Auf einer Brücke am Khyber-Pass ist am Dienstag ein Sprengsatz explodiert. Mit dem Angriff haben Islamisten eine der wichtigsten Nachschubrouten für die Nato-Streitkräfte in Afghanistan gekappt.
Taliban
Bei einem der schwersten Anschläge auf Sicherheitskräfte seit Monaten sind im Süden Afghanistans 21 Polizisten getötet worden.
Die US-Luftwaffe hat am Freitag mutmaßliche Verstecke islamistischer Extremisten im Nordwesten Pakistan angegriffen. Die vermutlich von unbemannten Drohnen abgeschossenen Raketen töteten nach Angaben örtlicher Sicherheitskreise mindestens 22 Menschen.

Die Bundeswehr beteiligt sich im Nordwesten Afghanistans an einer Militäraktion der Isaf-Schutztruppe. Es soll sich dabei um eine Soldatenanzahl im niedrigen zweistelligen Bereich handeln.
Ein Nato-Depot geriet in der Nacht zum Dienstag in Peshawar unter Raketenbeschuss. Es gab keine Verletzten. Ein Lastwagen geriet in Brand, drei weitere wurden beschädigt.
Der Chef des Terrornetzwerks Al Qaida in Pakistan ist offenbar bei einem US-Raketenangriff getötet worden. Er soll unter anderem an den Anschlägen auf das Marriott-Hotel in Islamabad beteiligt sein, bei dem 60 Menschen starben.
Bei Angriffen der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Soldat der Internationalen Schutztruppe Isaf. Wie die Nato-geführte Isaf am Dienstag mitteilte, wurde der Soldat im Süden des Landes getötet.
Die Polizei in Pakistan hat ein früheres ranghohes Mitglied der radikalislamischen Taliban festgenommen. Der frühere Professor der Universität Kabul soll zeitweise der Sprecher von Taliban-Anführer Mullah Omar gewesen sein.

So sieht Hoffnung aus: Berliner Schüler halfen dabei, dass Kinder in der Nähe von Kabul zum Unterricht gehen können.
2001 zerstörten die Taliban große Teile der weltberühmten Buddha Statuen von Bamijan. Jetzt haben Archäologen dort eine bisher unbekannte 19 Meter lange Statue entdeckt. Der "schlafende Buddha" lag unter der Erde vergraben und blieb so geschützt vor den Taliban.
Traurige Bilanz des Wochenendes: In Afghanistan und Pakistan wurden mehr als 30 Menschen Opfer von Attentätern. Unter den Toten sind neben vier Kindern auch zwei kanadische Soldaten der Isaf-Truppe.
Seit 2002 weiß man von 779 Häftlingen, die Guantanamo durchlaufen haben. Auf diese Zahl kommen Forscher der Brookings Institution in einer aktuellen statistischen Studie.
Das US-Gefangenenlager Guantanamo könnte bald geschlossen werden. Der Außenminister denkt nun über die Unterbringung der Gefangenen nach. Im Inland entbrennt ein Streit, ob die Häftlinge nach Deutschland kommen sollen. Aber wer sitzt in Guantanamo und warum können die Personen nicht freigelassen werden?
Wie zwei afghanische Politiker in Berlin um internationale Unterstützung bitten.

Der scheidende US-Präsident George W. Bush hat bei einem nicht angekündigten Besuch in Afghanistan am Montag Hoffnungen auf einen baldigen Frieden gedämpft: Die Herausforderungen seien hoch, doch der Einsatz müsse fortgeführt werden.
Eigentlich wollte die US-Luftwaffe in Afghanistan die Behausung eines Taliban-Anführers bombardieren. Stattdessen treffen sie eine Polizeiwache - mit verheerenden Folgen.
Im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan ist es wieder zu einem Angriff auf Fahrzeuge der Nato gekommen. Extremisten haben eine Reihe von Fahrzeugen mit Nachschublieferungen angezündet. Nicht zum ersten Mal.
Die USA und Indien befürchten, dass Pakistans Geheimdienst und Militär mitschuldig sind am Terror. Denn Mitarbeiter des pakistanischen Dienstes ISI sollen Terroristen trainiert haben.

