
Die Erben des verstorbenen Rechtspopulisten Jörg Haider sollen noch mehrere Millionen Euro in Briefkastenfirmen in Liechtenstein bunkern. Die Herkunft des Geldes ist unbekannt. Nun führt eine heiße Spur nach Lybien.

Die Erben des verstorbenen Rechtspopulisten Jörg Haider sollen noch mehrere Millionen Euro in Briefkastenfirmen in Liechtenstein bunkern. Die Herkunft des Geldes ist unbekannt. Nun führt eine heiße Spur nach Lybien.
Nach dem Tod von Hans Dichand steht Österreichs mächtigste Zeitung vor einer ungewissen Zukunft

Nach dem Tod von Hans Dichand steht Österreichs mächtigste Zeitung vor einer ungewissen Zukunft. Eine entscheidende Rolle könnte nun die deutsche WAZ-Gruppe einnehmen.
Politik war für Dichand recht simpel: Veränderungen waren schlecht, Ausländer auch, Entscheidungsprozesse müssen wie in den 60er Jahren in Hinterzimmern stattfinden und das vorzugsweise bei ihm.
Keine Stunde war die Nachricht vom Tod des Hans Dichand alt, da brach in Österreich beinahe das Internet zusammen. Der Server der „Kronen-Zeitung“, die die Meldung vom Ableben ihres Herausgebers und Hälfteeigentümers ins Netz gestellt hatte, war hoffnungslos überlastet.

Die Bundespräsidentenwahl in Österreich wird von kuriosen Umständen begleitet
Ungarn ist kein Einzelfall: Rechtspopulisten und Rechtsextremisten feiern in Europa Erfolge.

Dass sie mit ihren Ansichten lange hinter dem Berg gehalten hätte, kann man Barbara Rosenkranz nicht vorwerfen. Ihr Präsidentschaftswahlkampf hatte gerade erst begonnen, da forderte die FPÖ-Kandidatin Ende Februar im Österreichischen Rundfunk, dass man das sogenannte Verbotsgesetz in Österreich aufheben sollte.
Dass sie mit ihren Ansichten lange hinter dem Berg gehalten hätte, kann man Barbara Rosenkranz nicht vorwerfen. Ihr Präsidentschaftswahlkampf hatte gerade erst begonnen, da forderte die FPÖ-Kandidatin Ende Februar im Österreichischen Rundfunk, dass man das sogenannte Verbotsgesetz in Österreich aufheben sollte.

Ein Schweizer Aktionskünstler hat in Wiens ehrwürdigem Ausstellungsort einen Swingerklub etabliert
Österreich, Estland, Albanien: Der Europarat rügt den Rassismus auf dem Kontinent. Rassistisch motivierte Straftaten haben besonders in Großbritannien zugenommen.
Es sollte ein Befreiungsschlag werden, doch nun hat sich die Krise der NPD noch verschärft. Am Wochenende traf sich in der Bundeszentrale in Berlin erstmals die Ende 2009 gebildete „Strategiekommission“, um nach den Misserfolgen im Superwahljahr einen Weg aus der Misere zu suchen.

Erbe in Scherben: Das Bündnis Zukunft Österreich steht vor der Spaltung. Unerbittlich kämpfen die Kontrahenten um das Vermächtnis seines Übervaters Jörg Haider.
Insiderhandel, kriminelles Gekungel, frisierte Bilanzen: Der Skandal um die österreichische Hypo Alpe Bank zieht Kreise. Gegen das Land Bayern gibt es neue Vorwürfe.
Jubel in Italien, Österreich, Dänemark, Frankreich: Europas Rechtspopulisten beflügelt das Votum der Schweizer gegen den Neubau von Minaretten. In manchen Ländern soll es demnach bald ähnliche Abstimmungen geben.

FDP-Vorsitzender, Außenminister, Bundespräsident: Walter Scheel, Wegbereiter der Aussöhnung mit dem Osten, wird 90 Jahre alt.
Schicksalswahl für den britischen Premier Brown, ein schwedischer Pirat nach Straßburg und andere Details von der größten Abstimmung des Kontinents: Eindrücke aus den Mitgliedsländern der Union.
In diesen Tagen werden in Österreich wohl nicht wenige Atlanten konsultiert, denn die FPÖ empfiehlt sich für das Europäische Parlament in Zeitungsinseraten mit dem Slogan „Kein EU-Beitritt für die Türkei und Israel“. Nun ist nicht anzunehmen, dass die Parteiideologen keine Geografiekenntnisse haben und deshalb versehentlich Israel in Europa wähnen.
Das Image vom Wörthersee: teuer und langweilig. Dabei steckt die Umgebung voller Kuriositäten
Das rechtsextreme Spektrum steckt im Umbruch – die Parteien NPD und DVU gehen zunehmend getrennte Wege.
Österreichs Forschungsgemeinschaft bekommt weniger Geld, die Universitäten dafür mehr. Kritiker sehen die Grundlagenforschung bedroht.
Wer in Kärnten im Wirtshaus hockt – behauptet zumindest der Kabarettist und gebürtige Kärntner Werner Schneyder – bewundere die Zugereisten. Aus dieser These formt Schneyder eine steile Theorie: So gesehen nämlich begründe sich im Nachhinein die Karriere Jörg Haiders, der im vergangenen Oktober durch eigene Schuld bei einem Verkehrsunfall zu Tode gekommen ist.
Wer in Kärnten im Wirtshaus hockt – behauptet zumindest der Kabarettist und gebürtige Kärntner Werner Schneyder – bewundere die Zugereisten. Aus dieser These formt Schneyder eine steile Theorie: So gesehen nämlich begründe sich im Nachhinein die Karriere Jörg Haiders, der im vergangenen Oktober durch eigene Schuld bei einem Verkehrsunfall zu Tode gekommen ist.
Dieses Ergebnis hatte Gerhard Dörfler noch nicht einmal in Bierlaune voraussagen wollen. Mit 45,6 Prozent für das BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich) hat er bei den Kärntner Landtagswahlen am Sonntag nicht nur souverän das Erbe Jörg Haiders angetreten, sondern den im Oktober verstorbenen vormaligen Landeshauptmann sogar in Zustimmungsprozenten übertroffen.

