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Schule

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Das Evangelische Johannesstift verwandelt Schüler in „Kulturpiloten“ – zum Beispiel in der Berlinischen Galerie

Von Thomas Loy

Seit einigen Jahren gibt es an Berlins Schulen keine feste Vertretungsreserve mehr für erkrankte Lehrer. Stattdessen erhalten die Schulen aus einem speziellen Personalkostenbudget Geld für Aushilfslehrer.

Das umstrittene Probejahr an den Gymnasien wird eingeführt, und die Zugangskriterien für die Aufnahme von Schülern werden nicht verschärft. Darauf hat sich die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus geeinigt. Auch die Linksfraktion ist einverstanden.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Im Zweiten Deutschen Fernsehen gab es vergangene Woche viel beachtete Beiträge rund um das Thema „Schule“. Vor allem eine Reportage über bayerische Viertklässler erregte Aufsehen – und Mitleid.

Von Susanne Vieth-Entus
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In Neukölln hat das erste Internat für Schulschwänzer eröffnet. Für die Bewohner ist es die letzte Chance. Die Senatsplätze bezahlt Neukölln. Und: Das Programm des Senats soll noch ausgeweitet werden.

Von Claudia Keller

Wenn Anhörungen im Abgeordnetenhaus mehr sein sollen als Alibiveranstaltungen, dann müssten die Regierungsfraktionen jetzt ins Grübeln kommen: Die Befragten am Montag im Schulausschuss begrüßten zwar den geplanten Umbau des Berliner Schulsystems mit der Verschmelzung von Haupt- und Realschulen zu Sekundarschulen; an zwei Punkten wurde jedoch erhebliche Kritik laut.Die Rede ist von Probejahr und Losverfahren: Bisher plant die rot-rote Koalition für stark nachgefragte Schulen, dass 30 Prozent der Kinder per Losverfahren Zutritt bekommen können – unabhängig von ihrer Leistung, nur dem Elternwillen folgend.

Zum Circus Krone gehört auch eine eigene Schule Im Schulwagen lernen zurzeit allerdings nur zwei Schülerinnen

Von Daniela Martens

Für selbst entwickelte Nachhaltigkeitskonzepte sind 13 Berliner Schulen mit dem Titel „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet worden. Er ging an die Max- Taut-Schule, das John-Lennon-Gymnasium, die Grundschule am Beerwinkel und die Robert-Jungk-Gesamtschule, die auf der Grundlage eigener Messungen zum Umgang mit Wasser und Strom eigene Flyer und Präsentationen erstellten.

Der Wahlkampf ist vorbei, aber die CDU bleibt bei ihrer Bremserrolle in Sachen „Sekundarschule“. Jedenfalls hat Reinickendorfs christdemokratische Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt gestern erneut bekräftigt, dass sie die Strukturreform gern noch ein Jahr aufschieben würde.

Erstmals ist der Deutsche eTwinning- Preis für innovative Projektarbeit mit digitalen Medien vergeben worden. Den ersten Platz erhielt das interkulturelle Möbelprojekt der Marcel-Breuer-Schule.

Der Landeselternausschuss hat Kritik bezüglich der fehlenden Klarheit und Rechtssicherheit bei der Vergabe von Schulhelferstunden geübt. So seien die Laufzeiten der Bewilligungen zu kurz, heißt es in der von Landeselternsprecher André Schindler unterzeichneten Stellungnahme.

Wäre doch schön, wenn im neuen Schuljahr alles leichter von der Hand ginge: die Präsentationen, die Prüfungen, überhaupt das öffentliche Reden! Schüler ab 16 und Studenten, die ihr Auftreten trainieren möchten, können sich jetzt wieder für die Rhetorik-Seminare des Tagesspiegels anmelden.

Das Berliner Kitabündnis hatte zum Sternmarsch aufgerufen, um gegen die Sparpolitik des Senats zu protestieren. Rund 10 000 Demonstranten hatte die Initiative von Eltern, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Kindertagesstätten zu der Kundgebung bei der Polizei angekündigt.

Angebote für bildungsbewusste Eltern soll die soziale Mischung an der Gustav-Falke-Schule verändern: Im kommenden Jahr wird es eine Klasse für Kinder mit gutem Deutsch geben. Klaus Wowereit wirbt bereits für das Projekt.

Von Claudia Keller

Die Spreewald-Grundschule in Schöneberg hat es vorgemacht: Es ist möglich, die soziale Mischung in einer Schule zu verändern. Wenn Schulleiter und Lehrer tatsächlich wollen und nicht nur davon reden.

JAHR DER ENTSCHEIDUNGZum kommenden Schuljahr soll die große Mehrzahl der 50 Haupt- und 60 Realschulen bereits als Sekundarschulen an den Start gehen – sofern sie überleben. Fest steht, dass kleine Standorte geschlossen werden sollen: Der Senat erhofft sich von großen Schulen eine bessere Schülermischung.

SCHWERPUNKTEBerlins 35 Oberstufenzentren und sonstige berufliche Schulen bieten folgende Schwerpunkte: Wirtschaft und Verwaltung, Metall-, Elektro-, Bau- und Holztechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Chemie, Physik, Biologie, Druck- und Medientechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gesundheit, Körperpflege, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Sozialwesen. Es gibt Angebote für Sonderschüler und Abendschüler.

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