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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Er wolle mit seiner Kandidatur der Bundeskanzlerin Angela Merkel keinen Schaden zufügen, sagt Joachim Gauck dem Tagesspiegel. SPD und Grüne sehen ihn als idealen Nachfolger für Horst Köhler. Ein Überblick über die Kandidaten und den Rücktritt des Bundespräsidenten Köhlers.

Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über die Sehnsucht nach glaubwürdigen Politikern und die Begeisterung über seine Kandidatur.

Christian Wulff

Drei Wochen vor der Bundespräsidentenwahl hat der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, sein Abgeordnetenmandat im niedersächsischen Landtag niedergelegt. Damit will er formale Ungereimtheiten ausräumen.

Der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, Kandidat der Regierungskoalition für Köhlers Nachfolge.

Wer die Direktwahl des Bundespräsidenten fordert, fordert eine andere Republik. Denn solange der Präsident keine Macht hat, wäre ein Wahlkampf um das höchste Staatsamt ein demokratisches Absurdistan.

Von Christoph Seils

Potsdam - Bei der Wahl des Bundespräsidenten kommt es auf jede Stimme an: Doch in Brandenburg haben CDU und FDP, trotz sonst enger Abstimmung als Opposition im Landtag, eine Stimme in der Bundesversammlung zu Lasten der SPD verschenkt. Das hat nach PNN-Informationen die Internet–Wahlplattform election.

Es stand schon vorher zur Debatte, jetzt ist es offiziell: Der ab 2011 geplante Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses wird verschoben - auf 2014.

Erst ist der König weg, vulgo: der Bundespräsident, und jetzt soll auch noch der Schlossbau verschoben werden. So wird das Schlossspektakel endgültig zum Schlossdebakel.

Von Christiane Peitz

Horst Köhler wird heute beim Frühstück den „Spiegel“ durchblättern und zu seiner Frau sagen: „Eva, die haben immer noch keinen Respekt vor meinem Amt.“ Seit einigen Tagen wird Joachim Gauck zum Präsidenten der Herzen stilisiert.

Von Moritz Schuller

Die Begeisterung ist schon etwas verlogen - auf beiden Seiten. Hätte Merkel Gauck vorgeschlagen, die Welt hätte gerufen: Zwei Ossis an der Spitze des Landes, das geht nicht!

Von Moritz Schuller

Schnelle Entscheidungen sind riskant; langsame nicht unbedingt besser: Für die Kür von Horst Köhler hatte sich Angela Merkel viel Zeit genommen. Beschleunigung hat durchaus etwas Faszinierendes, doch die Kunst dabei ist das Schalten – auch das Abschalten, Innehalten.

Von Lorenz Maroldt
2010: bald geht nichts mehr. Die Welt steckt im Stau.

Vor fast 40 Jahren sah der "Club of Rome" das Ende des Wachstums voraus. Nun erfüllt sich die Prognose – und die alte Debatte beginnt von vorn.

Von Harald Schumann

Der von SPD und Grünen nominierte Präsidentschaftkandidat Joachim Gauck will bei allen Parteien um Stimmen werben. Am Freitag hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt. Wie war es?

Von Hans Monath

Die Ereignisse von Tagen, von Stunden schnurren zusammen auf ein Wort: Merkel. Immer wieder: Merkel. M für Macht, e für erschöpfend, r für rigoros, k für kaltblütig, e und l für extrem leidensfähig.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Erst gewinnt die Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut seit 28 Jahren mal wieder den „Eurovision Song Contest“ für Deutschland – jetzt soll auch noch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff Bundespräsident werden.

Von Matthias Kalle
CSU-Chef Horst Seehofer (links), Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel sowie Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle (rechts) stellten den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff als Kandidaten vor.

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff soll neuer Bundespräsident werden. Im Reichstag erklärte Wulff, er wolle als Bundespräsident „etwas für den Zusammenhalt“ in Deutschland tun.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Stephan Haselberger

Christian Wulff heißt der Mann, der an der Spitze Deutschlands stehen soll. Bundespräsident, oberster Repräsentant des Staates, Erster unter 80 Millionen Bürgern.

Von Antje Sirleschtov

Christian Wulff heißt der Mann, der an der Spitze Deutschlands stehen soll. Bundespräsident, oberster Repräsentant des Staates, Erster unter 80 Millionen Bürgern. Moment mal. Wieso eigentlich Christian Wulff?

Von Antje Sirleschtov
Foto: dpa

Als Botschafter Raymond Balé aus Kongo-Brazzaville, zurzeit Sprecher der afrikanischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Bundesratspräsident Jens Böhrnsen zum neuen Amt gratulierte, errötete der. Es sei eine besondere Ehre, dass er seine Gruppe als erste empfangen habe, sagte Balé am Donnerstag im Schloss Bellevue.

Von Elisabeth Binder
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff soll der nächste Bundes-Onkel werden. Doch brauchen wir einen Präsidenten?

Rund 28 Millionen Euro geben wir im Jahr für das Amt des Bundespräsidenten aus. Doch die politischen Erträge aus dieser Investition sind bescheiden. Sollten wir uns den Bundespräsidenten angesichts der Haushaltslage sparen?

Von Carsten Kloth

Die Nachfolge von Horst Köhler will Schwarz-Gelb noch in dieser Woche regeln. Favoritin ist Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Aber wird sie es auch?

Von
  • Robert Birnbaum
  • Antje Sirleschtov

Die Parteivorsitzenden der Regierungskoalition haben sich auf Christian Wulff als Anwärter für das Amt des Bundespräsidenten geeinigt. Am Abend wurde der 50-Jährige offiziell präsentiert. SPD und Grüne schicken Joachim Gauck als eigenen Kandidaten ins Rennen.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Stephan Haselberger

Am Sonntag und Montag trifft sich die Regierung im Kanzleramt. Doch was da so euphemistisch als Sparklausur angekündigt wird, ist viel mehr. An diesen beiden Tagen entscheidet sich das Schicksal der schwarz-gelben Koalition. Spätestens.

Von Lutz Haverkamp
Das Kandidatenkarussell dreht sich. Nun ist Christian Wulff Favorit auf das Präsidentenamt.

Der Tag nach Köhlers Paukenschlag: Ein Nachfolger muss her. Oder eine Nachfolgerin. Ein gewaltiges Problem für Merkels Chaos-Koalition. Viele Namen fallen, auch der von einem der besten Rennpferde aus Merkels Modernisierer-Stall - Ursula von der Leyen. Rettet die Ministerin Schwarz-Gelb?

Von
  • Robert Birnbaum
  • Cordula Eubel
  • Stephan Haselberger
  • Antje Sirleschtov

Der neue Bundespräsident soll am 30. Juni gewählt werden. Union und FDP wollen einen aktiven Politiker als Nachfolger von Horst Köhler. Kanzlerin Merkel favorisiert offenbar eine Nominierung von Ursula von der Leyen.

Von Stephan Haselberger

Unerwartet robuste US-Konjunkturdaten haben den Leitindex Dax am Dienstagnachmittag ins Plus gehoben. Zunächst hatten Börsianer noch von wieder steigenden Unsicherheiten um die globale Wirtschaftsentwicklung und Nachwirkungen des Rücktritts von Bundespräsident Horst Köhler gesprochen.

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