
Aufgepasst im Berufsverkehr: Wer die Nord-Süd-Linie benutzt, sollte ab Montag ein paar Minuten mehr einplanen. Fahrgäste müssen wochenlang umsteigen.

Aufgepasst im Berufsverkehr: Wer die Nord-Süd-Linie benutzt, sollte ab Montag ein paar Minuten mehr einplanen. Fahrgäste müssen wochenlang umsteigen.
Ein offenbar Geistesgestörter hat am Freitagabend einen 82-jährigen Berlin-Besucher mit einer Glasflasche geschlagen. Zuvor hatte er eine Frau ähnlich attackiert und verletzt.

260 Millionen Euro im Jahr reichen nicht mehr. Sagt die BVG. Um ihre Anlagen und Fahrzeuge in Schuss halten zu können, braucht sie in den kommenden Jahren jeweils 360 Millionen Euro. Ist der Senat schuld? Nein, den lobt die Chefin sogar.
Erneut ist ein Busfahrer der BVG von einem Laserpointer verletzt worden. Der Täter konnte schnell ermittelt werden.

Oben alt, unten neu: „Bärlinde“, ein riesiger Bohrer, der den neuen U 5-Tunnel bohrt, gräbt sich unter der Spree hindurch. Am Rathaus kann man sich über die Bauarbeiten informieren - und dafür hat sich die BVG etwas ganz Besonderes ausgedacht.

In Berlin findet ein Kunst-Festival statt, doch die Kunst landet auf U-Bahnoberflächen. Wenn die besprühten Waggons zur Reparatur müssen, werden die Züge kürzer. Und die BVG kommt das teuer zu stehen.

In Zügen und auf Bahnsteigen wird nachts gepöbelt, gedroht und manchmal auch geschlagen. Dabei sinkt in Berlin die Zahl der Taten, das zeigen Statistiken. Doch da bleibt eben auch ein Rest von Unsicherheit.

Hertha ist aufgestiegen und die BVG dünnt den Verkehr aus. Die Folge auf der Heerstraße: Enge, Schweiß, volle Busse. Und irritierte Fahrgäste, an denen der 49er einfach vorbeifuhr, weil er so voll war. Kann man das nicht ändern?

Ersatzverkehre, Umbaumaßnahmen, Ausfälle: Die BVG macht es einem nicht immer leicht. Unsere Kolumnistin Hatice Akyün nahm deshalb ihr Fahrrad mit in die Bahn, um die Lücken des Verkehrsnetzes zu überwinden. Jetzt sucht sie immer noch ihr Ticket.
Am Sonntagabend hat ein unbekannter Fahrgast einen Busfahrer mit Pfefferspray angegriffen und leicht verletzt. Zuvor hatte es Streit um den Kauf eines Fahrscheins gegeben.
Bis in den Sommer 2014 hinein - also etwa ein Jahr - wird es zwischen den Stationen Boddinstraße und Hermannstraße keinen Verkehr der Linie U 8 geben. Auch einen Ersatzverkehr wird es nicht geben.
Berliner sind bekannt für ihre Ungeduld. Wenn sie das "Zurück bleiben, bitte" der S-Bahn hören, versuchen viele noch schnell durch die sich schließenden Türen zu springen. Zwei Fahrgäste verletzten sich am Sonntag dabei.

Die BVG baut mal wieder, diesmal an der U8. Die Strecke Boddinstraße-Hermannstraße ist vom 12. August an voraussichtlich neun Monate gesperrt. Ersatzverkehr soll es fürs Erste nicht geben. Aber auch an anderen Orten baut und saniert die BVG, zum Ärger vieler Kunden.
Am Mittwochnachmittag wollten Anwohner der Soldiner Straße verhindern, dass ein betrunkener Randalierer von der Polizei mitgenommen wird. Die Beamten stoppten kurzerhand einen BVG-Bus, um den Mann möglichst schnell abzutransportieren.

Busse und Bahnen erhöhen wieder einmal die Tarife - um insgesamt 2,8 Prozent. Während der Einzelfahrschein nun 2,60 Euro kostet, werden Stammkunden weniger stark belastet. Fahrgastverbände bemängeln, dass die S-Bahn zu Unrecht von der Preiserhöhung profitiert.

Eine Tram kann bis zu 250 Fahrgäste innerhalb von wenigen Sekunden über eine Kreuzung fahren. Würde jede Fahrgast das mit seinem Auto tun, würde das mehrere Minuten dauern. Doch damit möglichst viele Berliner auf die Tram umsteigen, muss sie besonder schnell sein - doch mit der Ampelschaltung auf Vorrang hakt es in Berlin.

Der Verkehrsbetrieb besetzt einige U-Bahnhöfe wieder mit Personal. Mitarbeiter sollen Infomaterial verteilen und Auskünfte geben. Noch ist das aber nur ein Test - und für die Sicherheit soll das Personal auch nicht zuständig sein.
Der 16-jährige Berliner machte ein Praktikum bei der BVG, um anschließend eine Ausbildung zum Fahrer zu beginnen. Im Dezember jedoch stahl er einen BVG-Bus, beschädigte zwei Autos und verursachte einen Sachschaden von 24 000 Euro. Nun wurde er verwarnt und zu 30 Stunden Freizeitarbeit verurteilt.
Am Dienstagvormittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Rudi-Dutschke-Straße. Eine Autofahrerin kam bei einem Wendemanöver auf die Busspur und kollidierte mit einem Doppeldeckerbus. Drei Frauen erlitten teils schwere Kopfverletzungen.

