
Um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg ab dem Sommer an. Fahrgastverbände kritisieren die Erhöhung und sehen Einsparpotenzial – vor allem bei der BVG.

Um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen die Fahrpreise in Berlin und Brandenburg ab dem Sommer an. Fahrgastverbände kritisieren die Erhöhung und sehen Einsparpotenzial – vor allem bei der BVG.
Im April werden ein Abschnitt der U 2 und der Ostring der S-Bahn gleichzeitig wegen Bauarbeiten gesperrt. Bei der Planung hatten sich die beiden Berliner Verkehrsunternehmen nicht abgesprochen.
Zwei Schwarzfahrer haben mit einem Streit in der U1 in Kreuzberg für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die beiden Männer gerieten am Dienstagabend in eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf einer von ihnen die Notbremse zog.

Sie werden häufig fotografiert – die Fahrzeuge und Bahnhöfe der BVG und der S-Bahn. Von Liebhabern des Nahverkehrs oder auch einfach von Touristen. Aufpassen müssen sie dabei allerdings bei der BVG.
Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag hatte die Polizei gleich mehrere Einsätze auf Berliner U-Bahnhöfen. In Moabit wurde ein 74-jähriger angegriffen, am Alexanderplatz erlitt ein Mann schwere Stichverletzungen.
Zwei Mal sind Mitarbeiter der BVG am Sonnabendmorgen von Fahrgästen attackiert worden. Drei Tatverdächtige wurden vorübergehend festgenommen, Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung wurden gestellt.

Neue Piktogramme weisen künftig auf das Trinkverbot in Bahnen und Bussen hin. Wer erwischt wird, hat aber kaum etwas zu befürchten. Denn Sanktionen sind juristisch nicht vorgesehen.

Einigung bei den Tarifverhandlungen: Nach Tagesspiegel-Informationen waren die Verhandlungen um höhere Löhne und Gehälter bei der BVG erfolgreich. Weitere Streiks wären damit vom Tisch. Noch fehlt allerdings die Zustimmung der jeweiligen Gremien.

Seit Wochen führt der Personalmangel bei der S-Bahn zu Störungen. Auch heute morgen ist es wieder zu Ausfällen gekommen.

Mit Koppelung an einen Index würden Fahrscheine Jahr für Jahr teurer. Der BVG gefällt der Vorschlag – Hamburg und London verfahren genauso.
Die Gewalt im Nahverkehr hat nun auch einen U-Bahn-Fahrer getroffen. Erst bricht ein Mann die Tür zum Führerabteil des U-Bahn-Fahrers auf und tritt gegen seinen Sitz. Dann schlägt ihm der Unbekannte mit der Faust ins Gesicht.
Ein stark betrunkener Mann ist in der Nacht zu Sonnabend in Wedding unter eine Straßenbahn geraten und tödlich verletzt worden. Er war gegen 22.30 Uhr an der Abstellanlage an der Seestraße zwischen zwei stehenden Zügen entlanggegangen.
Vier Fahrgäste wurden am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend bei Streitereien und Überfällen im Bereich der BVG verletzt. Bei vier Vorfällen konnte nur ein Täter festgenommen werden.
Bei den Berliner Verkehrsbetrieben wird es vorerst keine neuen Streiks geben. Verdi will den Tarifkonflikt durch eine Schlichtung lösen.
Am Donnerstag soll der Nahverkehr eine Minute stillstehen. Die BVG und die S-Bahn beteiligen sich um 12 Uhr an einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Die Busse der BVG sollen sich nicht mehr automatisch bei jedem Stopp an einer Haltestelle vor einsteigenden Fahrgästen verneigen. Verkehrspolitiker protestieren gegen diese Pläne - bisher ohne Erfolg.

Paradoxe Welt: Ausgerechnet die Gewerkschaft Verdi, die mit weiteren Streiks bei der BVG droht, könnte dadurch die zum 1. August geplante Preiserhöhung bei den Fahrscheinen verhindern.
Das befürchtete Verkehrschaos blieb zwar aus. Trotzdem: Dass es im Tarifkonflikt bei der BVG erst zu einem Warnstreik kommen musste, heißt, dass unnötige Kraftmeierei im Spiel ist - und zwar auf beiden Seiten.

Für Montag ist die nächste Runde in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der BVG angesetzt, doch die Positionen scheinen festgefahren. Bleibt eine Einigung aus, ist wieder Streik möglich.

