Die SPD will den Bund in der Bildungspolitik stärken – vorgestellt wird der Plan fernab der Hauptstadt.
Schleswig-Holstein
Die Linke in Schleswig-Holstein rechnet sich Chancen aus, beim vorgezogenen Wahlgang in sechs Wochen erstmals in den Kieler Landtag einzuziehen. Die Umfragen lassen die Partei-Genossen hoffen.
Schleswig-Holstein sperrt sich gegen eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der Landesbanken und setzt weiter auf eine Privatisierung der angeschlagenen HSH-Nordbank. An einer Fusion ist Kiel nicht interessiert.
SPD-Größen sprechen gern davon, dass sie "auf Sieg und nicht auf Platz spielen". Für Schleswig-Holsteins Sozialdemokraten verschleiert das Motto wohl eher die Realität, dass es bei den Landtagswahlen am 27. September wohl anders als 2005 nicht mehr gelingen wird, aus 40 Wahlkreisen gleich 16 Direktmandate zu holen. Daher kommt der Landesliste der Partei ein größeres Gewicht zu.
Für die SPD in Schleswig-Holstein beginnt ein schwieriger Wahlkampf – personell ist die Partei ausgedünnt.
Anscheinend war dem kleinen Berliner der Urlaub mit den Großeltern auf dem Campingplatz an der Ostsee nicht spannend genug. Kurzerhand schnappte sich der Dreijährige sein Laufrad und machte sich auf den Weg nach Hamburg.
Man hätte sich einen besseren "Sommerskandal" vorstellen können als den um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Eine Spritztour von Caroline Fetscher.
Der Kieler Regierungschef Peter Harry Carstensen bittet HSH-Manager, auf Sonderzahlung zu verzichten. Die Opposition findet das peinlich.
Ministerpräsident Carstensen appellierte an Jens Nonnenmacher, freiwillig auf die umstrittenen Bonuszahlungen zu verzichten. Der SPD bot er einen fairen Wahlkampf an.
Politische Verleumdung hat in Schleswig-Holstein eine gewisse Tradition – hier spielte sich vor gut 20 Jahren der Barschel-Skandal ab.
Der Weg ist doch nicht immer das Ziel. Manchmal ist schlicht das Ziel Sinn aller Anstrengung.

Der Kieler Regierungschef Carstensen erreicht sein Neuwahl-Ziel – trotz eines Abweichlers in den eigenen Reihen. Zuvor gab es einen heftigen Schlagabtausch im Parlament.
Der Wahlkampf in Schleswig-Holstein wird einem Sturm gleichen. Diesem können sich auch Merkel und Steinmeier nicht entziehen.
Der neue Sozialminister in Schleswig-Holstein, Christian von Boetticher (CDU), schließt sich seiner SPD-Vorgängerin an und kritisiert ebenfalls das Krisenmanagement von Vattenfall.
In Schleswig-Holstein wird es vorgezogene Neuwahlen geben. Ministerpräsident Carstensen verlor - wie von ihm angestrebt - die Vertrauensfrage, die er nach dem Bruch der großen Koalition und einem gescheiterten Antrag auf Landtagsauflösung gestellt hatte.

Der Weg für eine vorgezogene Neuwahl in Schleswig-Holstein ist frei: Die Abgeordneten sind der fingierten Vertrauensfrage des Ministerpräsidenten gefolgt.
Die SPD ist Schleswig-Holsteins Ministerpräsident los, den Streit über seinen Umgang mit der HSH Nordbank nicht. Die Krise der Bank wird den Wahlkampf dominieren.

Mit der Vertrauensfrage Carstensens beginnt der Wahlkampf in Schleswig-Holstein – in dem es nichts zu verteilen gibt.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen über die Vertrauensfrage, die Bilanz der großen Koalition in Kiel und seinen Kontrahenten Ralf Stegner
Nach den vier SPD-Ministern müssen in Kiel nun offenbar auch die Staatssekretäre der betroffenen Ministerien gehen. SPD und Opposition setzen indes auf neue Mehrheiten im Landtag.

Die SPD-Minister in Kiel müssen gehen, mit Folgen für das Atomkraftwerk: Künftig soll CDU-Minister von Boetticher die Aufsicht übernehmen – zum Ärger der Grünen.
Wie sich Peter Harry Carstensen in Schleswig-Holstein zur Neuwahl trickst
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident giert nach der Gunst der Stunde: Wie sich Peter Harry Carstensen in Schleswig-Holstein zur Neuwahl trickst.
Die Regierungskrise in Kiel geht in die nächste Runde. Nachdem CDU-Ministerpräsident Carstensen seine vier SPD-Minister vor die Tür gesetzt hat, werfen die ihm "eiskalte Machtpolitik" vor. Der Regierungschef hält seine Entscheidung hingegen für zwingend.
Die SPD-Fraktion hat die Auflösung des Kieler Landtags verhindert. Umgehend kündigte Ministerpräsident Carstensen den zweiten Weg zur Neuwahl an: die Vertrauensfrage.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Carstensen hat es im ersten Anlauf nicht geschafft, vorgezogene Neuwahlen herbeizuführen. Die SPD-Fraktion blockierte den Antrag auf Auflösung des Landtages. Carstensen stellte daraufhin die Vertrauensfrage.
Über die Neuwahl wird erst heute entschieden, doch der Ministerpräsident tut bereits alles, um den Wahlsieg nicht zu gefährden: Zerknirscht räumt er jetzt eine Lüge ein.
In Kiel wird darüber spekuliert, dass Ministerpräsident Carstensen die SPD-Minister entlässt.
Ralf Stegner, der SPD-Chef in Schleswig-Holstein sieht ein schwarz-gelbes Komplott. Ein Interview
Einig sind sie sich. Endlich.
FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki zur Kieler Krise und die inhaltliche Nähe zur Union.
Taktieren geht den Genossen über Regieren: Die Sozialdemokraten sehen im Norden nicht souverän aus.
Abgestimmt wird erst am Montag, heute diskutieren die Abgeordneten über Neuwahlen und das unrühmliche Koalitonsende. Carstensen hat einen Rücktritt erneut ausgeschlossen

Ministerpräsident Carstensen muss sich gedulden, bis er die SPD endgültig los ist. Derweil wird bekannt: Eine Twitter-Meldung hat zum Bruch der Koalition beigetragen.

Gerd Appenzeller zum Ende der großen Koalition in Schleswig-Holstein

Landespolitik im Wahlkampf: Politikredakteur Albert Funk erklärt die Hintergründe des Koalitionsbruchs in Kiel.

Der brave CDU-Landesvater Carstensen und der krawallige SPD-Landeschef Stegner konnten nie miteinander. An ihrem Konflikt scheiterte das schwarz-rote Bündnis an der Förde.

CDU-Chef Carstensen will die Koalition auflösen und die Bürger zur Wahl rufen. Sein Kontrahent Stegner jedoch mauert: Auf solche Spielchen lasse er sich nicht ein.

Schon lange kracht es in der Regierungskoalition in Kiel - selbst auf ein Ende kann man sich nicht einigen.
Schleswig-Holstein steht vor Neuwahlen. Die CDU kündigt die Koalition mit der SPD auf. Ministerpräsident Carstensen und SPD-Landeschef Stegner sind seit langem entzweit.