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Thema

Science-Fiction

Tom Cruise ist der bestbezahlte Schauspieler Hollywoods: Für seinen aktuellen Film, den am Donnerstag in den deutschen Kinos anlaufenden Science-Fiction-Thriller „Minority Report“, erhält er 30 Millionen Dollar Gage plus Gewinnbeteiligung. Seinen Durchbruch erzielte der 40-Jährige 1986 mit „Top Gun“, seitdem hat er sich sowohl als Actionschauspieler („Mission Impossible"), als auch seit Mitte der Neunziger als Charakterdarsteller („Eyes Wide Shut“, „Magnolia") profiliert, für seine Schauspielerleistungen wurde er bis heute mit drei Oscar-Nominierungen bedacht.

Der Designer Jochen Schmiddem hat zum neuen Spielberg-Film „Minority Report“ für Tom Cruise die Duschkabine „Cocoon“ geliefert. Allerdings gab es später ein Problem.

Freunde der abseitigen Filmkunst können am Donnerstag im Hof des Künstlerhauses Kastanienallee 77 (Prenzlauer Berg) auf ihre Kosten kommen. Ab 21 Uhr wird dort eine Auswahl von Super-8-Filmen gezeigt, die es wohl aus gutem Grund nie zu größerem Ruhm gebracht haben.

Vor 100 Jahren, als die bessere Gesellschaft sich Autos zulegte, wurde die neu gewonnene Mobilität noch als Befreiung empfunden. Endlich unabhängig von Fahrplänen mobil sein, ohne in engen Zugabteilen neben wildfremden Menschen sitzen zu müssen.

Urlaubszeit ist Lesezeit. Ein kurzweiliger Roman für den Strand, ein Krimi für verregnete Tage im Hotel – da stellt sich nur die Frage, welches Buch noch ins Reisegepäck passt.

Von Ralph Geisenhanslüke Modezeitschriften sind unsere Geheimwaffe. So lange es Modezeitschriften gibt, braucht die Menschheit sich keine Sorgen zu machen.

„Die Welt ist zwar kein Fußball“, schrieb Ror Wolf 1979, „aber im Fußball, das ist kein Geheimnis, findet sich eine ganze Menge Welt. Es ist eine zuweilen bizarre Welt, in der unablässig Gefühlsschübe aufeinanderprallen; Emotionen, die jederzeit in ihr Gegenteil umschlagen können: Entzücken in Entsetzen, Begeisterung in Wut, Verzweiflung wieder in Entzücken.

Zu den schönsten Momenten gehört es, wenn man sich irgendwann doch an einer Stelle wiederfindet, an der gerade ein Fernseher läuft, und unvermittelt mit einem aktuellen Spielstand konfrontiert wird. Das kann wie in einem schlechten Science-Fiction sein, und man will das alles wie eine blöde Belästigung abschütteln: 53.

Was für eine Zukunft, in der es nur noch in einer für "Perfs" zugänglichen Region grüne Wiesen, klares Wasser und blauen Himmel gibt! Die Perfs entstammen einer genetisch perfektionierten Generation von Menschen, und sie schirmen ihr "Eden" gegen eine nahezu vollständig verwüstete Umwelt ab, in der nach dem "großen Beben" Elend und äußerste Gewaltbereitschaft das Überleben kennzeichnen.

Blitzartig durchschneiden grelle Lichtstrahlen die Häuserfluchten einer Megastadt, bis die Leinwand in geometrische Formen zerfällt. Gähnende Schatten breiten sich aus und verschlingen die Blitze mit ihrer Schwarzmalerei.

Von Johannes Voelz

Die spanische Großbank BBVA befindet sich in Schwierigkeiten - wenigstens was ihren bislang guten Ruf anbelangt. Das zweitgrößte Geldinstitut der iberischen Halbinsel versteckte jahrelang Millionensummen auf Schwarzgeldkonten in Finanzparadiesen wie Liechtenstein oder den britischen Kanalinseln.

Der Schock saß tief: Am 4. Dezember veröffentlichte die OECD ihre Pisa-Studie, die deutschen Schülern mangelnde schulische Grundfertigkeiten attestierte.