Obwohl bei der BVG nichts ging, rollte der Verkehr weitgehend normal. Nur der Einzelhandel litt.

Nach 15-stündigem Streik bei der BVG fing am Samstagabend der Verkehr von Bussen, U- und Straßenbahnen langsam wieder an zu fließen. Der Live-Blog zum Nachlesen.

Ohne Bus und U-Bahn unterwegs: So kann das am Tag des BVG-Warnstreiks klappen.

Fahrgäste müssen damit rechnen, nicht auf die Bahnsteige zu gelangen, bis auf wenige Ausnahmen fahren keine U-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse, Einzelhändler befürchten erhebliche Umsatzausfälle: Am Samstag wird die BVG bestreikt.

Wenn die Fahrzeuge ruhen, spart die BVG Geld. Leiden müssen in erster Linie die Fahrgäste. Trotzdem hofft das Unternehmen weiter auf eine Einigung im Tarifstreit um den Warnstreik am Samstag noch abzuwenden.

Der Warnstreik am Samstag wird die BVG komplett lahmlegen. Nur 100 Privat-Busse werden im Auftrag der Verkehrsbetriebe unterwegs sein. Klaus Wowereit appelliert an Verdi, auf die Aktion zu verzichten.

Bus, Tram, U-Bahn – Am Samstag wird Berlin lahm gelegt, weil bei der BVG gestreikt wird. Klaus Wowereit spricht von einem "unnötigen" Arbeitskampf.
Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger baut die Tunnel der U 5 vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor. Das Unternehmen war auch an Bauarbeiten beteiligt, in deren Folge das Kölner Stadtarchiv einstürzte.
Ein Mann in einem BVG-Bus hat versucht, den Nothammer zu stehlen. Als der Busfahrer ihn daran hindern will, geraten beide in Streit, der gewaltsam endet.

Verkehrsunternehmen kündigte Angestellten. Er stand im Verdacht, Fahrscheine illegal hergestellt und vertrieben zu haben.

Ein 76-jähriger Mann ist auf der Prenzlauer Allee von einer Straßenbahn der Linie M2 überrollt worden und gestorben. Der Tramfahrer erlitt einen Schock. Alle Sperrungen des Straßenbahn- und Fahrbahnverkehrs sind mittlerweile aufgehoben.

Der Verband der Verkehrsunternehmen fordert eine Erhöhung von 40 Euro auf bis zu 120 Euro. Die BVG will den Regelsatz auf 60 Euro steigern. Politiker halten wenig davon.
Der Fahrer eines BVG-Busses ist am Montagabend eingeschritten, als drei Männer seinen Bus mit Graffiti besprühten. Zunächst konnte er die Täter festhalten.
Knapp eine Woche nach dem dritten Brand innerhalb weniger Tage in einem Tunnel hat die BVG jetzt doch reagiert: Und ihre Mitarbeiter aufgefordert, das Rauchverbot einzuhalten.
Es ist der Alptraum jeden U-Bahnfahrgasts: Aus heiterem Himmel wird man Opfer einer Gewalttat. Jetzt kam solch ein Vorfall vor Gericht. Ein Trio hat zwei 17-Jährige aus Streitlust angegriffen, einer der Täter sogar zugestochen.
Mitten auf der Strecke will ein Fahrgast aus dem Bus aussteigen und pöbelt den Fahrer an. Als dieser sich weigert, anzuhalten, greift der Passagier zu härteren Bandagen.

Immer wieder gerät Müll in Brand. Die BVG will die Tunnel aber weiter nur einmal im Jahr reinigen. Sie hält das für ausreichend. Andere Betriebe putzen öfter.

Es war das dritte Feuer in zehn Tagen – diesmal am Bahnhof Zoo. Tausende Fahrgäste mussten in Busse oder die S-Bahn umsteigen. Die BVG hat einen ersten Verdacht.
In der U-Bahn ist erneut Feuer ausgebrochen – diesmal am Bahnhof Zoo. Der Verkehr auf der U2 war unterbrochen, durch den umfangreichen Feuerwehreinsatz brach zudem der Straßenverkehr zusammen.

Zum zweiten Mal brannte es an diesem Wochenende in einem U-Bahn-Tunnel. Die Brandursache war am Sonntag ein defektes Kabel.
Eine Woche nach der eindringlichen Warnung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ist ein 20-Jähriger mit Kopfhörern auf den Ohren verunglückt.
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