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Nach den Wahlen zum Nationalrat in Wien sieht die politische Landschaft in Österreich entschieden anders aus: Die beiden Parteien am rechten Rand machten einen großen Sprung nach vorn, die regierenden Parteien der großen Koalition mussten deutliche Verluste hinnehmen.

Bei den Parlamentswahlen in Österreich wurden die Sozialdemokraten die stärkste Kräft. Sie wollen die Große Koalition fortsetzen. Ungetrübt ist diese Freude jedoch nicht: Während SPÖ und ÖVP einbrachen, konnte die BZÖ ihr Ergebnis verdreifachen.

Spannung bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Österreich: Meinungsforscher sagten eine äußerst knappe Entscheidung zwischen der sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen Volkspartei ÖVP voraus.

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Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Österreich ist es bei einer Kundgebung der rechtspopulistischen FPÖ in Wien zu Ausschreitungen gekommen. Über 3000 FPÖ-Sympathisanten waren vor Ort.

Die Wählergruppe Pro Köln hat für das Wochenende Rechtsextreme aus zahlreichen Ländern in die Metropole am Rhein gerufen. Offiziell geht es bei dem Treffen um den Protest gegen den Neubau einer Moschee. Die Stadt wehrt sich gegen den rechten "Antiislamisierungskongress" – auch die Altstadtwirte.

Von Jürgen Zurheide

ÖVP kündigt nach nur 18 Monaten die große Koalition mit der SPÖ auf / Neuwahlen in Österreich

In Wien werden zur EM wohl keine bettelnden Kinder auf den Straßen zu sehen sein. Das Stadtparlament beschloss ein entsprechendes Verbot und zog damit den Zorn von sozialen Organisationen auf sich, die der Stadt unterstellen, zur EM keine Armut zeigen zu wollen.

Ultrarechte Europaparlamentarier werten NPD auf Treffen in Straßburg mit Blick auf nächste Wahl

Von Frank Jansen
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Nach fast 20 Jahren beendet der NDR seine Zusammenarbeit mit Eva Herman. Äußerungen über die Familienpolitik der Nazi-Zeit haben der Talk-Moderatorin den Job gekostet.

Von Markus Ehrenberg

Seit ein paar Tagen kursieren in Österreich ziemlich skurrile Fotos. Sie stammen aus den späten Achtzigerjahren und zeigen den heutigen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Erstmals seit 13 Jahren gibt es im EU-Parlament wieder eine rechtsextreme Fraktion. Ihr gehören 20 Abgeordnete aus Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, Österreich sowie den neuen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien an.

Die bulgarischen und rumänischen Neulinge machen es möglich, dass die Rechtsextremen im EU-Parlament nach 13 Jahren wieder eine Fraktion gründen können. Ein strafrechtlich verfolgter Franzose soll Fraktionschef werden.

Ein bisschen geplänkelt wird noch, gedribbelt, aber die Spielzüge, die da jetzt noch passieren, sind ausschließlich für die Galerie – denn die Entscheidung, wie es in Österreich weitergeht, ist längst gefallen: Wolfgang Schüssel will und wird seine konservative ÖVP nicht als Juniorpartner in eine große Koalition mit der sozialdemokratischen SPÖ führen. Mit seiner Weigerung, bis zum Ende der beiden von SPÖ, Grünen und FPÖ eingesetzten parlamentarischen Untersuchungsausschüsse mit der SPÖ weiterverhandeln zu wollen, hat Schüssel die Richtung vorgegeben.

Die SPÖ mit Spitzenkandidat Gusenbauer hat die Wahlen in Österreich entgegen aller Voraussagen für sich entschieden. Kanzler Schüssel verliert mit der ÖVP über acht Prozent; die FPÖ gewinnt das Rennen um Platz drei.

Am Sonntag wird in Österreichs der Nationalrat gewählt. Die Rechtspopulisten sind im Wahlkampf nicht zimperlich - die meisten Wähler lassen die derben Sprüche jedoch kalt.

Am 1. Oktober wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt, und der Ausgang dieses Rennens mag für die Chefs der beiden Großparteien, die sich nach der Wahl wahrscheinlich zu einer großen Koalition finden werden, auch ganz interessant sein.

In Österreich stehen Parlamentswahlen ins Haus, und um das zu bemerken, muss man nur die Zeitung lesen. Da prügeln die beiden Großparteien aufeinander ein, wegen der diversen Bankenkrisen zum Beispiel, wegen der je nach Standpunkt gelungenen oder verpfuschten Integrationspolitik oder auch wegen des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ORF: Nicht nur der Opposition ist der ORF in den vergangenen Monaten zu sehr zum Verlautbarungsorgan der Regierenden verkommen, eine Bürgerinitiative fordert ganz im Sinn der SPÖ eine neue Führungsmannschaft für den Sender.

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