Nach der Entführung eines israelischen Soldaten hat Israel seine Streitkräfte für einen Angriff auf den Gazastreifen mobilisiert. Die Geiselnehmer fordern die Freilassung von palästinensischen Frauen und Kindern.
Hamas
Nach Angriff der Palästinenser schließt Armee auch einen Vergeltungsschlag auf Premier Hanija nicht aus
Eskalation der Gewalt im Nahen Osten: Bei einem Raketenangriff auf ein Fahrzeug militanter Palästinenser in Gaza tötete die israelische Luftwaffe am Dienstag elf Menschen.
US-Präsident George W. Bush hat seine grundsätzliche Unterstützung für einen einseitigen Rückzug Israels aus dem besetzten Westjordanland signalisiert. Diese "kühnen Pläne" könnten "ein Schritt zu einem Frieden sein", sagte er.
In Ramallah im Westjordanland haben israelische Soldaten einen seit acht Jahren gesuchten Milizenführer der radikal-islamischen Hamas festgenommen. Ibrahim Hamad soll mehrere schwere Anschläge organisiert haben.
Tel Aviv - Erstmals seit dem Sieg der radikalislamischen Hamas bei den palästinensischen Wahlen sowie den Wahlen in Israel hat am Sonntag ein politisches Treffen beider Seiten stattgefunden. Bei einer Regionalkonferenz des Weltwirtschaftsforums im ägyptischen Scharm el-Sheich trafen sich Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der aber der Fatah angehört, sowie Israels Außenministerin Zippi Livni und Vizepremier Schimon Peres.
Die israelische Regierung hat erstmals seit dem Wahlsieg der radikal-islamischen Hamas wieder Gespräche mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufgenommen. Abbas traf die israelische Außenministerin Zipi Liwni.
Brüssel - Die Europäische Union (EU) hat sämtliche Zahlungen an die palästinensische Autonomieregierung eingestellt, die von der radikalen Organisation Hamas gebildet wird. Die 20 EU-Experten, die bisher in den Autonomiegebieten technische Hilfe leisteten, wurden abgezogen.
Von Clemens Wergin
Der Gipfel in Khartum warnt Israel davor, seine Grenzen einseitig festzulegen – gleichzeitig verweigert er der Hamas mehr Geld
Europa muss Abstand halten zu den Fanatikern unter den Palästinensern Von Manfred Lahnstein
Die Kadima-Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Ehud Olmert (60) tritt bei der israelischen Parlamentswahl an diesem Dienstag als klarer Favorit an.
Israels Armee stürmt Gefängnis in Jericho / Palästinenser verwüsten Büros von EU, Briten und USA in Gaza
Das Königreich Jordanien wird es nicht mehr lange geben Von Michael Wolffsohn
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im westlichen Teil von Gaza-Stadt ist am Freitag ein Aktivist der radikal-islamischen Hamas getötet worden. Das israelische Militär wies jede Beteiligung an der Explosion zurück.
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Moussa, hat die Europäische Union aufgefordert, auch eine von der Hamas-Bewegung geführte Palästinenserbehörde finanziell zu unterstützen.
„Gut gemeint ist nicht genug“ vom 14. Februar 2006 Bisher habe ich den Atomstreit im Iran, die Diskussionen um die Karikaturen, die Hamas-Regierung in Israel zwar beobachtet, hatte aber immer das Gefühl: So unmittelbar betrifft es einen ja nicht.
Die amtierende palästinensische Regierung hat Verständnis für die Forderungen Europas nach einem Gewaltverzicht der Hamas als Bedingung für eine Kontaktaufnahme gezeigt.
Zum Anschwellen des Bilderstreits: Botho Strauß, der Islam und die Lehren von Byzanz
Schwierige Balance bei Nahost-Besuch von Außenminister Steinmeier / Fischer sieht Europa in Verantwortung
Er kann nichts machen. Abends Tagesschau gucken, morgens Zeitungen lesen.
Die israelische Regierung will die Zusammenarbeit mit der Palästinenserführung nach dem Wahlsieg der radikal-islamischen Hamas zunächst fortsetzen.
Von Bernd Ulrich
Nach massiven Protesten in arabischen Ländern hat sich eine dänische Zeitung für die Verletzung religiöser Gefühle durch die Veröffentlichung von Mohammed- Karikaturen entschuldigt. Auch Ministerpräsident Rasmussen äußerte sich.
Der Konflikt um die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in Dänemark spitzt sich. Aus Protest gegen die von Muslimen als Gotteslästerung betrachteten Zeichnungen stürmten in Gaza-Stadt bewaffnete Palästinenser ein Büro der EU.
Nach dem Wahlsieg der Hamas ist es Ramallah zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Anhängern der Fatah gekommen. Bei Tumulten vor und im Parlament seien Schüsse gefallen, berichten Augenzeugen.
In Washington demonstriert George Bush, dass er in Nahost auf Palästinenserpräsident Abbas setzt
Es ist der „Tag der harten Nüsse“. Am zweiten Tag der Räumung des Gazastreifens müssen die israelischen Polizisten und Soldaten die Besetzer zweier Synagogen zum Aufgeben bewegen.
Vor fünf Jahren warfen sie Steine, dann machten sie sich selbst zu Waffen. Warum im Flüchtlingslager Deheische einer zum Attentäter wird und ein anderer nicht.
Mahmud Abbas lockt. Der Palästinenserpräsident will seine politischen Hauptrivalen, die Hamas, an der Macht beteiligen.
Offiziell bekennt sich die radikale palästinensische Opposition weiter zum Waffenstillstand – und auch Israel will keine Eskalation
Der Umgang mit Terrororganisationen ist ein klassisches Konfliktthema zwischen Europa und den USA. So hat die EU lange gezögert, die Hamas auf ihre Liste der Terrorgruppen zu setzen, bei der Hisbollah tut sie es noch immer.
Die Hamas (arabisch für „Eifer“) ist eine islamistisch geprägte palästinensische Widerstandsgruppe mit rund 80 000 Anhängern. Ihr Ziel ist es, den Staat Israel zu zerstören und durch einen islamischen Gottesstaat zu ersetzen.
Die Knesset hat beschlossen, alle Siedlungen im Gazastreifen aufzugeben – die Araber bleiben skeptisch
Neun weitere Palästinenser im Gazastreifen getötet / Arafats Fatah verliert Kontrolle an die Hamas
Tel Aviv/Gaza - Israelische Soldaten haben bei Einsätzen im Gazastreifen und Westjordanland sechs Palästinenser erschossen. Israelische Panzer und Soldaten rückten am Dienstagabend zum zwölften Mal innerhalb von drei Monaten in den nördlichen Gazastreifen ein.
Heute wählt die arabische Welt ihren „Superstar“. Favorit ist der Palästinenser Ammar Hasan – die Hamas findet ihn „trivial“
Islamisten gehen dazu über, gezielt israelische Siedler und Soldaten auch im Gazastreifen anzugreifen
Im Konflikt um die Hamas rückt nun Damaskus ins Blickfeld
Die Führung der Hamas sitzt jetzt im Ausland – das könnte die gemäßigten Palästinenser stärken