
Der Begriff „Unrechtsstaat“ für die DDR sorgt wieder einmal für Ärger in Sondierungsgesprächen über Rot-Rot-Grün. Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi schaltet sich ein und empört damit die Union. Was Gysi genau sagte.

Der Begriff „Unrechtsstaat“ für die DDR sorgt wieder einmal für Ärger in Sondierungsgesprächen über Rot-Rot-Grün. Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi schaltet sich ein und empört damit die Union. Was Gysi genau sagte.

Internationale Studenten, die nach dem Abschluss in Deutschland bleiben wollen, haben es oft schwer. Die größte Hürde: Eine qualifizierte Arbeit zu finden, die von der Ausländerbehörde anerkannt wird.

Die DDR als Unrechtsstaat - dieses Bekenntnis soll in einen rot-rot-grünen Koalitionsvertrag für Thüringen. Mit Erkenntnisinteresse an der deutschen Geschichte hat das nichts zu tun. Ein Kommentar.
Beim 41. Berlin-Marathon schwitzten, rannten und litten Zehntausende – während die Zuschauer feierten und jubelten. Geschichten eines Tages, der lang werden konnte.

Ein Politikwechsel in Thüringen sei nach 25 Jahren CDU-Herrschaft dringend nötig, sagt die Grüne Anja Siegesmund. Bedingung für eine rot-rot-grüne Koalition ist für sie ein Bekenntnis zur DDR als Unrechtsstaat.

Linke, SPD und Grüne kommen bei ihren Gesprächen zur Bildung einer Landesregierung für Thüringen voran. Doch um den Begriff "DDR-Unrechtsstaat", der in die Präambel des Koalitionsvertrags soll, gibt es Streit.

Linke, SPD und Grüne hätten in Thüringen nur eine Mehrheit von einer Stimme. Dennoch will Bodo Ramelow eine solche Koalition wagen. Ein Gespräch über politische Bündnisse, DDR-Unrecht und Abgeordnete mit Stasi-Vergangenheit.

Tino Brandt tritt als Zeuge im NSU-Prozess auf - doch er ist für das Gericht in mehrfacher Hinsicht interessant: Es geht um den Umgang mit Waffen und seine Rolle als V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes.

Noch immer zu wenig Steuereinnahmen, noch immer zu viele Arbeitslose - mit der Angleichung der Lebensverhältnisse im Osten an die des Westens geht es nicht mehr so richtig voran.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke will weiter regieren - und das wie bisher mit der Linkspartei als Koalitionspartner. Womöglich tut der SPD-Politiker damit gerade seinem Herausforderer von der CDU einen Gefallen. Ein Kommentar.

Bei den Debatten um Rot-Rot-Grün in Thüringen geht es auch um die Vergangenheit: Zwei stasibelastete Abgeordnete der Linken sitzen im Parlament.

Nur zur Erinnerung: Nicht jede neue Partei verändert die Republik. Der Tod der Piraten mahnt all jene zur Zurückhaltung, die im Erfolg der AfD bereits eine Art kleine Revolution wittern. Ein Kommentar.

Die Zukunft ist schwarz. Schaffen es die Grünen in Thüringen, mit Union und SPD zu koalieren? Sie fürchten, dabei zerrieben zu werden. Aber was wäre die Alternative? Ein Kommentar.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann spricht im Tagesspiegel-Interview über die Rolle der SPD in der großen Koalition. Das, was Ministerin Andrea Nahles "den ganz normalen Wahnsinn der Familie" nennt - und seinen Wunsch, die Kanzlerin im Bundestag direkt befragen zu können.
Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot – eine Woche nach der Landtagswahl in Thüringen wachsen in der SPD die Zweifel an der Stabilität beider möglichen Koalitionen.

Die AfD schwimmt auf einer Welle des Erfolgs. Angela Merkel verweist darauf, dass gut regiert werden müsse. Das aber reicht nicht aus. Warum die AfD nicht ignoriert werden darf – schon gar nicht von der CDU. Ein Kommentar.

Wer Sterne sehen will, braucht Dunkelheit. In der Rhön kämpfen Aktivisten deshalb gegen Lichtverschmutzung. Ein Bürgermeister ist strikt dagegen

Die Wahlbeteiligung in Sachsen und Brandenburg war schwach. Und wenn das Nicht-Wählen chronisch wird? Dann geht jede Demokratie vor die Hunde. Ein Kommentar.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer verteidigt den Asylkompromiss im Bundesrat. Für ihre Zustimmung sei die bessere Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt entscheidend gewesen, sagt sie im Interview mit dem Tagesspiegel am Sonntag.

