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An der Landungsbrücke raus. Auf Valentinswerder gibt es eigentlich nicht viel, nur farbenfrohe Natur und schöne Wochenendhäuschen.

© André Görke

Von Spandau bis Pankow: 15.5.15 - total verliebt in Berlin

Am 15.5.15 wollen sehr, sehr viele Berliner heiraten. Wir haben mal nachgeschaut: Wo wohnen die meisten Ehepaare? Wie viele "Liebesinseln" gibt es in Berlin? Und wie kam Valentinswerder zu seinem Namen?

Ach, Berlin, du und deine Liebenden. 42 Prozent der Berliner sind verheiratet und am 15.5.15 kommen ganz bestimmt viele, viele dazu, wie Sie unter diesem Tagesspiegel-Link lesen können. Zeit für einen Blick in die Statistik: Die meisten leben nach Angaben des Statistischen Landesamts in Pankow, konkret: im kleinen Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow. Fast 60 Prozent der 1200 Einwohner sind verheiratet (und mit 51 Jahren im Durchschnitt ist der Ortsteil auch der älteste der Stadt). In eingetragenen Lebenspartnerschaften leben knapp 9000 Berliner – die meisten in Schöneberg (951), Prenzlauer Berg (656) und Wilmersdorf (540). Und wo leben die meisten Ledigen? In Friedrichshain (63 Prozent).

An Brücken werden bekanntlich reihenweise Vorhängeschlösser aus dem Baumarkt befestigt und der Schlüssel dann im Fluss entsorgt. Das Spielchen läuft unter dem Namen: „Liebesschlösser“ (und besonders die Weidendammer Brücke am Bahnhof Friedrichsstraße hat so ihre Last zu tragen).

Verliebte scheint es eh zum Wasser zu ziehen – denn sowohl in Friedrichshain als auch in Spandau gibt es jeweils eine Liebesinsel. Erstere befindet sich in der Rummelsburger Bucht; zweitere in Spandau ist bewohnt (früher gab’s sogar mal ein Gasthaus) und befindet sich in der Havel, nahe der Wasserstadt.

Ach, und nicht zu vergessen: Valentinswerder im Tegeler See. Ein grünes Idyll mit 26 Bewohnern, jetzt wieder zu erreichen mit einer kleinen Fähre. Woher der Name kommt? Von Verliebten? Nein, von Landwirt Valentin Lemke.

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