
Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über die Sehnsucht nach glaubwürdigen Politikern und die Begeisterung über seine Kandidatur.

Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über die Sehnsucht nach glaubwürdigen Politikern und die Begeisterung über seine Kandidatur.

Ballack, Koch, Köhler – wie Eilmeldungen in diesen Wochen das Geschäft vieler Redaktionen prägen
Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg will die Lizenz des christlichen Senders nicht verlängern. Mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag hat sich nun ein weiterer Spitzenpolitiker gegen die drohende Abschaltung ausgesprochen.
Die stellvertretende Linksparteichefin Katja Kipping hat dem rot-grünen Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck eine Verharmlosung des Nazi-Regimes vorgeworfen.

Drei Wochen vor der Bundespräsidentenwahl hat der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, sein Abgeordnetenmandat im niedersächsischen Landtag niedergelegt. Damit will er formale Ungereimtheiten ausräumen.

Wer die Direktwahl des Bundespräsidenten fordert, fordert eine andere Republik. Denn solange der Präsident keine Macht hat, wäre ein Wahlkampf um das höchste Staatsamt ein demokratisches Absurdistan.
Potsdam - Bei der Wahl des Bundespräsidenten kommt es auf jede Stimme an: Doch in Brandenburg haben CDU und FDP, trotz sonst enger Abstimmung als Opposition im Landtag, eine Stimme in der Bundesversammlung zu Lasten der SPD verschenkt. Das hat nach PNN-Informationen die Internet–Wahlplattform election.
Schon mehr als 20000 Fans hat die Facebook-Seite "Joachim Gauck als Bundespräsident". Aber es ist nicht die Opposition, die diese Seite gestartet hat.

Der Bundespräsidentenkandidat hält sich sein Amt in Hannover warm – doch lange hätte er wohl nicht mehr Freude daran

Die 74-jährige Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen ist von der Linken-Fraktion einstimmig zur Präsidentschaftskandidatin nominiert worden. Das verlautete aus Fraktionskreisen in Berlin.

Erst ist der König weg, vulgo: der Bundespräsident, und jetzt soll auch noch der Schlossbau verschoben werden. So wird das Schlossspektakel endgültig zum Schlossdebakel.
Horst Köhler wird heute beim Frühstück den „Spiegel“ durchblättern und zu seiner Frau sagen: „Eva, die haben immer noch keinen Respekt vor meinem Amt.“ Seit einigen Tagen wird Joachim Gauck zum Präsidenten der Herzen stilisiert.
Auch die FDP freut sich über den zweiten Bundespräsidenten-Kandidaten. Hat Joachim Gauck mehr Chancen, als er selbst glaubte?
Die Begeisterung ist schon etwas verlogen - auf beiden Seiten. Hätte Merkel Gauck vorgeschlagen, die Welt hätte gerufen: Zwei Ossis an der Spitze des Landes, das geht nicht!
Horst Köhler, Roland Koch oder Utz Claassen sind nur drei Beispiele. Über die deutschen 50-Jährigen, die offenbar nichts mehr vorhaben im Leben.

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle spricht im Tagesspiegel-Interview über die Koalition, seine Partei, Steuersenkungen und die Sparklausur.
Schnelle Entscheidungen sind riskant; langsame nicht unbedingt besser: Für die Kür von Horst Köhler hatte sich Angela Merkel viel Zeit genommen. Beschleunigung hat durchaus etwas Faszinierendes, doch die Kunst dabei ist das Schalten – auch das Abschalten, Innehalten.

Matthies ringt um Worte: In seiner Sprachkolumne betätigt sich Bernd Matthies heute als Merkel-Schriftgelehrter. Rhetorisch ist die Kanzlerin immer noch Kohls Mädchen - ein kleines Stück weit zumindest.