Jetzt haben sie ihre Drohung wahrgemacht: Extremisten kündigten wiederholt an, die Nachschubwege der Nato-Truppen zu blockieren. Bei einem Anschlag auf einen Nato-Fuhrpark in Pakistan sind mehr als sechzig Lastwagen zerstört und ein Wachmann getötet worden.
Die Bundeswehr soll in Afghanistan nun auch in einem umkämpften Bezirk im Westen operieren
Zwei Tote, tonnenweise zerstörte Lebensmittel: Aufständische haben am Montag in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar mindestens zwölf Lastwagen mit Nachschub für die Nato-Truppen in Afghanistan zerstört und dabei zwei Menschen getötet.
Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Fahrzeug der deutschen Botschaft in Kabul sind am Sonntag mindestens drei afghanische Zivilisten getötet worden. Es ist das erste Selbstmordattentat gegen Mitarbeiter der deutschen Vertretung.

"El Ashar - Höhle des Löwen" - so heißt die Ansprache in der neuen Videobotschaft des Al Qaida-Vizes Aiman el Sawahiri. In dem Video legt Sawahiri die Verhandlungen der afghanischen Regierung mit den Taliban als Schwäche aus und kommentiert die aktuelle Finanzkrise.
Einsätze in Krisengebieten – Fachleute und Beobachter diskutieren auf der Sicherheitskonferenz "Impulse 21". Ein Überblick.
Einsätze in Krisengebieten – was Fachleute und Beobachter meinen
Taliban bekämpfen, Wiederaufbau ermöglichen, im Katastrophenschutz Hilfe leisten und Werte vermitteln. Die Bundeswehr erhält immer neue Aufgaben. Auf der Berliner Sicherheitskonferenz "Impulse 21" warnte Bundespräsident Horst Köhler daher davor, die Truppe zu überfordern.
Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder im KuZe
Nach dem Tod von zehn französischen Soldaten im August in Afghanistan ist die Zustimmung zu dem Einsatz in Frankreich rapide gefallen. Nun droht die Taliban mit Anschlägen in Paris, sollte die Regierung die Truppen nicht zurückziehen.

Wahlkampfversprechen und praktische Politik sind zweierlei. In Obamas Umfeld werden Forderungen nach einem radikalen Neubeginn in Afghanistan laut.

Obama hat versprochen, das US-Gefangenenlager Guantanamo zu schließen. Wie schnell kann das gehen?
Obwohl Barack Obama noch nicht als US-Präsident vereidigt ist, hat er die Probleme seines Vorgängers George W. Bush bereits geerbt. Die radikalislamischen Taliban warnen Obama in einer Erklärung davor, "in Bushs Fußstapfen zu treten".
Taliban-Kämpfer haben im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan einen Konvoi überfallen und Nachschub für die Nato-Truppen in Afghanistan erbeutet. Dabei fielen den Extremisten auch Militärfahrzeuge in die Hände.

Der scheidende Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, ist enttäuscht über den Afghanistan-Einsatz der Deutschen. Die selbst gesteckten Ziele, insbesondere in der Polizeiausbildung, wurden nicht erreicht.

Die Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Die pakistanischen Regierungstruppen setzen die Großoffensive gegen Taliban- und Al Qaida-Kämpfer fort. Dabei erlitten die kämpfenden Gruppen hohe Verluste.
Ob das jetzt nur ein Trick von Präsident Hamid Karsai ist? Hat er wirklich von Scheitern gesprochen?
Ob das jetzt nur ein Trick von Präsident Hamid Karsai ist? Hat er wirklich von Scheitern gesprochen? Damit spielt man nicht, mit diesem Wort. Denn das darf nicht wahr sein, nicht wahr werden.

Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen: Um die grenzüberschreitende Gewalt einzudämmen, wollen die Regierungen in Afghanistan und Pakistan Gespräche mit den radikalislamischen Taliban führen. Auch die USA werden mit am Verhandlungstisch sitzen.
Wieder sind Soldaten gefallen. Und wieder sagt kaum jemand offen, warum der Afghanistan-Einsatz nötig ist – und wie lange
Wieder sind Soldaten gefallen. Und wieder sagt kaum jemand offen, warum der Afghanistan-Einsatz nötig ist – und wie lange.

Unbekannte haben am Samstag in Kabul zwei Ausländer erschossen. Ein Streit zwischen den DHL-Mitarbeitern und ihren afghanischen Sicherheitsleuten führte womöglich zu der Schießerei. Erste Annahmen, bei den Opfern handele es sich um Deutsche, konnten nicht bestätigt werden.