Die Partei des im Oktober 2008 tödlich verunglückten Rechtspopulisten Jörg Haider hat bei der Landtagswahl im österreichischen Bundesland Kärnten einen klaren Sieg errungen. BZÖ-Parteichef Uwe Scheuch zufolge resultiert der Erfolg aber nicht allein aus dem "Mitleid-Effekt".

Der Machtkampf in der NPD eskaliert. Die Konflikte zwischen Parteichef Udo Voigt und seinen Gegnern könnten zur Spaltung führen. Wohin bewegt sich das ultrarechte Spektrum in Deutschland?

Vor knapp zwei Monaten raste Jörg Haider in den Tod. Sein Nachfolger an der Spitze des BZÖ wurde Stefan Petzner. Doch als Petzner in Interviews über seine innige private Beziehung zu Haider berichtete, musste er zurücktreten. Nun hat Petzner seinem "Lebensmenschen" ein filmisches Denkmal gesetzt.

Nun haben sie wieder, was sie beide nicht wollten: Fast zwei Monate nach der vorgezogenen Parlamentswahl in Österreich haben sich Sozialdemokraten und die konservative Volkspartei auf eine Neuauflage der gescheiterten großen Koalition geeinigt.

Bei der offiziellen Trauerfeier erschienen nicht nur die österreichische Regierung, Politiker, Freunde und Familienangehörige, um den tödlich verunglückten Landsmann Jörg Haider die letzte Ehre zu erweisen. Auch Mitglieder rechter Burschenschaften waren zahlreich vertreten. Unklar ist, wann der umstrittene Rechtspopulist im Familienkreis beigesetzt wird.

Erst einige Tage nach seinem tödlichen Autounfall wird nun öffentlich, dass der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider unter starkem Alkoholkonsum in den Tod raste.

Stefan Petzner ist der neue Chef des Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Er tritt damit die Nachfolge des am Wochenende verstorbenen Jörg Haider an und hat nun die Aufgabe einer Partei Struktur zu geben, deren primäres Programm Haider hieß.
Es gab viele Fragen, auf die Jörg Haiders rechte Hand, Stefan Petzner, im Nebenberuf Haiders Pressesprecher, am Samstag geantwortet hat, Fragen, auf die er nicht antworten konnte, ohne in Weinkrämpfe auszubrechen. Stunde um Stunde tauchte Petzner im Fernsehen auf,gab Interviews den ganzen Tag über, immer wieder weinte er dabei.

Der Tod des österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider hat seine Partei BZÖ vollkommen aus der Bahn geworfen. Ohne den charismatischen Vorsitzenden droht sie wieder in der Versenkung zu verschwinden.

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider fuhr mit 142 Stundenkilometern mehr doppelt so schnell wie auf der Strecke erlaubt und raste gegen einen Betonpfeiler. Der österreichische Rechtspopulist starb auf der Stelle.
Der Tod von Jörg Haider knapp zwei Wochen nach der Nationalratswahl am 28. September trifft Österreich in einer heiklen Phase, und ja, er könnte tatsächlich Einfluss auf die Regierungsbildung haben. Ein Kommentar des Tagesspiegel-Korrespondenten Markus Huber.

In Österreich könnte es eine Neuauflage der Großen Koalition geben: Bundespräsident Fischler beauftragte die Partei mit der Regierungsbildung. Jetzt wollen die Sozialdemokraten mit dem ehemaligen Partner ÖVP verhandeln. Einen "Plan B" haben sie nicht.

Wolfgang Schüssel verlässt das politische Parkett. Der konservative Politiker zog damit vor allem die Konsequenzen aus dem schlechten Wahlergebnis seiner Partei vom vergangenen Wochenende.
Mit Josef Pröll als neuem Vorsitzenden der ÖVP hat eine weitere Legislatur der großen Koalition in Österreich immer bessere Chancen. Pröll gilt liberaler als sein Vorgänger - der rechten FPÖ steht er kritisch gegenüber.
797 993 plus 485 397 macht fast 1,3 Millionen Menschen, macht nicht ganz 30 Prozent, macht ziemlich rasch eine ziemlich überzeugende Schlagzeile und die klingt dann so: „Rechtsruck in Österreich“. Doch das stimmt nur mathematisch – FPÖ und BZÖ haben einen schauderbar beeindruckenden Wahlsieg hingelegt und wurden gemeinsam um ein Haar stärkste Kraft im Land.
Österreichs Volkspartei stellt einen neuen Mann an die Spitze und öffnet sich für eine große Koalition.
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