Israel, das am Montag einer Ausweitung der Militäraktionen in Gaza zustimmte, hat bei einem Angriff auf einen Hamas-Parlamentarier acht Menschen getötet. Bei den Todesopfern soll es sich größtenteils um dessen Nachbarn handeln.
Hamas
Die EU steht einer Wiederaufnahme der Finanzhilfen an die Palästinenser nach Auskunft von Außenkommissarin Ferrero-Waldner aufgeschlossen gegenüber.
Nach Monaten der relativen Ruhe sind im Gazastreifen bei neuer innerpalästinensischer Gewalt binnen 24 Stunden sechs Menschen getötet worden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit gepocht. Von der Hamas forderte sie die Erfüllung der Kriterien des Nahost-Quartetts.
Zwischen den Anhängern der radikalislamischen Hamas und der palästinensischen Fatah-Bewegung ist nach Wochen wieder Gewalt aufgeflammt: Unbekannte schossen auf das Auto eines Hamas-Anführers.
Trotz internationalen Boykotts der Hamas-Regierung erhielten die Palästinenser 2006 mehr Geld als zuvor
Die Europäische Union hat sich erstmals mit der neuen palästinensischen Regierung der nationalen Einheit in Verbindung gesetzt. Bundeskanzlerin Merkel sprach unterdessen mit Palästinenserpräsident Abbas.
Frankreich will mit der neuen palästinensischen Regierung Gespräche führen. Paris setzt sich auch für eine direkte Finanzhilfe ein.
Die Palästinenser verfolgten mit der Bildung ihrer „Regierung der nationalen Einheit“ zwei Ziele: Ruhe und Geld. Sie wollten einen Bürgerkrieg im Gazastreifen verhindern und hofften auf ein Ende des internationalen Boykotts und damit der Erneuerung der Finanz- und Wirtschaftshilfe.
Der designierte palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija will umgehend mit der Bildung einer Einheitsregierung beginnen.
Wie vereinbart hat die radikalislamische Hamas-Regierung unter Ismail Hanija ihren Rücktritt eingereicht. Unmittelbar darauf wurde Hanija von Präsident Mahmud Abbas mit der Bildung einer Regierung der nationalen Einheit beauftragt.
Im Gazastreifen ist es ungeachtet der vereinbarten Waffenruhe zu weiteren Schießereien zwischen palästinensischen Milizen gekommen. Mindestens 25 Menschen wurden seit Donnerstag bei Kämpfen getötet.
Israels Botschafter Schimon Stein sieht ein „Fenster der Möglichkeiten“ zur Lösung des Nahostkonflikts
Die Kinder Palästinas brauchen dringend unsere Hilfe Von Prinzessin
Im Konflikt um die von Israel verweigerte Rückkehr des palästinensischen Regierungschefs Hanija mit Dutzenden Millionen Dollar in den Gazastreifen ist ein Kompromiss erzielt worden.
Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija hat den Vorschlag der PLO für Neuwahlen in den Palästinensergebieten abgelehnt. Er hält die Idee für "respektlos gegenüber dem palästinensischen Volk".
Er könnte der richtige Mann am richtigen Ort sein. Oder ist er nur eine Marionette, ein Feigenblatt der Hamas?
Ungeachtet massiver Proteste und der Bilanz von 47 Toten will Israel seine Militäroffensive im Gazastreifen fortsetzen. Am Jahrestag der Ermordung von Jizchak Rabin demonstrierten unterdessen in Tel Aviv rund 100.000 Menschen für Frieden.
Die israelische Armee hat am Morgen erneut ein Mitglied des bewaffneten Arms der radikalislamischen Hamas getötet. Die Zahl der Opfer durch die Großoffensive im Gazastreifen hat sich inzwischen auf 36 erhöht.
Die israelische Armee hat ihre Offensive im Gazastreifen fortgesetzt. Mindestens fünf Menschen wurden bei neuen Angriffen getötet. Ein vierjähriger Junge erlag unterdessen seinen Verletzungen.
