zum Hauptinhalt
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, bei seiner Weihnachtsansprache in 10 Downing Street
© dpa/@borisjohnson/PA Media

„Für den schläfrigen Moment nach dem Weihnachtsmahl“: Johnson empfiehlt Briten den Handelspakt als Lektüre

Der britische Premier feiert das Abkommen mit der EU als „frohe Botschaft“. In seinem Weihnachtsvideo nennt Johnson die Vereinbarung „ein Fest“

Der britische Premier Boris Johnson hat seinen Landsleuten an Heiligabend in einer auf Twitter ausgestrahlten Video-Weihnachtsbotschaft ein „kleines Geschenk“ gemacht. Wer etwas in diesem „schläfrigen Moment nach dem Weihnachtsmahl“ etwas lesen möchte, dem empfehle er die Lektüre des gerade ausgehandelten Handelspakts zwischen Großbritannien und der EU.

Vor laufender Kamera hielt Johnson einen dicken Packen Papier hoch, den er als „frohe Botschaft“ deklarierte. Der Brexit sei der erste Gang gewesen, das Abkommen sei nunmehr „das Fest“, wie er sagt.

„Voller Fisch, übrigens“, fügte Johnson mit Hinweis auf die mühsamen Verhandlungen von Brüssel und London über die künftigen Fischereirechte in britischen Gewässern hinzu.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Schon bei der Verkündung seines Brexit-Handelspakts mit der EU hatte Johnson modisch an eines der am härtesten umstrittenen Verhandlungsthemen erinnert: Viele kleine Fische zierten seine dunkle Krawatte, als er am Heiligabend in London den Durchbruch bei den monatelangen Verhandlungen verkündete.

Bis zuletzt war der Zugang von EU-Fischern zu britischen Gewässern eines der umstrittensten Themen zwischen London und Brüssel. Bei einem Abendessen von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen mit Johnson hatten kürzlich bereits die Brüsseler Köche Seitenhiebe aufs Thema Fischerei serviert: Zur Vorspeise gab es Jakobsmuscheln - um die im Ärmelkanal ein erbitterter Streit zwischen Frankreich und Großbritannien getobt hatte. (dpa)

Zur Startseite