zum Hauptinhalt
Thema

Frank-Walter Steinmeier

1242 Wahlleute der Bundesversammlung haben ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Koalitions-Kandidat Christian Wulff erreichte erst im dritten Durchgang die erforderliche Mehrheit. So wurde Wulff zum Bundespräsidenten. Kommentieren Sie mit!

Von
  • Christoph Seils
  • Anna Sauerbrey
  • Carsten Kloth

Zwei Dinge hat die Bundespräsidentenwahl gezeigt. Die schwarz-gelbe Koalition hat derzeit keine Kraft, um ein Signal der Geschlossenheit und Stärke zu setzen und die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik wird immer größer. Beides wird für die Kanzlerin zur Last. Aber SPD, Grüne und Linke finden auch nicht zusammen. Ein Kommentar.

Von Christoph Seils
Jens Böhrnsen.

Für 30 Tage den Bundespräsidenten mimen, sich im Schloss Bellevue umsorgen lassen, als VIP zu den Ballkünstlern nach Südafrika jetten, tiefschürfende Reden ans Volk halten. Nichts von alledem hat sich Jens Böhrnsen gegönnt.

Von Eckhard Stengel

Die Wahl des Bundespräsidenten soll hoffen lassen. Gesucht wird ein Präsident, der reden kann und etwas zu sagen hat, der also aufgrund seiner Lebensleistung Unabhängigkeit und moralische Autorität genießt.

Von Alexander Gauland

Gesucht wird ein Präsident, der reden kann und etwas zu sagen hat, der also aufgrund seiner Lebensleistung Unabhängigkeit und moralische Autorität genießt. Dass Joachim Gauck diese Voraussetzungen erfüllt, Ministerpräsident Christian Wulff jedoch eher weniger, bestreiten nicht einmal dessen Unterstützer.

Von Alexander Gauland

Kommenden Mittwoch geht es in der Bundesversammlung um die Revitalisierung des Präsidentenamts, das im Moment in Auflösung begriffen scheint. Die Kandidaten Joachim Gauck und Christian Wulff haben eine faire Betrachtung verdient.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Nicht anecken, nicht polarisieren, keinen Widerstand wecken. Das ist die Methode Wulff. Sie hat ihn weit gebracht. Doch auf seiner Abschiedstour durch Niedersachsen merkt Christian Wulff, wie schwer es ist, Bundespräsident zu werden.

Von Stephan Haselberger
Party-Rätsel. 5000 Gäste werden in Bellevue feiern – wer aber empfängt sie?

Am 2. Juli findet kurz nach der Vereidigung das Sommerfest des neuen Bundespräsidenten statt. Das Motto passt in jedem Fall. Es lautet „Freude – Veränderung – Zusammenhalt“.

Von Elisabeth Binder

Joachim Gauck, der Bundespräsident werden möchte, ist von Haus aus Pastor, auch ein Beruf mit Herdenverantwortung. Aber er ist ein seltsamer Hüter. Er bewacht die Herde nicht, er predigt ihren Mitgliedern: Sei kein Schaf!

Von Kerstin Decker
Zwei kommen sich näher. 2008 begann die zarte Romanze zwischen Merkel und Schweinsteiger.

Den ersten Brief an Bastian Schweinsteiger schrieb Angela Merkel während der letzten EM. Immer, wenn Deutschland spielt, setzt Merkel-Ghostwriter Moritz Rinke hier die amouröse Briefeserie fort. Heute: Safari, Spritztouren und französische Sitten.

Von Moritz Rinke

Berlin - Der Kandidat Joachim Gauck will als Bundespräsident „ständiger Vertreter der gesamten deutschen Demokratie gegenüber dem Volk“ sein. Dies erklärte der 71-jährige am Dienstag bei einer Grundsatzrede in Berlin.

Von Christoph Seils
Konrad Zuse war Bauingenieur, Statiker - und Bastler.

Seine erste Stelle warf er hin. Er wollte seinen Rechner bauen. Konrad Zuse entwickelte in Berlin die ersten Computer der Welt. Zum 100. Geburtstag des Pioniers.

Von Roland Knauer

„Linke Leugner / Können Sahra Wagenkecht und Katja Kipping noch nach Polen, Tschechien und Ungarn?“ von Malte Lehming vom 14.

Sibylle Krause-Burger

Wäre der einstige Herr über die Stasi-Unterlagen wirklich ein Kandidat für Rot-Grün, die Spitzenleute jener Zeit hätten ihn schon 1999 auf den Schild heben und zum Bundespräsidenten wählen lassen können. Warum die Liebe der SPD zu Joachim Gauck verlogen ist

Von Sibylle Krause-Burger

Joachim Gauck weiß, dass er wenig Chancen auf eine erfolgreiche Kandidatur als Bundespräsident hat. Aber der Kandidat der SPD und Grünen zählt inzwischen „etwas fröhlicher“ die Stimmen, wie er am Mittwoch nach seiner Vorstellung im Abgeordnetenhaus sagte.

Von Sabine Beikler
An diesem Schreibtisch mag sich bei Horst Köhler im Verlauf von sechs Jahren mehr Frust angesammelt haben als allgemein bekannt war. Archivfoto: Wolfgang Kumm/dpa

Horst Köhler liefert auch bei seinem Abschied von Bellevue keine weitere Erklärung für seinen Rücktritt

Von Stephan Haselberger
Mit einem Großen Zapfenstreich ist der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler (2.v.l) offiziell aus dem Amt verabschiedet worden.

Zwei Wochen nach seinem überraschenden Rücktritt ist der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler mit einem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr aus dem Amt verabschiedet worden.

Von Stephan Haselberger
Melancholiker und starke Frau? "Pulls that man around", heißt es im "St. Louis Blues". Horst Köhlers Songwahl zum Abschied lässt einige Interpretationen zu.

Horst Köhler lässt sich beim Zapfenstreich heute Abend auf eigenen Wunsch mit dem "St. Louis Blues" verabschieden. Unser Pop-Experte Kai Müller analysiert den Song, in dem es auch um eine dominante Frau geht.

Von Kai Müller
Jeder will der lachende Dritte sein: Angela Merkel, Guido Westerwelle und Horst Seehofer.

CDU, FDP und CSU müssen sich zusammenraufen. Das erscheint umso schwieriger, betrachtet man, worüber die Koalition streitet und wo die Fronten verlaufen.

Von Robert Birnbaum
Die Tage am Schreibtisch im Amtszimmer im Schloss Bellevue sind vorbei. Am 15. Juni 2010 wurde Horst Köhler mit einem großen Zapfenstreich verabschiedet.

Heute wird Horst Köhler feierlich aus dem Amt verabschiedet. Doch die Nation rätselt noch immer über die Motive für seinen Rücktritt. Während der scheidende Präsident beharrlich schweigt, ranken sich mittlerweile viele Gerüchte um den überraschenden Amtsverzicht des Staatsoberhauptes.

Von Christoph Seils

Horst Köhler wird am Dienstag mit einem Großen Zapfenstreich als Bundespräsident verabschiedet. Über seine Rücktrittsgründe wird gerade wieder heftig spekuliert. Warum?

Von Tissy Bruns
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })