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Thema

Mexiko

Mexikos neuer Präsident Vicente Fox hat noch am Tag seines Amtsantritts die Armee in der südöstlichen Unruheprovinz Chiapas in die Kasernen zurückbeordert. Wie das Innenministerium bestätigte, erhielten Einheiten im Hochland und Urwald von Chiapas den Befehl, Feldlager und Straßensperren aufzuheben und in ihre Quartiere zurückzukehren.

Aus den großen Fenstern seines Büros im dritten Stock sieht Roberto Friedrich auf die Nordischen Botschaften, auf das Haus der Konrad-Adenauer-Stiftung schräg gegenüber, auf den Tiergarten und auf sehr viel Straßenverkehr. Noch riecht es nach Farbe, noch fehlt das Mobiliar, aber in gut einem Monat kann die Arbeit im neuen Haus richtig beginnen.

Dieser Vorschlag geht Isaac Riviera gehörig gegen den Strich. Jetzt, da ihm die Tequila-Brennereien seine Agaven aus den Händen reißen, gerade jetzt soll er mit dem Preis runtergehen?

Auf der Expo ist es ein bisschen wie früher in der DDR: Wer etwas haben will, muss eine Menge Geduld haben. Viel Zeit geht beim Schlange-Stehen vor den Eingängen von Themenparks und den Pavillons drauf.

Der eine kommt, um sich vorzustellen, der andere, um die neue Botschaft seines Landes einzuweihen: Fernando Cardoso, Präsident Brasiliens, und Vicente Fox, künftiger Staatschef Mexikos sind zu Besuch in Berlin. Fox hatte am 2.

2800 Kreuzfahrtpassagiere einer US-Reederei sind in Kanada, Mexiko und auf den Bahamas gestrandet, weil ihre Schiffe beschlagnahmt wurden. Der größte Gläubiger der verschuldeten Premier Cruise Lines ließ die vier Schiffe festlegen und die Passagiere von Bord weisen.

Nach weltweitem Druck haben die Opec-Länder eine Erhöhung der Ölfördermengen um 800 000 Barrel (das Fass zu 159 Litern) täglich beschlossen. Die Entscheidung sei bereits vor dem offiziellen Opec-Treffen bei vierstündigen informellen Gesprächen gefasst worden, sagten die Ölminister von Algerien und Qatar am Sonntag in Wien.

Der Wahlsieg Salazars könnte nach Ansicht von Beobachtern die Friedensverhandlungen mit der EZLN-Guerilla erleichtern. Im Bundesstaat Chiapas im Südosten Mexikos, wo überwiegend Maya-Indianer leben, kämpfen Rebellen seit 1994 gegen die Regierung.

Insgesamt 626 Dichter und Schriftsteller aus 96 Ländern haben jetzt in einem offenen Brief an die 26 Geberländer des "Plan Colombia", der die Beendigung des kolumbianischen Bürgerkrieges herbeiführen soll, eine "intelligente und friedliche" Lösung des Konflikts gefordert. Die Petition an die Regierungschefs geht zurück auf die Friedensinitiative des kolumbianischen Lyrikers und Poesiefestivalleiters, Fernando Rendón, und 74 internationaler Dichter, die vor einem Monat am Weltpoesiefest im kolumbianischen Medellín teilnahmen.

Mehr als 2000 Jahre Geschichte Mexikos, knapp umrissen auf rund 200 Seiten. Das kann natürlich kein Nachschlagewerk für den Experten sein, sondern eher ein Reisebegleiter für den Touristen, der sich schnell einen historischen Überblick über das 11 000 Kilometer von Mitteleuropa entfernt liegende Land verschaffen will.

In Mexiko steht ein historischer Machtwechsel bevor: Nach 71 Regierungsjahren hat die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) erstmals eine Präsidentenwahl verloren. Der Kandidat der christdemokratischen Oppositionspartei PAN, Vicente Fox, schnitt mit mehr als 40 Prozent der Stimmen nach vorläufigen Ergebnissen etwa zehn Prozentpunkte besser ab als PRI-Bewerber Francisco Labastida.

Wenige Stunden vor der Präsidentschaftswahl in Mexiko hat ein Skandal über Unregelmäßigkeiten während des Wahlkampfs für Aufregung gesorgt. Die Zeitung "Reforma" berichtete in ihrer Samstagsausgabe, der Gouverneur des Bundesstaats Michoacn, Victor Tinoco, habe öffentliche Mittel in Höhe von umgerechnet bis zu 163 Millionen Mark für den Wahlkampf der regierenden Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) veruntreut.

So einen Wahlkampf hat Mexiko noch nicht erlebt: Monatelang beschimpften sich die drei aussichtsreichsten Anwärter auf das Präsidentenamt als Vaterlandsverräter, Lügner und Betrüger, und jeder deklarierte sich vorab zum Sieger. Als sich Francisco Labastida, Vicente Fox und Cuauhtemoc Cardenas während der Abschluss-Kundgebungen zum letzten Mal öffentlich ihre Diffamierungen um die Ohren schlugen, atmete so mancher Mexikaner erleichtert auf.

Mit einer Kampfansage gegen die Armut haben die mexikanischen Präsidentschaftskandidaten ihren Wahlkampf beendet. Mehr als 60 000 Anhänger jubelten am Mittwochabend in einem Fußballstadion in Leon dem Oppositionspolitiker Vicente Fox von der Nationalen Aktionspartei (PAN) zu, dem gute Aussichten auf einen Sieg eingeräumt werden.

Das Öl-Kartell hat sich offenbar geeinigt: Auf ihrer Konferenz in Wien sind die Staaten der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) übereingekommen, die Fördermenge für Erdöl ab Juli zu erhöhen. Das sagte der saudische Erdölminister Ali Naimi am Mittwoch.

Eine Videokamera, ein Schnittplatz und manchmal ein Computerprogramm - die Ausrüstung, um fast professionelle Filme zu drehen, wird einfacher zu bedienen und billiger. Kindern und Jugendlichen kommt das zugute.

Wenn es in Chichen Itza Frühling wird, steigt Kukulkan, der Gott der Gefiederten Schlange, zur Erde herab. Dann halten die Besucher der 1000-jährigen Mayastadt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan den Atem an und betrachten ein eindrucksvolles Schauspiel: Die Terrassen der Hauptpyramide werfen ihre Schatten auf die Mauer des Treppenaufgangs und erzeugen dort das Bild einer Schlange.

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