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Hanfanbau in der Bergmannstraße : Polizei entfernt 225 Cannabispflanzen aus Kreuzberger Parklets

Schon seit fast vier Wochen sind die Hanfpflanzen in den Parklets in der Bergmannstraße bekannt. Jetzt hat die Polizei eingegriffen.

Dass Hanfpflanzen in den Parkletts wachsen, war schon seit Wochen bekannt.
Dass Hanfpflanzen in den Parkletts wachsen, war schon seit Wochen bekannt.Foto: picture alliance / dpa

Dass Hanf in den Parklets in der Begegnungszone Bergmannstraße angebaut wird, hat der Tagesspiegel Checkpoint schon Mitte Juni berichtet. Am Mittwoch hat die Polizei nun das Kraut aus den Pflanzkästen entfernt.

Die Parklets in der Kreuzberger Begegnungszone beschäftigen Verwaltung und Polizei immer wieder. Kreativ genutzt haben sie jetzt aber Unbekannte: In den Pflanzkästen wuchs bis Mittwoch Cannabis. Auch Twitter-Nutzer hatten schon Mitte Juni von den Pflanzen berichtet.

Am Mittwoch entdeckten Beamte des Polizeiabschnitts 52 dann bei einer Streifenfahrt die Hanfplanzen in den Parklets. Die Beamte machten sich daran, die Hanfpflanzen zu entfernen, und dokumentierten die Aktion ebenfalls auf Twitter. Es waren insgesamt 225 Stück - allerdings noch rund 75 Zentimeter lange Jungpflanzen.

Für den Cannabis-Konsum waren die Blüten noch nicht reif genug. Auf die Anmerkung eines Nutzers, dass es sich ja auch um Nutzhanf handeln könnte, merkte die Polizei an, dass auch bei diesem der Anbau streng reglementiert sei. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Es ist nicht der erste kuriose Drogenfund, der die Berliner Polizei in den vergangenen Tagen. Am Montag bot eine 29-jährige Frau in Berlin-Neukölln Marihuana per Instagram-Livestream zum Kauf an und bekam prompt Besuch von der Polizei. Die Beamten fanden bei der „Cannabis-Influencerin“ nach dem Ende des Live-Videos 300 Gramm Cannabis, Bargeld, Laptop, Tablet, Handy und einen Schlagring.

Und am vergangenen Freitag rückten Drogenfahnder auf einem Erholungsgrundstück in Rahnsdorf an und ernteten dort 525 Cannabis-Pflanzen. Besitzer des Grundstück ist das Land Berlin, konkret die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM).

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