zum Hauptinhalt
Iranische Flaggen.

© AFP/ATTA KENARE

Live

„Gibt überhaupt keinen Plan“: Iran will angeblich keine Hinrichtungen vornehmen

Auswärtiges Amt warnt vor Luftraumsperrungen im Nahen Osten + Aktivisten melden mehr als 3400 getötete Demonstranten im Iran + USA ziehen offenbar Truppen von Stützpunkten im Nahen Osten ab + Der Newsblog.

Stand:

Seit Ende Dezember 2025 kommt es im Iran zu Massenprotesten. Sie hatten sich ursprünglich an der schlechten Wirtschaftslage und den hohen Lebenshaltungskosten entzündet, richten sich inzwischen aber vor allem gegen die Führung des Landes. Das iranische Regime reagiert auf die anhaltenden Proteste mit brutaler Gewalt und hat das Internet abgeschaltet. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran finden Sie in unserem Newsblog.

Hinweis: Angaben aus dem Iran sowie Bilder und Videos aus der Region lassen sich oft nicht endgültig verifizieren. Wir geben sie dennoch mit einem entsprechenden Hinweis wieder, um einen möglichst detaillierten Blick auf die aktuellen Ereignisse im Land zu vermitteln.

See latest updates
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
new updates
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Irans Außenminister: Keine Hinrichtungen geplant

Der Iran plant nach Angaben von Außenminister Abbas Araghtschi infolge der Massenproteste keine Hinrichtungen. „Es gibt überhaupt keinen Plan für Hinrichtungen“, sagte der Außenminister am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. „Hängen steht außer Frage“. In der Islamischen Republik Iran werden Todesurteile in der Regel durch Hinrichtungen am Galgen vollstreckt.

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuvor für den Fall, dass festgenommene Demonstranten hingerichtet werden, mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. „Wir werden sehr hart reagieren“, sagte er am Dienstag dem Sender CBS News. Trump machte keine genaueren Angaben, welche Schritte die US-Regierung in Erwägung zieht. Am Mittwoch erklärte er dann, die USA hätten die Information erhalten, dass es im Iran keine Pläne für Hinrichtungen gebe. „Uns wurde gesagt, dass die Tötungen im Iran aufhören“, sagte der Republikaner im Weißen Haus. Er hoffe, dass es stimme, betonte Trump. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Kein Beitrag vorhanden
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Lufthansa meidet „bis auf Weiteres“ Luftraum über Iran und Irak

Aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten meidet die Lufthansa nach eigenen Angaben „bis auf Weiteres“ den Luftraum über dem Iran und dem Nachbarland Irak. Dies gelte „für alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe“, teilte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Mittwochabend mit.

Zudem würden aufgrund der Lage bei Verbindungen in die israelische Metropole Tel Aviv und die jordanische Hauptstadt Amman ab Donnerstag und bis einschließlich kommenden Montag die Rückflüge noch am gleichen Tag stattfinden.

Weiter hieß es, „einige Flüge“ könnten annulliert werden. Die Lufthansa-Gruppe werde die Lage weiter „eng im Blick behalten“ und in den kommenden Tagen weiterhin bewerten. Von Änderungen betroffene Passagiere würden von ihrer Fluggesellschaft kontaktiert. (AFP)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

USA raten von Fahrten zu Militärstützpunkt in Katar ab

Die US-Botschaft in Katar rät ihren Mitarbeitern und den Amerikanern in dem Emirat angesichts der angespannten Lage in der Region, auf nicht notwendige Fahrten zum Militärstützpunkt Al-Udeid zu verzichten. Dabei handelt es sich um den größten US-Militärstützpunkt im Nahen Osten, der bei einem möglichen Konflikt mit dem Iran wohl eine Schlüsselrolle spielen würde. Die US-Botschaft erklärte, die personelle Situation der diplomatischen Vertretung bleibe aktuell unverändert, auch konsularische Dienste würden weiter angeboten. (dpa)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Italien und Polen fordern ihre Bürger zur Ausreise aus Iran auf