Als die amerikanische und die russische Regierung Mitte der 60er Jahre noch mit ehrgeizigen Raketenprojekten erbittert um die Vorherrschaft im All kämpften, kämpften große Teile der westlichen Welt mehr um die Vorherrschaft im Bett. Daran erinnert noch heute die Dessous-Kette namens Orion, die bis heute der größte Erotikversand auf Erden ist.

Film wäre eine wunderschöne Sache, wenn es bei ihm nicht immer auch um Geld ginge, das Geld, das die Filme kosten, das Geld, das sie einbringen, und die Kluft, die sich dazwischen auftut. Allen ökonomischen Gesetzen zum Trotz gibt es zwischen Herstellungskosten und Preis keine Korrespondenz.

"Ich will mehr Leben, Vater!", fleht der Androide Roy seinen Schöpfer in einer unvergesslichen Szene aus dem Science-Fiction-Film "Blade Runner" an, sein nahendes Verfallsdatum zu verlängern.

Auf Händen und Knien sollen die Besucher durch die Installation gekrochen sein, die der Künstler James Turrell 1976 in Amsterdam errichtete. In der schwindelerregenden Ausstellung seien sogar "ein paar Leute hingefallen", berichtete Turrell später zufrieden: "Wir mussten schließlich einen Weg in den Boden schneiden, aber selbst dann fiel es manchen schwer, aufrecht zu stehen".

Nein: Sabine Christiansen war nicht da am Samstagabend, Klaus Wowereit auch nicht. Die offensiven Hedonisten, die sich zum "Grande Finale" des Davidoff-Gourmet-Festivals bekennen, sind eher in der zweiten bis dritten Prominenz-Reihe anzusiedeln; das hochglamouröse Ehepaar Borer-Fielding bildete eine Ausnahme, war aber wohl vor allem in offizieller Mission erschienen.

Von Lars von Törne

Auf den ersten Blick erinnern sie an zwei Sachbearbeiter in einer Kundendienstabteilung: Herr Daniel (leger gekleidet) und Herr Schmidt (mit Schlips) blicken konzentriert auf ihre Computer-Monitore - doch ihr freundliches Lächeln verheißt: Gleich werden sie uns wieder ihre ganze Aufmerksamkeit schenken. Einen Moment noch, bitte.

Vom rasenden Stillstand, den Zeitkritiker in den letzten Jahren so oft beschworen haben, ist nur noch wenig zu spüren. Sogar die Propheten der virtuellen Geschwindigkeit, allen voran ihr französischer Guru Paul Virilio, haben seit dem 11.

Erst hatten alle nur an Science-Fiction gedacht. An "Independance Day" und "Mars Attacks", auch an good old King Kong und die fast schon vergessenen James-Bond-Gegner mit ihren globalgangsterhaften Privatarmeen, oder an die apokalyptischen Washington- und New-York-Romane von Tom Clancy und Dominique Lapierre.

Die Eisenbahn rast durch Canyons und Wüstentäler auf den Ort der Goldgräber zu. In der Grenzstadt soll eine Gruppe von Gesetzeshütern den Mörderbanditen "Desolation" Williams aus dem Gefängnis holen und in die Hauptstadt überführen.

Als die USA mit den Ermittlungen nach den Tätern der Terrorangriffe begannen, nahm Hollywood Untersuchungen eigener Art auf: Es wurde nach gegenwärtigen und künftigen Filmprojekten gefahndet, die heikel sind, weil sie brutale Terrorszenen enthalten. Da es in Kino- und Fernsehfilmen häufig um Ereignisse geht, die den realen Angriffen an der amerikanischen Ostküste am vergangenen Dienstag ähneln, stellt Hollywood seine Projekte jetzt rasch auf den Prüfstand.

In dem Science-Fiction-Film "Gattaca" (von den vier Buchstaben unseres Genoms: G, T, C und A), der in "nicht allzu ferner Zukunft" spielen soll, gehört Sex der Vergangenheit an, Menschen werden genetisch entworfen. Herzfehler, Haarausfall, Kurzsichtigkeit und andere Defekte sind mit Hilfe der Gentechnik weitgehend abgeschafft.

Von Bas Kast
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