Vor fast 40 Jahren sah der "Club of Rome" das Ende des Wachstums voraus. Nun erfüllt sich die Prognose – und die alte Debatte beginnt von vorn.
Der von SPD und Grünen nominierte Präsidentschaftkandidat Joachim Gauck will bei allen Parteien um Stimmen werben. Am Freitag hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt. Wie war es?
Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Was man im Tagesspiegel lesen konnte, weckt bei mir Verständnis für Herrn Köhlers Begründung: Respekt vor dem Amt spüre ich in der Berichterstattung nur bedingt. Stattdessen wird Herrn Köhler sofort vorgeworfen, er sei feige und zu dünnhäutig.
Die Ereignisse von Tagen, von Stunden schnurren zusammen auf ein Wort: Merkel. Immer wieder: Merkel. M für Macht, e für erschöpfend, r für rigoros, k für kaltblütig, e und l für extrem leidensfähig.
Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler und der Absage seines Besuchs im Operndorf „Remdoogo“ ist der Regisseur Christoph Schlingensief selbst nach Burkina Faso gereist.
Erst gewinnt die Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut seit 28 Jahren mal wieder den „Eurovision Song Contest“ für Deutschland – jetzt soll auch noch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff Bundespräsident werden.

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff soll neuer Bundespräsident werden. Im Reichstag erklärte Wulff, er wolle als Bundespräsident „etwas für den Zusammenhalt“ in Deutschland tun.
SPD und Grüne schicken Joachim Gauck ins Rennen. Warum ihn?
Christian Wulff heißt der Mann, der an der Spitze Deutschlands stehen soll. Bundespräsident, oberster Repräsentant des Staates, Erster unter 80 Millionen Bürgern.
Christian Wulff heißt der Mann, der an der Spitze Deutschlands stehen soll. Bundespräsident, oberster Repräsentant des Staates, Erster unter 80 Millionen Bürgern. Moment mal. Wieso eigentlich Christian Wulff?

Als Botschafter Raymond Balé aus Kongo-Brazzaville, zurzeit Sprecher der afrikanischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Bundesratspräsident Jens Böhrnsen zum neuen Amt gratulierte, errötete der. Es sei eine besondere Ehre, dass er seine Gruppe als erste empfangen habe, sagte Balé am Donnerstag im Schloss Bellevue.

Sie sind immer dabei, eilen aber nie voraus – wie Sprecher den Spitzenpolitikern helfen, die richtigen Worte zu finden.

Rund 28 Millionen Euro geben wir im Jahr für das Amt des Bundespräsidenten aus. Doch die politischen Erträge aus dieser Investition sind bescheiden. Sollten wir uns den Bundespräsidenten angesichts der Haushaltslage sparen?
Die Nachfolge von Horst Köhler will Schwarz-Gelb noch in dieser Woche regeln. Favoritin ist Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Aber wird sie es auch?
Die Parteivorsitzenden der Regierungskoalition haben sich auf Christian Wulff als Anwärter für das Amt des Bundespräsidenten geeinigt. Am Abend wurde der 50-Jährige offiziell präsentiert. SPD und Grüne schicken Joachim Gauck als eigenen Kandidaten ins Rennen.

Christian Scholz aus Groß Glienicke hat einen besonderen Paten: Horst Köhler
Am Sonntag und Montag trifft sich die Regierung im Kanzleramt. Doch was da so euphemistisch als Sparklausur angekündigt wird, ist viel mehr. An diesen beiden Tagen entscheidet sich das Schicksal der schwarz-gelben Koalition. Spätestens.
Von der Leyen oder Lammert, Schäuble oder Wulff? Die Gerüchteküche in Berlin brodelt. Tagesspiegel.de stellt die vier aussichtsreichen Kandidaten-Kandidaten vor und erwägt ihre Chancen.

Der Tag nach Köhlers Paukenschlag: Ein Nachfolger muss her. Oder eine Nachfolgerin. Ein gewaltiges Problem für Merkels Chaos-Koalition. Viele Namen fallen, auch der von einem der besten Rennpferde aus Merkels Modernisierer-Stall - Ursula von der Leyen. Rettet die Ministerin Schwarz-Gelb?
Der neue Bundespräsident soll am 30. Juni gewählt werden. Union und FDP wollen einen aktiven Politiker als Nachfolger von Horst Köhler. Kanzlerin Merkel favorisiert offenbar eine Nominierung von Ursula von der Leyen.
Unerwartet robuste US-Konjunkturdaten haben den Leitindex Dax am Dienstagnachmittag ins Plus gehoben. Zunächst hatten Börsianer noch von wieder steigenden Unsicherheiten um die globale Wirtschaftsentwicklung und Nachwirkungen des Rücktritts von Bundespräsident Horst Köhler gesprochen.

Machte seine Angst Horst Köhler so beliebt bei den Bürgern? Eine Analyse der Körpersprache und Verhaltensmuster des scheidenden Bundespräsidenten.
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