In anderen Städten klappt es, in Berlin nicht: Die BVG hat Probleme mit ihrem elektronischen Ticket, das es seit Anfang des Jahres gibt. Die gefundene Lösung ist nichts auf Dauer.
Ein 22-jähriger Fahrgast eines BVG-Busses der Linie 136 erlitt am Donnerstagnachmittag schwere Kopfverletzungen, als der 54-jährige Busfahrer wegen eines plötzlichen Spurwechsels eine Vollbremsung machen musste.

In den nächsten Jahren wird die U-Bahn-Strecke unter der Schloßstraße saniert. Dabei verschwindet auch ein Kuriosum, das den Fahrgästen bisher einigen Ärger macht.

Der Streckenabschnitt nördlich des Großen Müggelsees müsste dringend saniert werden. Wegen hoher Kosten und geringer Fahrgastzahlen scheint aber die Stilllegung der Trasse ab Friedrichshagen so gut wie sicher.
Mehrere Maskierte gingen in Kreuzberg auf einen Bus mit Bundeswehr-Werbung los: Sie stellten ein Anti-Kriegs-Banner vor dem Bus auf und besprühten anschließend Scheiben und Türen.

Sie werden beschimpft, beleidigt und bespuckt: Die Angriffe auf Mitarbeiter der BVG, vor allem auf Busfahrer und Kontrolleure, haben der Statistik nach zugenommen - weil anders gezählt wird.
Am Freitagmorgen wurden zwei BVG-Mitarbeiter von drei jungen Männern mit Schlägen und Tritten verletzt. Zuvor hatten die Männer die Weiterfahrt einer U-Bahn verhindert. Sie wurden festgenommen.
Arbeiter stoßen bei, Tiefbau auf Überbleibsel aus einer anderen Zeit - das wird ein harter Brocken.

Nur schnell ins Geschäft gehuscht oder etwas ausgeladen - immer öfter werden die Busspuren von Falschparkern blockiert, besonders in Schöneberg und Mitte. Die BVG ist mit 20 Mitarbeitern im Einsatz, die den Verkehr am laufen halten sollen.
Der Staatsschutz hat den Busfahrer, der eine türkischstämmige Mutter und ihr Kinder beleidigt und geschlagen haben soll, vernommen. Zudem werden Videobilder dazu ausgewertet.
Ein Busfahrer der BVG ist gegenüber einer Familie in seinem Bus mit fremdenfeindlichen Bemerkungen ausfällig geworden, anschließend soll er sogar handgreiflich geworden sein und einen 12-jährigen aus dem Fahrzeug ausgesperrt haben.

Die Millionenverluste der vergangenen Jahre bei der Berlin S-Bahn schrumpfen - und nun will sie auch wieder bei den Berliner Bürgern punkten. Wie sie das machen will? Mit Pünktlichkeit.
Mitten im frühmorgendlichen Berufsverkehr quoll dichter Rauch aus dem Radkasten eines BVG-Doppeldeckerbusses. Der Fahrer löschte selbst, rief aber zur Sicherheit die Feuerwehr hinzu. Die Fahrgäste blieben unverletzt.

Nachdem sich die Tarifverhandlungen bei der BVG schon seit Monaten hinzogen, ist nun ein Durchbruch gelungen: 4,8 Prozent mehr Geld für 13 000 Mitarbeiter - und ein Streik bei Bus und Bahnen fällt aus.

Kommt es bei der BVG zum Streik? Das ist noch immer unklar. Doch es gibt Anzeichen, dass der Streik abgewendet ist.

Die Konkurrenz für das Auto wächst in Berlin. Immer mehr Menschen nutzen den Öffentlichen Nahverkehr oder steigen gleich aufs Fahrrad. Deshalb soll die bestehende Infrastruktur weiter verbessert werden.
Eine kleine Ausstellung im U-Bahnhof Alexanderplatz beleuchtet die Geschichte der BVG während des Nationalsozialismus. Zur Eröffnung kamen auch Zeitzeugen - und berichteten, was sie damals erlebt haben.
In der Nacht zu Freitag sind in Wedding zwei BVG-Angestellte von einem 38-Jährigen attackiert worden. Einem Busfahrer wurde dabei mehrfach ins Gesicht geschlagen.

„M“, das steht für „MetroBus“, der schneller sein soll als die normalen Berliner Linienbusse. Schöne Idee. Ein paar Gedanken dazu aus dem M 41er zwischen Neukölln und Hauptbahnhof.

Busse und Bahnen werden aufgehalten. Autofahrer stehen andauernd im Stau. Das kostet Zeit und Geld. Allein die BVG könnte Millionen sparen – wenn die Senatsplaner mehr Stellen hätten.

Der Verkehrsausschuss hat am vergangenen Mittwoch über das sogenannte Kneeling von Bussen beraten. Die BVG hatte sich entschieden, auf automatische Absenken der Busse an den Haltestellen zu verzichten. Die Abgeordneten äußerten Bedenken.
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