Deutschland-Ranking : Bäder-Test: Neukölln ist Schlusslicht

Endlich eine neue Studie! Bitteschön, gucken wir mal rein: Die schlimmsten Freibäder gibt's in ... na?

Berlin geht baden.
Berlin geht baden.Foto: Imago

Endlich wieder eine neue Studie. Neulich wurden die schönsten U-Bahnhöfe der Welt gekürt (Spandau war dabei), jetzt hat das Portal Testberichte.de fast 60.000 Google-Kundenbewertungen zu den 360 Freibädern in Deutschland ausgewertet. Wo Berlin steht? Später. Erst mal geht der Applaus ins Städtchen Oberstenfeld (8000 Einwohner): Das „Mineralfreibad Oberes Bottwartal“ wurde deutschlandweit am besten bewertet. Was die da so haben: Tiefe, breite Becken, saftige Wiesen, Sprungtürme, 192 Meter Rutschbahn … hach!

Berlins beliebtestes Bad liegt laut der Auswertung … Moment, das dauert jetzt ein bisschen … auf Platz 91. Es ist: das Freibad neben dem Olympiastadion. Die Wiesen sind dort auch grün.

Berlin wäre nicht Berlin, wenn die Bewertungen hier nicht einen Tick schlechter gelaunt ausfallen würden als im Rest der Republik. Auf den miesesten Plätzen in Deutschland liegen also Mariendorf (Platz 343), Gropiusstadt (348), Humboldthain (354) und – Trommelwirbel – auf dem letzten Platz: Neukölln, Rang 363. Von dort sind’s sieben Stunden im Zug nach Oberstenfeld.

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