Der Fall der syrischen Stadt Homs zeigt: Für Syrien und den Aufstand dort interessiert sich die Weltgemeinschaft nicht mehr. Die Bilder vom Wahnsinn dieses Krieges verblassen von Tag zu Tag. Das Verdrängen hat viele Gründe.

Im jordanischen Fernsehen musste ein Moderator hilflos zusehen, wie seine Gäste bei einer erregten Debatte über die Situation in Syrien das TV-Studio demolierten. Sehen Sie selbst!

Die Aufständischen in Syrien ziehen sich aus der seit mehr als einem Jahr von Regierungstruppen belagerten Altstadt von Homs zurück. Homs war 2011 Ausgangsort des Aufstandes gegen Präsident Baschar al-Assad.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz warnt im Interview mit dem Tagesspiegel vor neuer linker Gewalt, Whistleblowern in Firmen und Behörden und zuviel Offenheit gegenüber dem NSA-Untersuchungsausschuss.

Aufständische sollen mit dem syrischen Regime Waffenruhe und Abzug vereinbart haben. Für den Präsidenten, Baschar al Assad, der in wenigen Wochen trotz Bürgerkriegs wieder gewählt werden will, ist das ein wichtiger Propagandaerfolg.

Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien hat die Regierung in Damaskus einer Waffenruhe für einen Rückzug der Rebellen aus dem schwer umkämpften Homs zugestimmt.

Zum Auftakt seiner Reise lobt der Bundespräsident die Hilfe Ankaras für syrische Flüchtlinge. Mit Erdogan will er sich aber nicht fotografieren lassen.

Einem arabischen Fernsehsender zufolge soll der Berliner Salafist und Ex-Rapper Denis Cuspert alias Deso Dogg bei einem Anschlag in Syrien ums Leben gekommen sein. Erst vor Kurzem hatte er dort einer Terrorgruppe den Treueeid geschworen.

Im syrischen Kafarsita könnte vor rund einer Woche Chlorgas eingesetzt worden sein. Assad-Regime und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig. Die USA gehen jetzt den Vorwürfen nach.

Syriens Präsident Baschar al-Assad könnte sich schon in wenigen Wochen erneut zum Präsidenten wählen lassen. Der Wahltermin wurde auf den 3. Juni festgelegt. Die Kämpfe im Land gehen unterdessen mit aller Härte weiter.

Papst Franziskus hat den traditionellen Ostersegen "Urbi et Orbi" mit der Forderung verknüpft, die Konflikte in der Ukraine, Syrien und Afrika zu beenden. In Jerusalem wurden die Osterfeierlichkeiten von Gewalt überschattet.

Kriege dürften nicht zunehmend über Drohnen geführt werden - virtuell und fernab der Krisenregionen. Syrien müsse befriedet werden und die Lage in der Ukraine dürfe nicht weiter eskalieren: Das sind Forderungen der Ostermärsche 2014.

Warum wurde der jüngste Giftgasangriff in Syrien in den Medien nicht stärker beachtet? fragt sich TV-Moderator Mitri Sirin, der für den Tagesspiegel die Medienwoche einordnet.

Warum wurde der jüngste Giftgasangriff in Syrien in den Medien nicht stärker beachtet? fragt sich TV-Moderator Mitri Sirin, der für den Tagesspiegel die Medienwoche einordnet.

Wanderungen, Feste, Kundgebungen: Die Friedensbewegung ruft wie jedes Jahr zum Ostermarsch auf. Die Zahl der Veranstaltungen ist 2014 höher.

Mitten in Berlin ein Ort der Stille: das Kloster Karmel Regina Martyrum. Unsere Reporterin wollte sich mit dem Schweigen konfrontieren. Was als geistliches Erlebnis geplant war, verzweigt sich zu einer politischen Erfahrung.

Zum Bürgerkrieg kommt nun noch eine Dürre hinzu. Im Interview berichtet Mathias Mogge, Vorstand der Welthungerhilfe, über die Nahrungskrise, den Wert politischer Neutralität und den Flüchtlingsansturm auf die Türkei.

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte klagt das syrische Regime an: Selbst Kinder werden Folteropfer. Aber auch die Rebellen quälen Gefangene.

Asylantragsteller vom Balkan und aus Syrien werden gleich behandelt – das ist ungerecht. Denjenigen, die vor Krieg, Verfolgung und Hunger fliehen, muss zu allererst geholfen werden, meint Malte Lehming. Das bisweilen langwierige Verfahren muss schneller und effizienter werden.

Trotz der internationalen Bemühungen um eine Entsorgung der syrischen Chemiewaffen hat es in dem Bürgerkriegsland offenbar erneut einen Giftgasangriff gegeben. Die Opposition berichtet von Verletzten, die Regierung von zwei Toten.

Der deutsche Salafist Denis Cuspert hält sich seit einiger Zeit in Syrien auf. Jetzt veröffentlichte er ein Video, indem er dem Anführer einer syrischen Extremistengruppe den offiziellen Treueeid schwört.

"Kaum ein Krieg wird so falsch dargestellt wie der Syrien-Krieg", schreibt Jürgen Todenhöfer, Autor, Publizist und ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter in einem Beitrag für den Tagesspiegel online. Sein Beitrag ist plump, ärgerlich - und in Teilen absurd, antwortet unser Autor in einer Entgegnung.

"Weniger ist mehr", heißt ein Sprichwort. Unser Autor ist von "Immer mehr..."-Unterzeilen genervt, denn "mehr" ist relativ. Und manchmal ist weniger wirklich angemessener.

Kaum ein Krieg wird so falsch dargestellt wie der Syrien-Krieg. Dass das christlich missionarische Amerika inzwischen de facto an der Seite von Al Qaida kämpft und dabei das Ursprungsland des Christentums zerstört, ist an Absurdität kaum zu übertreffen.

Die Lage in Syrien ist dramatisch, Millionen sind auf der Flucht. Über Libyen, Ägypten und die Türkei. Und dann über das Mittelmeer nach Europa - den Schlepperbanden auf Gedeih und Verderb überlassen.

Seit drei Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg - die Initiative "Adopt a Revolution" versucht, gegen viele Widrigkeiten die Zivilgesellschaft in dem Land zu stärken. Jetzt aber droht dem Verein die Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Der Vorwurf: Er sei zu politisch.

Die Linksfraktion kann ihren Streit um die Beteiligung der Bundeswehr am Einsatz gegen syrische Chemiewaffen nicht beilegen. Im Bundestag sind fünf Linken-Abgeordnete dafür, 18 enthalten sich und 35 stimmen dagegen. Fraktionschef Gysi gibt ein "Durcheinander" zu.
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