Das hat sie nun davon. Missy Elliott isst keine Schokolade mehr, überhaupt kein ungesundes Zeugs.
Veganismus und Vegetarismus
Krasser hätte der Gegensatz nicht sein können: auf der Straße ein Treffen von zehn Skinheads. Begrüßung mit gestrecktem Arm.
Üppig belegte Teller mit Hackepeter- und Schmalzbroten, dazu Bier vom Fass. "Vegetarisch?
Wir wissen noch nicht, welche Bilder von den brennenden Herden in Großbritannien bleiben werden. Wie empfinden es die Kinder der Farmer, wenn ihre Väter und Mütter das Vieh, das sie fütterten und aufzogen, nach einer hastigen Massenschlachtung auf gigantische Scheiterhaufen werfen?
Was, wenn die Gesellschaft ein Haferbrei wäre? Wenn wir nicht alle einsame, trockene Haferflocken wären, sondern ein warmer, weicher Brei?
Klein und tapfer ist sie, die "Tageszeitung", und deshalb helfen ihr alle gern beim Überleben. "Wenn ihr 50 000 Abonnements schafft", so hat der Stuttgarter Küchenchef und Querdenker und Autor und Flötenspieler Vincent Klink vor kurzem verkündet, "dann komme ich und koche für euch Suppe".
Der Blick aus einem Zeppelin heraus auf Berlins Mitte würde offenbaren, dass Schinkel zwar den antiken Tempel rezipierte, den Opferaltar aber stets außer Acht gelassen hat. Dabei war es der Altar, an dem das Volk seine religiöse Gemeinschaft erlebte.
Seine sportliche Leidenschaft gehört dem Weitsprung. Am Freitagabend ist Kofi Amoah Prah in Erfurt unterm Dach so weit wie noch nie geflogen: 8,13 m - Jahresweltbestleistung.
"Die beste Woche hat zehn Tage" - der Wahlspruch der Internationalen Grünen Woche lockt heute noch einmal zum Bummel über das Messegelände am Funkturm. Der letzte Tag ist eingeläutet.
"Der Louvre brennt" - dieses Schreckgespenst eines katastrophalen Verlustes einmaliger Kunstschätze der Menschheit würde bei uns zweifelsohne kollektives Entsetzen bewirken. Eine ähnliche Katastrophe für die Tierwelt und Albtraum für Biologen könnte jener Ölteppich werden, der die Galapagos-Inseln 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors bedroht.
Eine unvorstellbare Menschenmenge schreitet langsam in Richtung Ganges, um am Neumondtag für einige Sekunden in den heiligen Fluss der Hindus einzutauchen. "Alle haben dasselbe Ziel - der Erlösung näher zu kommen", sagt Rajayogi, ein Pilger aus Tamil Nadu im Süden des Landes.
Ovo-Lacto-Vegetarier: Fleisch, Wurst und Fisch kommen nicht auf den Tisch. Produkte von lebenden Tieren wie Eier, Milch und Käse werden akzeptiert.
"Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die Ihrige. Wir leben vom Tode anderer.
Ob es einem gefällt oder nicht: Der BSE-Skandal bedeutet für eine breite Einführung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel den Durchbruch. Befürworter der Gentechnik werben seit Jahren damit, dass sie mit der neuen Technik den Hunger in der Welt auf kontrollierbare Weise bekämpfen können.
Gegessen wird, was auf den Tisch kommt! So sagt die gute Kinderstube.
Luxus-Pilger beim Hindufest Kumbh Mela in Indien können erst einmal aufatmen. Ein Gericht hat dem Reiseveranstalter Cox & Kings erlaubt, seine teuren Komfortzelte bis zum kommenden Dienstag stehen zu lassen.
Der Run auf Bio-Fleisch hat in Brandenburg bereits zum Ausverkauf von Bio-Schweinen und zu einer gestiegenen Nachfrage bei Öko-Rindfleisch geführt. Die Nachfrage nach biologischem Rinderfilet, Schinkenbraten, Schnitzelstück und nach Tofu ist durch den Skandal um die Rinderseuche BSE in Deutschland mächtig gestiegen.
Die Tür, erklärt Michael Naumann in der Weihnachtsausgabe der "Zeit", sei ihm das Wichtigste in der Küche. Von Wolfram Siebeck für die Beilage "Leben" befragt, liefert der künftige "Zeit"-Herausgeber eine verschlüsselte Bilanz seiner Ministerzeit, bevor er am 31.
Mit seinen grauen Betonwänden wirkt das Velodrom innen kalt und ungastlich. Daran ändert auch das Kunstlicht nichts, unter dem in einem schmalen Kellerraum junge Radfahrer strampeln.
Berlin ist ohnehin nicht als Gourmet-Hauptstadt bekannt. Jetzt kommen durch die BSE-Gefahr aber auch volkstümlichere Erzeugnisse der Berliner Küche wie die Currywurst und der Döner Kebab ins Gerede.
Eigentlich roch die Mahlzeit lecker, die letzten Dienstag an Bord des Lufthansa-Fluges LH 3443 von Athen nach München serviert wurde. Doch bei näherer Betrachtung verging Frauke T.
