Mexikos neuer Präsident Vicente Fox hat noch am Tag seines Amtsantritts die Armee in der südöstlichen Unruheprovinz Chiapas in die Kasernen zurückbeordert. Wie das Innenministerium bestätigte, erhielten Einheiten im Hochland und Urwald von Chiapas den Befehl, Feldlager und Straßensperren aufzuheben und in ihre Quartiere zurückzukehren.
Mexiko
Präsident Lazaro Cardenas hat ihm Land gegeben. Präsident Carlos Salinas de Gortari hat Geld überwiesen.
Für ein noch stärkeres Zusammenspiel von privaten Investoren und staatlichen Institutionen im Kampf gegen die Armut hat sich Weltbankpräsident James D. Wolfensohn auf dem fünften Deutschen Weltbank Forum am Montag in Berlin ausgesprochen.
Teodoro Gonzales De Leon wurde 1926 in Mexiko-Stadt geboren. Er studierte dort an der Academia de San Carlos Architektur und arbeitete anschließend bei Le Corbusier in Paris.
Aus den großen Fenstern seines Büros im dritten Stock sieht Roberto Friedrich auf die Nordischen Botschaften, auf das Haus der Konrad-Adenauer-Stiftung schräg gegenüber, auf den Tiergarten und auf sehr viel Straßenverkehr. Noch riecht es nach Farbe, noch fehlt das Mobiliar, aber in gut einem Monat kann die Arbeit im neuen Haus richtig beginnen.
Die Sonora-Wüste Mexikos endet nicht im Blau des Golfes von Kalifornien. Nein, die öde Landschaft hat mehr als neunhundert Fortsetzungen inmitten des Golfes.
Dieser Vorschlag geht Isaac Riviera gehörig gegen den Strich. Jetzt, da ihm die Tequila-Brennereien seine Agaven aus den Händen reißen, gerade jetzt soll er mit dem Preis runtergehen?
Auf der Expo ist es ein bisschen wie früher in der DDR: Wer etwas haben will, muss eine Menge Geduld haben. Viel Zeit geht beim Schlange-Stehen vor den Eingängen von Themenparks und den Pavillons drauf.
Seine Vorfahren zählten zu den Spitzen deutscher Militärstrategie. Davon muss bei Graf Werner von Moltke einiges hängen geblieben sein.
Am Anfang wurde ausgepackt. Wochen, Monate muss es gedauert haben, bis alle Bücher aus dem fernen Mexiko und Argentinien aus den Kartons genestelt waren.
Der eine kommt, um sich vorzustellen, der andere, um die neue Botschaft seines Landes einzuweihen: Fernando Cardoso, Präsident Brasiliens, und Vicente Fox, künftiger Staatschef Mexikos sind zu Besuch in Berlin. Fox hatte am 2.
2800 Kreuzfahrtpassagiere einer US-Reederei sind in Kanada, Mexiko und auf den Bahamas gestrandet, weil ihre Schiffe beschlagnahmt wurden. Der größte Gläubiger der verschuldeten Premier Cruise Lines ließ die vier Schiffe festlegen und die Passagiere von Bord weisen.
Ist Olympia Sport? Auch, vielleicht.
Nach weltweitem Druck haben die Opec-Länder eine Erhöhung der Ölfördermengen um 800 000 Barrel (das Fass zu 159 Litern) täglich beschlossen. Die Entscheidung sei bereits vor dem offiziellen Opec-Treffen bei vierstündigen informellen Gesprächen gefasst worden, sagten die Ölminister von Algerien und Qatar am Sonntag in Wien.
Rechtsextreme Einstellungen sind nach Überzeugung der Ausländerbeauftragten der Bundesregierung, Marieluise Beck (Grüne), weit verbreitet und nicht nur ein Problem von Randgruppen. "Rechtsradikales Denken kommt auch aus der Mitte der Gesellschaft", sagte Beck am Mittwoch in Berlin.
Der Wahlsieg Salazars könnte nach Ansicht von Beobachtern die Friedensverhandlungen mit der EZLN-Guerilla erleichtern. Im Bundesstaat Chiapas im Südosten Mexikos, wo überwiegend Maya-Indianer leben, kämpfen Rebellen seit 1994 gegen die Regierung.
Insgesamt 626 Dichter und Schriftsteller aus 96 Ländern haben jetzt in einem offenen Brief an die 26 Geberländer des "Plan Colombia", der die Beendigung des kolumbianischen Bürgerkrieges herbeiführen soll, eine "intelligente und friedliche" Lösung des Konflikts gefordert. Die Petition an die Regierungschefs geht zurück auf die Friedensinitiative des kolumbianischen Lyrikers und Poesiefestivalleiters, Fernando Rendón, und 74 internationaler Dichter, die vor einem Monat am Weltpoesiefest im kolumbianischen Medellín teilnahmen.
Die Börse von Sao Paulo hat 1999 um fast 100 Prozent zugelegt. Die 58 nordamerikanischen Latino-Fonds konnten durchschnittliche Gewinne von 30 Prozent ausschütten.
Der Mensch und sein Anwalt: Der Soziologe und Entfremdungskritiker ist wieder aktuell.
Mehr als 2000 Jahre Geschichte Mexikos, knapp umrissen auf rund 200 Seiten. Das kann natürlich kein Nachschlagewerk für den Experten sein, sondern eher ein Reisebegleiter für den Touristen, der sich schnell einen historischen Überblick über das 11 000 Kilometer von Mitteleuropa entfernt liegende Land verschaffen will.
Mexiko braucht junge Hochschullehrer für Mexiko, vor allem Autoingenieure und Computerspezialisten. Die vermittelt jetzt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) auf Nachfrage der privaten Technischen Universität von Monterrey (ITESM).
