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06.01.2026, Berlin: Die Feuerwehr aus dem Kreis Steinfurt mit ihren Stromerzeugern vom Typ Polyma 250 kVA ist zur Unterstützung nach Berlin angefordert, nachdem dort im Südwesten tagelang der Strom ausgefallen ist. (zu dpa: «Throm unzufrieden mit Ermittlungen zu Linksextremismus») Foto: Michael Ukas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

© dpa/Michael Ukas

Debatte um Berliner Blackout: Geschimpfe und Schnellschüsse sind kontraproduktiv

Unsere Leserin kritisiert das Ausspielen geplanter Baumpflanzungen gegen den Schutz der Infrastruktur. Zudem sollte nicht nur nach dem Staat gerufen, sondern auch selbst gehandelt werden. Und wie sehen Sie’s?

Stand:

Franca Lehfeldt, die mitten im Grünem lebt, kritisiert, dass für das Pflanzen von Bäumen in Berlin viel Geld ausgegeben werden soll. Diese Familie wird wahrscheinlich auch keinen Spielplatz für ihr Kind benötigen. Sowas kostet ebenfalls viel Geld.

Dass am Schutz der Infrastruktur gearbeitet werden sollte, scheint unbestritten zu sein. Dieses Geschimpfe und Schnellschüsse sind aber kontraproduktiv.

Und immer nach dem Staat zu schreien, finde ich auch daneben. So frage ich mich, ob der Herr, der sich so lautstark über die Unterbringung seiner Mutter beschwert hat, im Vorfeld zu spontaner Selbsthilfe gegriffen hatte und bei der Pflegeeinrichtung gefragt hatte, wie er helfen könnte.

Irgendjemand hat mal gesagt: Frage nicht, was der Staat für dich tun kann, sondern was du für den Staat (unser Gemeinwesen) tun kannst. Die eine könnte sich zum Beispiel für private Baumspenden stark machen, damit das Land mehr Geld für Infrastruktur hat. Der andere könnte Angehörige für eine absehbare Zeit selbst versorgen. Brigitte Benjes

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