Legendäres Schwarzes Café bittet um Spenden : „Wir wissen nicht, ob wir durchkommen“

Die Coronakrise macht dem berühmten Café in der Kantstraße zu schaffen. Mehr aus Charlottenburg-Wilmersdorf lesen Sie wie immer freitags im Bezirksnewsletter.

Betreiber Michael Dauer und seine Tochter Paula Trimbur hoffen auf die Spendenbereitschaft der Café-Fans.
Betreiber Michael Dauer und seine Tochter Paula Trimbur hoffen auf die Spendenbereitschaft der Café-Fans.Foto: Cay Dobberke

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Cay Dobberke schreibt diesmal unter anderem über:

  • Seit 1978 ist das "Schwarze Café" an der Kantstraße nahe dem Savignyplatz der wohl bekannteste Treffpunkt für Nachtschwärmer in Charlottenburg. Es öffnet rund um die Uhr, war aus der anarchistischen West-Berliner Szene heraus entstanden und von 

    Marianne Rosenberg besungen worden. Doch die Coronakrise hat dem Café schwer geschadet - weshalb es nun eine Online-Spendensammlung gestartet hat. Nach der rund zweimonatigen Schließung und mehreren Wochen mit eingeschränkten Öffnungszeiten seien die finanziellen Rücklagen aufgebraucht, sagt der 71-jährige Mitgründer Michael Dauer. Ob das Lokal in einer Existenz bedroht ist, werde sich in den nächsten Monaten zeigen: "Wir wissen nicht, ob wir durchkommen." Außerdem lesen Sie im Newsletter über folgende Themen:

  • Mieter beenden den Kampf gegen Abriss ihres Hauses an der Fechnerstraße
  • Besucherzentrum für das Schloss Charlottenburg geplant
  • Freiluftkino am Stuttgarter Platz
  • Weniger Streifenwageneinsätze in Wilmersdorf? Polizei beruhigt Anwohner und dementiert Gerüchte
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