Italien und Polen fordern ihre Bürger angesichts der Sicherheitslage auf, den Iran umgehend zu verlassen. Das polnische Außenministerium rät auf der Plattform X zudem von allen Reisen in das Land ab. Auch die Regierung in Rom erneuert ihren Appell. Nach Angaben des dortigen Außenministeriums befinden sich derzeit rund 600 Italiener im Iran. Zudem werden für die mehr als 900 in der Region stationierten italienischen Soldaten Vorsichtsmaßnahmen getroffen. (Reuters)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Christoph Zempel

Trump: Tötungen im Iran haben wohl aufgehört

US-Präsident Donald Trump sieht nach seinen Drohungen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Rückgang des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen Demonstranten. Er gehe zudem davon aus, dass derzeit keine massenhaften Hinrichtungen geplant seien, sagte Trump am Mittwoch in Washington. Auf die Frage, wer ihm mitgeteilt habe, dass die Tötungen nicht fortgesetzt würden, nannte Trump „sehr wichtige Quellen auf der anderen Seite“.

In einem Fernsehinterview am Montag hatte Trump gedroht, die USA würden „sehr harte Maßnahmen“ ergreifen, wenn die iranischen Behörden mit der Hinrichtung von Demonstranten fortfahren würden, die sie während der landesweiten Unruhen festgenommen hätten. Am Mittwoch schloss Trump zwar ein militärisches Eingreifen der USA nicht aus. Man werde die Entwicklung beobachten, erklärte er weiter. Die US-Regierung habe jedoch eine „sehr gute Stellungnahme“ aus Teheran erhalten. (Reuters)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Christoph Zempel

Auswärtiges Amt: Lufträume im Nahen Osten könnten gesperrt werden

Das Auswärtige Amt in Berlin aktualisiert seine Reise- und Sicherheitshinweise für eine Reihe von Ländern und Gebieten im Nahen Osten, erklärt das Ministerium. Die Sicherheitslage in der gesamten Region sei äußerst volatil. Es könne zu Einschränkungen des Flugverkehrs kommen, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen.

Diese oder andere Aktualisierungen von Hinweisen betreffen unter anderem Israel und die Palästinensergebiete, Jordanien, Syrien, den Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. (Reuters)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Christoph Zempel

Aktivisten: Mehr als 3.400 Demonstranten im Iran getötet

Im Iran sind seit Ausbruch der Proteste Ende Dezember Aktivisten zufolge mindestens 3.428 Demonstranten getötet worden. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo teilte zudem mit, dass die tatsächliche Zahl der Toten noch deutlich höher liegen könnte. 

Nach Informationen der Organisation wurden im Verlauf der Proteste zudem mehr als 10.000 Personen festgenommen. Die Aktivisten zeigten sich auch besorgt angesichts des Vorgehens der iranischen Justiz und warnten vor Massenhinrichtungen inhaftierter Demonstranten.

Der Direktor der Menschenrechtsorganisation, Mahmood Amiry-Moghaddam, zeigte sich besorgt angesichts entsprechender Äußerungen iranischer Regierungsvertreter. „Die internationale Gemeinschaft muss diese Drohungen sehr ernst nehmen, denn die Verantwortlichen der Islamischen Republik haben auch in den 1980er-Jahren zur Aufrechterhaltung des Systems ähnliche Verbrechen begangen“, sagte er.

IHRNGO verwies außerdem auf Berichte staatlicher Medien, denen zufolge mindestens 121 Polizisten, Sicherheits- und Staatskräfte bei den Unruhen ums Leben kamen. 