Nach der Landtagswahl in Thüringen loten Linke, SPD und Grüne die Chancen für eine gemeinsame Landesregierung aus. Die erste Runde verläuft entspannt. Kommende Woche soll es um das heikle Thema DDR-Unrecht gehen.

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht wirbt für eine rot-rot-grüne Regierung in Thüringen - und geht indirekt auf Distanz zu Genossen aus dem linken Flügel ihrer Partei, die das nicht wollen.
Andreas Bausewein, Oberbürgermeister in Erfurt und designierter SPD-Landesvorsitzender, spricht über die Wahlniederlage seiner Partei in Thüringen und Konsequenzen daraus.

Der SPD-Politiker Wolfgang Thierse empfiehlt seiner Partei, ergebnisoffen sowohl mit der Linkspartei als auch mit der CDU über eine Regierung in Thüringen zu verhandeln. Eine Präferenz lässt er dabei aber erkennen.

Niemand sieht ihn und versteht, was er will. Dabei ist er längst zu groß, um sich zu verstecken. Er ist eher jung als alt und vermutlich nicht besonders gebildet. Trotzdem glauben viele, dass er das Richtige tut: Nichts.

Smarter Schwiegersohntyp - der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein soll die SPD in Thüringen nach dem Wahldesaster aus der Krise führen.

Die Gruppe der Nichtwähler wird immer größer. Gefährlich ist das an sich noch nicht, wohl aber die Tatsache, wie die etablierten Parteien darauf reagieren. Ein Kommentar.
Das Beispiel Thüringen zeigt: Wenn sich die SPD nur als Steigbügelhalter für CDU oder Linke versteht, verliert sie. Gilt das demnächst auch einmal für die Bundespartei? Ein Kommentar.
Die AfD sitzt nach Sachsen nun auch in den Landtagen von Brandenburg und Thüringen. Wer hat die Partei gewählt? Eine Überraschung: Der größte Zulauf kam von ehemaligen Wählern der Linken.

Tödlicher Unfall mit Gefahrgut-Transporter. Sperrung für mehrere Stunden
Er ist enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung - und warnt vor der Afd. Die ist in seinen Augen nicht allein eurokritisch sondern eine nationalpopulistische Rechtspartei. Der Antisemitismusforscher Gideon Botsch.

Wie geht die SPD mit ihrer Wahlniederlage in Thüringen um? Gibt's in Erfurt bald einen linken Ministerpräsidenten - oder eine Afghanistan-Koalition? Was sagt die CDU zu den AfD-Erfolgen? Der Tag nach den Wahlen.

Bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg hat die NPD stark verloren. Nun rechnen Verfassungsschützer damit, dass sich die rechtsextreme Partei weiter radikalisiert.

CDU-Chefin Angela Merkel will auf Kritiker in ihrer eigenen Partei nicht eingehen und betont, dass die AfD in allen Parteilagern fische. Und auch die Linke hat ihre liebe Sorge mit der neuen Partei. Verfolgen Sie die Geschehnisse des Tages in unserem Nachrichten-Blog.

Die AfD ist selbst überrascht darüber, dass sie so gut abgeschnitten hat - in Thüringen und vor allem in Brandenburg. Die Partei will nun die Parlamente in Westdeutschland erobern.
Es sollte eine originelle Wahlkampfpointe sein - doch die Strategie der FDP ging nicht auf: Die Wähler nahmen sie beim Wort und wählten sie aus den Landtagen in Brandenburg und Thüringen.

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat ohne Allüren regiert, aber auch glücklos. Erst im Wahlkampf begann sie zu kämpfen. Möglicherweise zu spät.

Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot? In Thüringen sind nach dem Urnengang vom Sonntag zwei Koalitionen möglich. Entscheidend ist die SPD - die große Wahlverliererin. Ein Kommentar.

Ob Bodo Ramelow von der Linken Ministerpräsident in Thüringen wird, hängt auch von der schwachen SPD ab. Der will er jetzt Gespräche über eine Regierungsbildung anbieten.

Die niedrige Beteiligung in Brandenburg und Thüringen zeigt, dass es ohne Anreize nicht mehr geht. Deutschland braucht die Online-Wahl, das "zweite Kreuz" - und eine Prämie für jeden, der wählt.

In Brandenburg hat AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland bei den Landtagswahlen rund zwölf Prozent geholt. Im Wahlkampf unternahm Gauland eine Gratwanderung - zwischen reflektiertem Konservatismus und populistischen Parolen. Am Ende mit Erfolg.
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