Bei neuen heftigen Kämpfen im Gazastreifen haben israelische Soldaten mindestens sechs Palästinenser erschossen und 40 weitere verletzt. Auch ein israelischer Soldat kam ums Leben.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und US-Außenministerin Condoleezza Rice wollen einen Regierungswechsel in den Palästinensergebieten. Rice flog nach Besuchen im Westjordanland und Israel überraschend nach Bagdad.
Im Machtkampf zwischen der regierenden Hamas und der Fatah hat Palästinenserpräsident Abbas der radikalislamischen Partei zwei Wochen Zeit gegeben, um zum Dialog zurückzufinden.
Ein Aufruf der radikalen Palästinensergruppe Al-Aksa-Brigaden zum Generalstreik in Ramallah wid massenhaft Folge geleistet. Der Protest richtet sich gegen das Vorgehen von Sicherheitskräften der Hamas-Regierung am Vortag.
2003 begann in Gaza ein Ruderprojekt sehr erfolgversprechend – doch dann kam die politische Krise
Israel darf per Gerichtsurteil 21 Vertreter der radikalislamischen Palästinenserbewegung Hamas unbefristet in Haft behalten. Unter den ihnen befinden sich auch der Parlamentspräsident und mehrere Minister.
Die USA sieht in den zunehmenden Differenzen zwischen der regierenden Hamas und Palästinenserpräsident Abbas Zeichen eines Prozesses. Abbas könnte künftig ein wichtiger Partner für den Frieden werden.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Israels durch die Palästinenser zugesagt. Die künftige Regierung werde Israel anerkennen, sagte Abbas vor der UN-Vollversammlung in New York.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Verhandlungen über die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit abgebrochen. Die Hamas ist offenbar nicht zur Anerkennung bestehender Verträge bereit.
Europa will nun wieder Gespräche mit der Palästinenserregierung aufnehmen. Zwar sind keine der Forderungen des Nahostquartetts an die Hamas – Anerkennung Israels, Abkehr von der Gewalt, Friedensbereitschaft – erfüllt, wie Hamas-Offizielle jedem bestätigen, der es hören will.
Israelische Soldaten sind im Gaza-Streifen in einen Hinterhalt geraten; ein Offizier wurde bei einem Schusswechsel mit militanten Palästinensern getötet.
Die Hisbollah frohlockt, der Iran ist gestärkt: Der Libanonkrieg war, ebenso wie zuvor der Irakkrieg, ein schwerer strategischer Fehler
Die israelische Armee hat am Sonntag den Generalsekretär des Palästinenserparlaments, Mahmud el Ramhi, festgenommen.
Israelische Soldaten haben in der Nacht zum Sonntag den stellvertretenden palästinensischen Regierungschef Nasseredin el Schaer von der radikalislamischen Hamas festgenommen.
Berichterstattung zum Konflikt im Libanon Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Arroganz Herr Friedman seine politische Meinung vorträgt, die in der Einseitigkeit nicht zu übertreffen ist. Es ist sehr wohl ein Verstoß gegen das Völkerrecht, wenn Israel ein Land angreift, ohne Rücksicht auf zivile Opfer.
Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat die Kämpfe im Nahen Osten als einen "Krieg gegen die Existenz Israels" bezeichnet.
Mit seinen Militäraktionen will Israel den Terrorchefs Grenzen aufzeigen
Die israelische Armee hat mit einer massiven Militäraktion im Südlibanon auf die Entführung zweier ihrer Soldaten durch die Hisbollah reagiert. Luft- und Bodentruppen rückten in das Land vor. Bei den Gefechten wurden vier israelische Soldaten getötet.
Die Verschleppung eines Soldaten aus einem Kampfpanzer an einem Grenzposten zum Gazastreifen hat die israelische Armee am Sonntag überrascht. Offenbar war der palästinensische Angriff monatelang vorbereitet worden.
Israel droht im Fall des entführten Soldaten der palästinensischen Hamas-Regierung mit dem Sturz