Die Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Dobrindt lehnt Stopp von Abschiebungen in den Iran ab

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lehnt trotz des brutalen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende einen Abschiebestopp in den Iran ab. „Wir haben ein großes Interesse daran in Deutschland, dass wir Straftäter abschieben“, sagte Dobrindt am Mittwoch im Bundestag. „Und deswegen bin ich nicht bereit, einen Abschiebstopp zu verhängen, wo Straftäter sich dann auch noch davonmachen können.“

Da Abschiebungen in den Iran nur „im Einvernehmen mit der dortigen Situation gelingen können“, hätten diese in der Vergangenen aber kaum stattgefunden, betonte Dobrindt gleichzeitig. Auch jetzt spielten sie „keine bedeutende Rolle“. (AFP)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

USA ziehen offenbar vorsorglich Truppen von Stützpunkten im Nahen Osten ab

Die Vereinigten Staaten ziehen vorsorglich Personal von wichtigen Stützpunkten im Nahen Osten ab. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen US-Beamten.

Zuvor hatte ein hochrangiger iranischer Beamte Reuters mitgeteilt, dass Teheran Nachbarländer, in denen US-Truppen stationiert sind, gewarnt habe. Sollten die USA den Iran angreifen, würde man nämlich im Gegenzug amerikanische Stützpunkte angreifen. (Tsp)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Irans Führung mobilisiert Anhänger für Trauerzüge

Irans politische Führung hat ihre Anhänger in der Hauptstadt und Millionenmetropole Teheran mobilisiert. Aufnahmen des staatlichen Rundfunks zeigten Menschenmengen auf den Straßen, die an Trauerzügen für getötete Sicherheitskräfte teilnahmen, die bei den landesweiten Unruhen ums Leben gekommen waren.

Der Vorsitzende des Stadtrats, Mehdi Tschamran, zeigte sich unerschrocken angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump. „Wir bleiben auf der Straße wegen der Botschaft der Märtyrer und unseres geliebten Führers“, sagte er. Trumps Drohung müsse mit Füßen getreten werden. Der US-Präsident hatte dem Iran mit einem sehr harten Eingreifen der USA gedroht, seine Drohung aber nicht weiter ausgeführt. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Rheinland-Pfalz stoppt Abschiebungen von iranischen Staatsbürgern weitgehend

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat angesichts des brutalen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende am Mittwoch einen weitgehenden Abschiebestopp für Menschen aus dem Land in Kraft gesetzt. Er gelte ab sofort für zunächst drei Monate, teilte das Integrationsministerium des Landes in Mainz mit. Ausgenommen seien Straftäter, Gefährder sowie Staatsangehörige, bei denen ein „Ausweisungsinteresse“ vorliege. 

„Wer derzeit in den Iran zurückgeschickt würde, wäre realer Gefahr für Freiheit und Leben ausgesetzt“, teilte Integrationsministerin Katharina Binz (Grüne) mit. Die Menschenrechtslage dort sei bereits seit Jahren von systematischer Unterdrückung geprägt. „Durch das aktuelle Vorgehen des Regimes hat sich die Situation nochmals dramatisch verschärft.“ Es gehe um „den Schutz der Menschenwürde“ und „humanitäre Verantwortung“. (AFP)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sandra Lumetsberger

Bundesinnenministerium lässt Haltung zu Abschiebungen in Iran offen

Das Bundesinnenministerium will keine Position zu dem von Rheinland-Pfalz ausgerufenen Abschiebstopp von Flüchtlingen nach Iran nehmen. Eine Sprecherin verweist darauf, dass die Länder für Abschiebungen zuständig seien. 

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat angesichts des brutalen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen Protestierende am Mittwoch einen weitgehenden Abschiebestopp für Menschen aus dem Land in Kraft gesetzt. 

Er gelte ab sofort für zunächst drei Monate, teilte das Integrationsministerium des Landes in Mainz mit. Ausgenommen seien Straftäter, Gefährder sowie Staatsangehörige, bei denen ein „Ausweisungsinteresse“ vorliege.

„Wer derzeit in den Iran zurückgeschickt würde, wäre realer Gefahr für Freiheit und Leben ausgesetzt“, teilte Integrationsministerin Katharina Binz (Grüne) mit. Die Menschenrechtslage dort sei bereits seit Jahren von systematischer Unterdrückung geprägt. 