Die Zukunft des Woltersdorfer Fidus-Hauses sieht zur Zeit ziemlich düster aus. Anfang Dezember sollte in der einstigen Stätte der Kraft und Erbauung des Lichtanbeters und Jugendstilmalers Hugo Höppner (1868-1948), alias Fidus, ein Museum der deutschen Lebensreform eröffnet werden.
Kochen gegen den Wahnsinn, zehnte Lieferung. Heute noch einmal mit einem rein vegetarischen Rezept, orientalisch angehaucht und einfach zu kochen.
Kochen gegen den Wahnsinn, heute mit einem vegetarischen Rezept von Altmeister Siegfried Rockendorf, "Mediterrane Gemüse mit Basilikum-Creme-Fraiche und Grünkern" aus seinem Stern-Buch "Berlin kocht" (Verlag Hölker).Zutaten: 100 g Grünkern, 1 Schalotte, 5 EL Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 100 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 1 TL Grünkernöl (Reformhaus), 1 fr.
Das vom Senat eingerichtete Infotelefon zur Rinderseuche BSE wird von zahlreichen Berlinern genutzt. Die Gesundheitsverwaltung zählte mehrere hundert Anrufe.
Vegetarisch? Oder nur rindfleischfrei?
Das US-amerikanische Schnell-Restaurant in der Leverkusener Bayarena muss künftig auf die Bundesligaprofis von Bayer Leverkusen verzichten. Bei der Mannschaft von Trainer Berti Vogts herrscht seit dem BSE-Fund in Schleswig-Holstein Burger-Verbot.
Die BSE-Gefahr wird in dieser Woche die Berliner Landespolitik beschäftigen - auch wenn das Land kaum Spielraum für Schutzmaßnahmen gegen die Rinderseuche hat. Darin sind sich SPD, CDU und Grüne einig.
Im Streit um den Rinderwahn gerät die französische Regierung zunehmend unter Druck. Gestern sprach sich Finanzminister Laurent Fabius für ein sofortiges Verbot von Tiermehlen und -fetten in Frankreich aus.
Kleinkinder erkunden ihre Umgebung krabbelnd. Im Alter von etwa einem Jahr richten sie sich auf und stiefeln fortan auf zwei Beinen durchs Leben.
Er soll wieder zu einem der schönsten Plätze Potsdams werden: der Neue Markt. Jahrelang lag er verwahrlost im Schatten des Marstalls, der heute das Filmmuseum beherbergt.
Sechs Uhr, der Wecker schellt. Weil es draußen noch dunkel ist, fällt in kalten Jahreszeiten das Aufstehen besonders schwer.
Während viele Studenten noch am Frühstückskaffee nippen, schiebt Jürgen Spethmann bereits ihr Mittagessen in den Ofen. Um halb neun hat der Koch in der Mensa der FU-Rostlaube schon 50 Kilo Brokkoli blanchiert, die gleiche Menge Kartoffeln gekocht, 400 Eier abgelassen und das Ganze backfertig auf große Bleche verteilt.
Hören Sie "Passagen", bevor es zu spät ist. Die legendäre Reihe gibt es nur noch bis zum Jahresende, egal, wie die Zukunft von SFB und ORB aussehen wird.
Petrijüngern wird jetzt vom Wetterdienst mit einer Beißvorhersage geholfen, zumindest für die nächste Zeit in Sachsen-Anhalt. Das "Wetterfax für Angler" informiert täglich für sieben Tage im Voraus, welcher Fisch am besten und an welchem Angelköder anbeißt.
Die innere Sicherheit war gefährdet und der Generalbundesanwalt hatte die Ermittlungen an sich gezogen. Seit Monaten wurde vor dem Strafsenat eines Oberlandesgerichts verhandelt, und die Aufmerksamkeit, mit der die Bundesrepublik diesen Strafprozess beobachtete, hatte noch nicht nachgelassen.
Wer Jungs will, muss Fleisch essen. Frauen, die sich vegetarisch ernähren, bringen häufiger Mädchen als Jungen zur Welt.
Man kriegt ja Angst, allmählich. So viele Köche!
Die zeitliche Koinzidenz hat ihren eigenen Symbolgehalt: Nur wenige Stunden vor Robert Foleys Vortrag an der Freien Universität über die Evolutionsgeschichte und das Schicksal des Menschen gab der amerikanische Molekulargenetiker Craig Venter von der Firma Celera bekannt, dass er den Buchstabencode des menschlichen Erbguts entschlüsselt habe. Und während an der Wall Street die Celera-Aktie um 80 Prozent stieg, begann Foley seinen Parcoursritt durch die Ahnengalerie des Homo sapiens.
Die letzten Weichen für die Oscar-Würdigung von "American Beauty" als bester Film des Jahres sind in der Nacht zum Montag gestellt worden. Bei der Vergabe der Preise des Verbandes der amerikanischen Filmschauspieler (SAG) heimste das Kinodebüt des britischen Theaterregisseurs Sam Mendes die drei wichtigsten Auszeichnungen ein.