Barack Obama zieht nach seinen ersten 100 Tagen im Amt eine positive Bilanz. Er versprach, für ein neues Amerika zu kämpfen und distanzierte sich von seinem Vorgänger.
Taliban
Pakistans Armee sieht in den afghanischen Extremisten strategische Partner und hat kein Interesse, konsequent gegen die Islamisten durchzugreifen. Und der Anti-Amerikanismus im Land steigt.
Steinmeier begegnet in Kabul der harten Realität: Zwischen Wiederaufbau und Selbstmord-Attentaten hin- und hergerissen, ist ihm das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.
Pakistanische Soldaten haben bei ihrer Offensive gegen Taliban-Rebellen die Kontrolle der wichtigsten Stadt des umkämpften Buner-Distrikts übernommen.
Während des Besuchs von Außenminister Steinmeier in Kabul ist ein Selbstmordattentat auf die Bundeswehr verübt worden. Mehrere deutsche Soldaten wurden verletzt.
Außenminister Steinmeier ist überraschend zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. In der Hauptstadt Kabul stehen unter anderem Treffen mit Präsident Hamid Karsai und Außenminister Rangin Dadfar Spanta auf dem Programm.
Drogen sind der Kraftstoff für den Terrorismus, da hat der General recht, der in Afghanistan den Kampf gegen die Dealer organisieren soll. Denn mit dem illegalen Geld werden Aufständische wie die Taliban bezahlt.
Drogen sind der Kraftstoff für den Terrorismus, da hat der General recht, der in Afghanistan den Kampf gegen die Dealer organisieren soll. Denn mit dem illegalen Geld werden Aufständische wie die Taliban bezahlt. Hier nun gerät die Bundeswehr ins Blickfeld.
Der Konflikt zwischen Pakistan und den Taliban nahe der Hauptstadt Islamabad spitzt sich zu. Pakistan greift Stellungen der Aufständischen mit Hubschraubern und Kampfjets an, um sie aus dem Distrikt Buner zu vertreiben.
Für die Kameras spielen sie den Rückzug, doch im pakistanischen Buner treiben Taliban weiter ihr Unwesen – weil die Regierung nur zögernd eingreift.
Taliban-Kämpfer haben vorübergehend einen Distrikt in Nordafghanistan in ihre Gewalt gebracht. In diesem Bereich trägt die Bundeswehr Verantwortung.

Zeit-Herausgeber Josef Joffe über Obama, Ahmadinedschad, die Taliban und den Kapitalismus.
Nach heftiger internationaler Kritik haben pakistanische Sicherheitskräfte eine neue Großoffensive gegen Kämpfer der radikal-islamischen Taliban in der unruhigen Nordwest-Grenzprovinz begonnen.
Die Kämpfer der Taliban ziehen sich aus der besetzen Region Buner im Nordwesten Pakistans zurück.
Maulana Abdul Aziz, Pakistans Hassprediger, ist wieder frei. Die Regierung scheint Frieden mit den Islamisten zu suchen. Doch der Versuch könnte nach hinten losgehen.
Die internationale Pakistan-Geberkonferenz in Tokio hat dem Krisenstaat fünf Milliarden Dollar zugesagt.
In Afghanistan hat die Demokratie keine große Chance
In Afghanistan hat die Demokratie keine große Chance. Warum überlässt Hamid Karsai, ein Präsident, der als "moderat" bezeichnet wird, den feudalen Warlords so viel Einfluss?
Nicht nur der Krieg in Afghanistan entscheidet sich zuerst in Pakistan. Das Land ist inzwischen auch die Kaderschmiede Nummer eins des globalen Terrors. Der Westen beruft einen Krisengipfel ein, damit der Atomstaat nicht kippt.
Die radikal-islamischen Taliban haben in der südafghanischen Unruheprovinz Kandahar eine deutsch-afghanische Frauenrechtlerin ermordet.
Afghanistans Botschafterin in Berlin, Maliha Zulfacar, spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über das umstrittene Ehegesetz und die neue US-Strategie für ihr Land.

