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Thema

Argentinien

Mesut Özil: Hoffnungsträger der Nationalmannschaft - und für die deutsch-türkischen Beziehungen.

Unter dem Motto "Biz birlikteyiz" startet die Bundesrepublik eine Imagekampagne in der Türkei. In Fernsehspots und auf Plakaten sollen deutsch-türkische Gemeinsamkeiten beschworen werden. Doch wie weit geht das Zusammengehörigkeitsgefühl?

Von Thomas Seibert
Der Brasilianer Michel Bastos übt schon einmal für das Viertelfinale gegen die Niederlande.

Das Viertelfinale der WM steht an: Bevor Deutschland sich am Samstag Argentinien stellt, trifft Uruguay heute auf Ghana. Die Niederlande spielen gegen Brasilien.

Pelé (rechts) erzielt das 1:0 gegen Italien im WM-Endspiel 1970 in Mexiko.

Fünfmal wurde Brasilien bisher Weltmeister, dreimal war Pelé dabei. Hier spricht der 69-Jährige über seine Enttäuschung über das brasilianische Team, Thomas Müller, Argentiniens Trainer und Samba-Lektionen für Franz Beckenbauer.

Anführer. Vorbei sind die Zeiten, in denen Bastian Schweinsteiger die eine Hälfte des Ulkduos „Poldi & Schweini“ bildete. Heute ist der 26-Jährige neben Kapitän Philipp Lahm die zentrale Führungsperson der DFB-Elf.

Bastian Schweinsteiger ist der emotionale Anführer der deutschen Mannschaft. Mit schlagkräftigen Sätzen hat er seine Mitspieler jetzt auf das Viertelfinale gegen Argentinien eingestimmt.

Von Michael Rosentritt

David Silva geht zu Manchester City Der spanische Nationalspieler David Silva wechselt vom FC Valencia zu Manchester City. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler wurde auf mehr als 30 Millionen Euro beziffert.

Sicher, es war zunächst vor allem skurril, was da am Sonntagabend während des Achtelfinales Argentinien gegen Mexiko in Johannesburg passierte. Dass zunächst der Argentinier Carlos Tevez das 1:0 aus einer derartig grotesk eindeutigen Abseitsposition schoss, dass jeder Nachwuchslinienrichter in der C-Jugend energisch mit der Fahne gewedelt hätte.

Der Bremsstreifen zum Sieg.

Die Spanier stehen nach dem 1:0-Erfolg gegen defensiv gut organisierte Portugiesen im Viertelfinale. David Villa schießt bereits sein viertes WM-Tor, Weltstar Cristiano Ronaldo dagegen enttäuscht erneut

Von Sven Goldmann
Schwächste Glieder in der Kette.

Auch im zuletzt groß aufspielenden deutschen Team gibt es eine Schwachstelle: hinten links. Das Problem besteht seit 15 Jahren – obwohl doch ein hervorragender Linksverteidiger im Kader steht

Von Michael Rosentritt
Du schon wieder.

Carlos Tevez hat wie sein Mentor Maradona mit den Deutschen noch eine Rechnung offen. Vor vier Jahren bei der WM in Deutschland sah er gegen einen gewissen Arne Friedrich keinen Stich.

Von Sven Goldmann
War da was? Ein Schuss, ein Tor, kein Pfiff. Deutschland und England 44 Jahre nach Wembley.

Sollten technische Hilfsmittel für Schiedsrichter im Fußball erlaubt werden? Pro: Wir müssen raus aus dem Märchenland. Der Fußball kann sich der Moderne nicht verschließen. Contra: Es geht um die Schönheit des Spiels. Fußball ist erfolgreich, weil er fehlbar ist.

Von
  • Christian Hönicke
  • Mathias Klappenbach

Argentinien benötigt gegen Mexiko zunächst die Hilfe des Schiedsrichters, gewinnt aber am Ende sicher mit 3:1 – nun geht es erneut gegen Deutschland

Der Jahrgang 2010 jubelt.

Mit jugendlichem Elan besiegt die deutsche Nationalmannschaft müde Engländer 4:1 – dabei profitiert sie auch von einem krassen Fehler des Schiedsrichters

Von Michael Rosentritt
Die Argentinier bekommen es mit der Angst zu tun. Zählt das Tor zum 1:0 womöglich doch nicht?

Argentinien besiegt Mexiko mit 3:1 und ist damit Deutschlands Gegner im Viertelfinale. Tevez trifft zweimal, steht beim 1:0 allerdings klar im Abseits. Auch deshalb gerät der Sieg der Argentinier letztlich nie in Gefahr.

Tim Wiese (r.): Er würde, er könnte, er wäre da.

Tim Wiese wollte um die Nummer eins "kämpfen, bis Blut kommt". Doch Manuel Neuer erhielt den Vorzug. Jetzt ist es überraschend still um den Bremer Torwart geworden.

Von Dirk Gieselmann
Die Mexikaner sind auch bei dieser WM wieder recht erfolgreich - ohne große Namen.

Tagesspiegel-Redakteur Axel Gustke zieht nach der Vorrunde Bilanz: Bei der Fußball-WM zeigen Mannschaften aus der zweiten Reihe, wie man auch ohne Stars erfolgreich sein kann. Eine Lektion, die sich insbesondere die Afrikaner zu Herzen nehmen sollten.

Von Axel Gustke
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