Dieser Tage ist es besonders laut auf der nördlichen Avenida Insurgentes im Zentrum von Mexiko-Stadt. Autofahrer drücken wie verrückt auf die Hupe, andere juchzen und pfeifen laut aus dem Fenster.
Der künftige konservative mexikanische Präsident Vicente Fox hat seinem Land einen reibungslosen Machtwechsel versprochen. Er werde eine transparente, verlässliche Regierung bilden, kündigte Fox am Montag an.
Vicente Fox hat es geschafft. Nach mehr als 70 Jahren ohne Machtwechsel in Mexiko hat er der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) den Job des Staats- und Regierungschefs abgejagt.
Unternehmer, Landwirt und schließlich Chef des Getränkemultis Coca-Cola für Mexiko und Zentralamerika. Jetzt wird Vicente Fox Präsident von Mexiko.
In Mexiko steht ein historischer Machtwechsel bevor: Nach 71 Regierungsjahren hat die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) erstmals eine Präsidentenwahl verloren. Der Kandidat der christdemokratischen Oppositionspartei PAN, Vicente Fox, schnitt mit mehr als 40 Prozent der Stimmen nach vorläufigen Ergebnissen etwa zehn Prozentpunkte besser ab als PRI-Bewerber Francisco Labastida.
Wenige Stunden vor der Präsidentschaftswahl in Mexiko hat ein Skandal über Unregelmäßigkeiten während des Wahlkampfs für Aufregung gesorgt. Die Zeitung "Reforma" berichtete in ihrer Samstagsausgabe, der Gouverneur des Bundesstaats Michoacn, Victor Tinoco, habe öffentliche Mittel in Höhe von umgerechnet bis zu 163 Millionen Mark für den Wahlkampf der regierenden Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) veruntreut.
So einen Wahlkampf hat Mexiko noch nicht erlebt: Monatelang beschimpften sich die drei aussichtsreichsten Anwärter auf das Präsidentenamt als Vaterlandsverräter, Lügner und Betrüger, und jeder deklarierte sich vorab zum Sieger. Als sich Francisco Labastida, Vicente Fox und Cuauhtemoc Cardenas während der Abschluss-Kundgebungen zum letzten Mal öffentlich ihre Diffamierungen um die Ohren schlugen, atmete so mancher Mexikaner erleichtert auf.
Mit einer Kampfansage gegen die Armut haben die mexikanischen Präsidentschaftskandidaten ihren Wahlkampf beendet. Mehr als 60 000 Anhänger jubelten am Mittwochabend in einem Fußballstadion in Leon dem Oppositionspolitiker Vicente Fox von der Nationalen Aktionspartei (PAN) zu, dem gute Aussichten auf einen Sieg eingeräumt werden.
Das Öl-Kartell hat sich offenbar geeinigt: Auf ihrer Konferenz in Wien sind die Staaten der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) übereingekommen, die Fördermenge für Erdöl ab Juli zu erhöhen. Das sagte der saudische Erdölminister Ali Naimi am Mittwoch.
Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil reden Wissenschaftler für ihr Leben gern - sofern es um die Ergebnisse ihrer Forschung geht. Je verdruckster ein forschender Eierkopf im normalen Leben daherkommt, desto wichtiger ist für ihn der Ego-Gewinn beim Fachsimpeln mit Kollegen und beim Publizieren der wissenschaftlichen Ergebnisse.
Das Auswärtige Amt will künftig nicht mehr Konzepte für ganze Kontinente erarbeiten, sondern regionale Schwerpunkte bilden. "Die alten Kontinentalkonzepte haben ausgedient", sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer, am Montag.
Es ist ein historischer Tag für Ciudad Constitución. Ein Präsidentschaftskandidat fliegt mit dem Privatjet aus Mexiko-Stadt ein, und das Nest in der Halbwüste von Baja California steht Kopf.
US-Fahnder haben ein landesweit operierendes Drogenkartell zerschlagen. Insgesamt wurden 250 Verdächtige festgenommen, teilte das Justizministerium in Washington am Donnerstagabend mit.
Supermarkt zwischen Folklore und Visionen: Am 1. Juni eröffnet die Weltausstellung.
Vor 125.000 Jahren war es auf der Welt zwischenzeitlich so warm, dass Nilpferde selbst in den Flüssen im britischen Yorkshire badeten.
Eine Videokamera, ein Schnittplatz und manchmal ein Computerprogramm - die Ausrüstung, um fast professionelle Filme zu drehen, wird einfacher zu bedienen und billiger. Kindern und Jugendlichen kommt das zugute.
Unter der Schirmherrschaft der Weltkulturorganisation UNESCO baut das Hildesheimer Hornemann-Institut zur Expo 2000 eine internationale Datenbank zur Denkmalpflege auf. Die 1998 gegründete Einrichtung soll Restauratoren in aller Welt die Versorgung der wertvollen Pflegefälle erleichtern.
Zu Beginn der vierwöchigen Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag in New York hat sich der Druck auf Indien, Pakistan, Israel und Kuba erhöht, den Vertrag zu unterzeichnen. Vertreter der 187 Konferenzstaaten mahnten die vier Länder, ihre ablehnende Haltung aufzugeben.
Wenn es in Chichen Itza Frühling wird, steigt Kukulkan, der Gott der Gefiederten Schlange, zur Erde herab. Dann halten die Besucher der 1000-jährigen Mayastadt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan den Atem an und betrachten ein eindrucksvolles Schauspiel: Die Terrassen der Hauptpyramide werfen ihre Schatten auf die Mauer des Treppenaufgangs und erzeugen dort das Bild einer Schlange.