Gandhara steht für eine ganze Kultur. Hier verbreitete sich ab dem 1. Jahrhundert nach Christus der Buddhismus und wirkte bis nach Afghanistan, später bis nach China fort. Kunstschätze aus der Taliban-Region sind nun im Berliner Gropius-Bau zu sehen.
Zum zweiten Mal war die Kanzlerin in Afghanistan, in dem Land, in dem bald 4400 deutsche Soldaten dazu beitragen sollen, den Frieden zu gewinnen, die Taliban von der Macht fern- und Al Qaida vom Terror abzuhalten. Viele Aufgaben erfüllt die Bundeswehr außerdem dort, was dazu führt, dass die zivilmilitärische Zusammenarbeit großen Belastungsproben ausgesetzt ist.
Verwirrung um Merkels geheime Reise nach Afghanistan und den Raketenbeschuss eines deutschen Feldlagers in Kundus
Regierungschefin Angela Merkel zeigt Flagge in Afghanistan. Das ist gut. Denn die Kanzlerin macht klar, dass militärische Präsenz allein keine Lösung für die Krisenregion ist.
Nach Angaben der Polizei und des FBI waren die Taliban nicht für den blutigen Amoklauf in der US-Kleinstadt Binghampton verantwortlich. Zuvor hatte sich der pakistanische Taliban-Führer Baituallah Mehsud zu dem Attentat bekannt.
Die blutige Geiselnahme mit insgesamt 14 Toten im US-Bundesstaat New York geht angeblich auf das Konto der pakistanischen Taliban. Der ranghohe Kommandeur Baitullah Mehsud bekannte sich zu dem Amoklauf. Allerdings bestehen Zweifel an dessen Glaubwürdigkeit.
Mit der öffentlichen Auspeitschung einer jungen Frau haben die radikalislamischen Taliban im nordpakistanischen Swat-Tal Entsetzen in weiten Teilen des Landes ausgelöst.

Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana im Tagesspiegel-Interview über die Aufgabe der Europäer in Afghanistan, die Zukunft der Nato und die Rolle des Rückkehrers Frankreich.
Die Vereinten Nationen haben den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai scharf kritisiert: Der vom Westen unterstützte Politiker habe ein neues Gesetz unterzeichnet, das ausdrücklich die Vergewaltigung in der Ehe erlaubt, lautet der Vorwurf.
Die Internationale Konferenz in Den Haag bringt der US-Politik breite Zustimmung. Auch Iran nahm an der Konferenz teil - kritisiert aber die Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan.
Die internationale Gemeinschaft trifft sich mit Präsident Karsai zur Positionsbestimmung in Den Haag. Dabei soll es vor allem um die neue US-Strategie für Afghanistan gehen: Außenministerin Clinton verspricht mehr Truppen und will auch Pakistan in Zukunft stärker einbinden. Die Bundesregierung begrüßt den Kurswechsel.
Ein Dutzend Militante überfielen am Montag eine Polizeiakademie in der Millionenmetropole Lahore, nur zwölf Kilometer vor der Grenze zu Indien. Mindestens elf Menschen starben, fast 100 wurden verletzt. Hinter der Tat werden örtliche Terrorgruppen oder die Taliban vermutet.
Terrornetzwerk Pakistan: Tariq Ali und Ulrich Ladurner über den gefährlichen Nachbarn Afghanistans.
Warum hält kein deutscher Politiker eine so deutliche Rede zu Afghanistan? Die Kontrolle entgleitet, das Nachbarland Pakistan ist zu einem noch größeren Problem geworden.
Die Botschaft ist klar: Der Westen muss mehr tun, wenn er Sicherheit in Afghanistan schaffen will. Warum hält kein deutscher Politiker eine so deutliche Rede zu Afghanistan?

US-Präsident Barack Obamas neue Afghanistanstrategie stützt sich auf fünf Elemente. Er setzt auf mehr Truppen – das Nachbarland Pakistan rückt stärker in den Fokus.
Wie immer freitags ist die Moschee in der pakistanischen Provinzstadt Jamrud nahe der Grenze zu Afghanistan bis zum letzten Platz gefüllt. Vertieft ins Gebet, knien die 300 Betenden Seite an Seite auf dem Boden, als sich der Selbstmordattentäter unter die Menge mischt und in die Luft sprengt.
Die Taliban in Afghanistan und in Pakistan haben einem Bericht der "New York Times" zufolge erstmals eine gemeinsame Offensive gegen die US-Truppen verabredet. Das Ziel: Dem Feind ein "sehr blutiges Jahr" zu bereiten.

Ihre Häuser sind ihr Gefängnis - denn sobald die Frauen aus dem pakistanischen Swat-Tal sich allein vor die Tür trauen, bringt sie das in Lebensgefahr. Sie haben fast keine Rechte mehr.