„Durch das aktuelle Vorgehen des Regimes hat sich die Situation nochmals dramatisch verschärft.“ Es gehe um „den Schutz der Menschenwürde“ und „humanitäre Verantwortung“. (Reuters/AFP)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sandra Lumetsberger

Irans Außenminister telefoniert mit französischem Kollegen und verteidigt Vorgehen gegen Demonstranten

Nach europäischer Kritik am gewaltsamen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten hat Irans Außenminister mit seinem französischen Kollegen telefoniert. In dem Gespräch mit Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot seien unter anderem die „Ereignisse der vergangenen Tage“ besprochen worden, schrieb Abbas Araghtschi auf seinem Telegram-Kanal.

Barrot hatte die blutige Niederschlagung der Massenproteste im Iran am Dienstag scharf verurteilt und den iranischen Botschafter einbestellt. Im Parlament sprach er von einem „Ruf nach Freiheit“ und einer „friedlichen Revolte“, die auf unerträgliche und unmenschliche Weise unterdrückt würden. Auch Deutschland und weitere europäische Länder hatten die iranischen Vertreter als Zeichen des Protests einbestellt.

Araghtschi verteidigte in dem Telefonat das Vorgehen der Sicherheitskräfte. Ursprünglich friedliche Proteste seien durch „ausgebildete terroristische Elemente“ in Gewalt umschlugen. Er sprach von einer ausländischen Intervention im Iran. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sandra Lumetsberger

EU-Parlamentspräsidentin fordert Unterstützung für Regimesturz im Iran

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola fordert von den Regierungen der EU-Staaten eine deutlich stärkere Unterstützung für die Proteste gegen die Staatsführung im Iran. „Wir sind der Meinung, dass 2026 das Jahr sein sollte, in dem Diktaturen enden“, sagte Metsola in einem Interview des Senders Euronews. Es sei nun an der Zeit zu sagen, dass das „Regime“ im Iran am Ende sei. Die EU könne sich für Freiheit einsetzen und Entschlossenheit, Stärke und auch Klarheit zu zeigen.

Metsola verwies darauf, dass sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz in diese Richtung geäußert hatte. Merz hatte gesagt: „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen.“ (dpa)

Wir sind der Meinung, dass 2026 das Jahr sein sollte, in dem Diktaturen enden.

Roberta Metsola, EU-Parlamentspräsidentin

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Benjamin Reuter

Justiz im Iran kündigt Schnellverfahren für festgenommene Demonstranten an

Die Justizbehörden im Iran wollen bei regierungskritischen Protesten festgenommene „Unruhestifter“ in Schnellverfahren verurteilen. „Wenn jemand jemanden verbrannt, enthauptet und angezündet hat, dann müssen wir unsere Arbeit schnell erledigen“, sagte Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei am Mittwoch im Staatsfernsehen. Iranische Nachrichtenagenturen zitierten ihn zudem mit der Äußerung, die Verfahren sollten als „öffentliche“ Schauprozesse abgehalten werden. US-Angaben zufolge ist eine erste Hinrichtung bereits für Mittwoch geplant.

Der Justizchef äußerte sich während eines Besuchs in einem Gefängnis in Teheran, in dem Protestierende inhaftiert sind. Medienberichten zufolge verbrachte Mohseni Edschei fünf Stunden in der Haftanstalt, um die Fälle zu prüfen. 

Aktivisten gehen von tausenden Festnahmen im Zusammenhang mit den Proteste im Iran aus. Sie befürchten zahlreiche Hinrichtungen. Die Staatsanwaltschaft in Teheran hatte zuvor angekündigt, gegen einige „Unruhestifter“ die Todesstrafe zu verhängen.

Dem US-Außenministerium zufolge wurden im Zuge der Proteste „mehr als 10.600 Demonstranten“ festgenommen. „Der 26-jährige Erfan Soltani, dessen Hinrichtung für den 14. Januar angesetzt ist, ist einer von ihnen“, erklärte das US-Außenministerium im Onlinedienst X. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte den Iran auf, „alle Hinrichtungen, einschließlich der von Erfan Soltani, unverzüglich auszusetzen“. (AFP)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
false
isPaid:
false
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })