Israels Regierung versucht vor dem Merkel-Besuch, einen Waffenstillstand mit der Hamas zu schließen
Hamas

Das Attentat in Jerusalem bringt die Friedensgespräche in Gefahr – doch Israel will weiter verhandeln.
Israel steuerte am Wochenende seine gewaltigste Offensive seit acht Jahren. Mehr als 70 Palästinenser wurden dabei von der Armee getötet. Auch ein palästinensisches Flüchtlingslager wurde angegriffen.

Die Gewalt im Gazastreifen nimmt kein Ende: Zahlreiche Palästinenser fallen den israelischen Angriffen zum Opfer, die Armee rückt mit Bodentruppen und Panzern in den Norden vor. Palästinenserpräsident Abbas hofft auf die Hilfe der Vereinten Nationen.

Täglich schlagen Kassam-Raketen aus dem abgeriegelten Gazastreifen im israelischen Grenzgebiet ein. Ein Student stirbt in seinem Auto, als in unmittelbarer Nähe eine Rakete explodiert. Israel reagiert jetzt mit Härte: Bei Luftangriffen werden 19 Palästinenser getötet.
Birzeit/Ramallah - Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat Israel bei einem Besuch in der Region mit ungewöhnlich deutlichen Worten aufgefordert, seine aktuelle Politik gegenüber den Palästinensern zu ändern. In einer Rede vor der Universität Birzeit im Westjordanland forderte die deutsche Politikerin Israel am Dienstag auf, die Isolation des Gazastreifens aufzuheben und im Westjordanland Kontrollpunkte abzubauen, um den Menschen dort wieder Bewegungsfreiheit zu geben.

Ismail Hanija zieht sich in den Untergrund zurück. Die Palästinenser befürchten einen israelischen Militärschlag gegen den Führer der radikal-islamischen Hamas-Organisation.

Israels Kriterien für die Freilassung inhaftierter Palästinenser sollen möglicherweise gelockert werden. Die Regierung erhofft sich, im Gegenzug einen israelischen Soldaten frei zu bekommen, der seit fast zwei Jahren im Gazastreifen von den Palästinensern festgehalten wird.

Chaotischer Grenzverkehr: Ägypten hält sich nicht an internationale Absprachen und lässt rund 700.000 Palästinenser zum Einkaufen ins eigene Land kommen. Sie sollen sich mit "lebensnotwendigen Produkten" eindecken.
Die desaströsen Zustände in Gaza treiben viele Palästinenser über die Grenze nach Ägypten. Viele wollen dort Lebensmittel und Kleidung kaufen - manche wollen nicht zurückkehren.

Nach tagelangem Massenansturm aus dem Gazastreifen versucht Ägypten, die Grenze zum Palästinensergebiet zu schließen - vergeblich. Es gibt heftige Proteste. Mehrere tausend Palästinenser stemmen sich den Sicherheitskräften entgegen.

Nachdem in den letzten Tagen hunderttausende Palästinenser aus dem Gaza-Streifen ausgebrochen waren, beginnt das ägyptische Militär mit der Abriegelung der Grenze.
Israel verlangt von der Hamas Stopp der Raketenangriffe / Appell der UN

Gestern Abend musste das einzige Kraftwerk im Gazastreifen seinen Betrieb einstellen. In Gaza-Stadt und den palästinensischen Flüchtlingslagern im Süden fiel der Strom aus.
Militante Palästinenser setzen ihre Angriffe fort: Seit Dienstag sind in Israel mehr als 110 Kassam-Raketen eingeschlagen. Zuvor war bei einem israelischen Militäreinsatz der Sohn eines Hamas-Führers getötet worden.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat erstmals seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen Gespräche mit einem Vertreter der radikalislamischen Organisation geführt. Erneut gab es Tote durch einen israelischen Luftangriff im Gazastreifen.
Die Zahl der bei den Kämpfen mit der israelischen Armee getöteten Palästinenser ist auf 16 angestiegen - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach von einem "Massaker".
Während in Annapolis von einem Frieden geträumt wird, sprechen im Nahen Osten die Waffen. Die militante Palästinenserorganisation "Heiliger Krieg" hat die Operation "Herbststurm" angekündigt. Es wurden erste Raketen abgefeuert. Das israelische Militär reagierte.
Der Kampf gegen die Juden: Islamismus und Nationalsozialismus sind historisch und ideologisch eng miteinander verknüpft

Es sollte ein Gedenken an Jassir Arafat werden und endete in einem Blutbad. Bei einer Veranstaltung der Fatah-Bewegung eröffneten Polizisten der Hamas das Feuer auf die Teilnehmer und töteten acht Menschen. Mindestens 150 weitere wurden verletzt.
Der Bevölkerung im Gazastreifen drohen Sanktionen: Sollten weiter Raketen auf Israel abgefeuert werden, wird es keine Strom- und Treibstofflieferungen mehr geben. Von der Maßnahme sind vor allem unschuldige Menschen vor Ort betroffen.
Gefängnis Hadarim in der fruchtbaren Sharon-Ebene, Block 3, Zelle 28. Hier entscheidet sich, ob das von US-Präsident Bush initiierte nahöstliche Regionalgipfeltreffen ein Erfolg wird, ob die Palästinenser ihrem Ziel eines eigenen Staates näherrücken oder nicht.
Nach dem gestrigen Raketenbeschuss durch militante Palästinenser droht Israel mit Stromentzug für den Gazastreifen. Das Engagement, um den Friedensprozess in der Region zu stärken, sieht derzeit sogar die Freilassung von Gefangenen vor.
Die radikalislamische Hamas wirft dem palästinensischen Fernsehen einseitige Berichterstattung vor und erteilt ein Sendeverbot. Auch die wichtigsten Zeitungen wurden an der Auslieferung gehindert.
Nach israelischen Angaben sind 101 Palästinenser zurück in den Gaza-Streifen transportiert worden, vor dessen Toren sie seit über sechs Wochen ausgeharrt hatten. Der Grenzübergang bei Rafah war nach der Machtübernahme der Hamas geschlossen worden.
Statt des gewählten Parlaments hat das Exekutivkomitee der palästinensischen Dachorganisation die Regierung bestimmt. Demokratie scheint ohne Staat wenig funktionsfähig.
Israel macht Abbas Zugeständnisse und stärkt ihn mit symbolischen Gesten.
Berlin - Dem amerikanischen Luftschlag konnte Abu Mussab al Sarkawi nicht entkommen. Am 7.

Der scheidende britische Premier Tony Blair hat auf seiner letzten Pressekonferenz mit Unterstützung des kalifornischen Gouverneurs seine Bereitschaft bekräftigt, als Sondergesandter der UN nach Nahost zu gehen. Arabische Länder äußern jedoch Bedenken.

Der Nahost-Gipfel mit Fatah-Präsident Abbas und Israels Premier Olmert ist mit einer Geste des guten Willens zu Ende gegangen: Israel will 250 palästinensische Gefangene freilassen. Al Qaida rief die Muslime unterdessen zur Unterstützung der Hamas auf.
Scheidender UN-Sonderbeauftragter Soto: USA und Israel mitverantwortlich für Palästinenser-Krise
Israels Außenministerin Liwni telefoniert mit Palästinenserpremier Fajad / Fatah warnt vor Hunger in Gaza
„Mörder“, „Verräter“, „Zionisten“ und „Hunde“, die verfeindeten Palästinenser tragen ihre Gefechte mittlerweile mit Beleidigungen, Vorwürfen und Unterstellungen im Fernsehen aus.
Der Dschihad ist Teil der Charta - von friedlichen Lösungen hält die Hamas nichts.
EU-Parlamentspräsident Pöttering hat Israel und Palästinenserpräsident Abbas offenbar wieder an einen Tisch gebracht. Dass bei dem Treffen nächste Woche eine Waffenruhe ausgehandelt werden kann, ist aber eher unwahrscheinlich.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert wollen sich um eine Eindämmung der Gewalt im Gazastreifen bemühen. Nächste Woche soll ein Treffen stattfinden.
Die israelische Luftwaffe hat erneut die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen angegriffen. In der Nähe von Ost-Jerusalem kam es zu einer Schießerei zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei.
Israelische Soldaten haben in Nablus im Westjordanland mehrere hochrangige Führer der radikal-islamischen Hamas gefangen genommen. Darunter soll auch der palästinensische Bildungsminister sein.
Tel Aviv - In der seit Tagen unter Beschuss palästinensischer Kassam-Raketen liegenden israelischen Kleinstadt Sderot ist am Dienstag die 32-jährige Schirel Friedman beerdigt worden. Sie war am Vorabend von Splittern tödlich getroffen worden.
Tel Aviv - In der seit Tagen unter Beschuss palästinensischer Kassam-Raketen liegenden israelischen Kleinstadt Sderot ist am Dienstag die 32-jährige Schirel Friedman beerdigt worden. Sie war am Vorabend von Splittern tödlich getroffen worden.