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Thema

Frank-Walter Steinmeier

Sie sinken und sinken und sinken – die Unionsparteien, und zwar in der Beliebtheit der Wähler. Nicht mehr viel, und sie haben SPD-Niveau, 30 Prozent.

Hannelore Kraft und Sigmar Gabriel

Die Bundestagswahl 2009 endete für die Sozialdemokraten mit einem Desaster. Dank Nordrhein-Westfalen wähnen sie sich wieder obenauf. Dabei sollten sie sich nicht zu früh freuen.

Von Christoph Seils
Steffen Seibert

Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sich Steffen Seibert ausgesucht hat. Der ZDF-Journalist soll in rund vier Wochen der Regierungspolitik ein freundliches Gesicht verleihen und mit dem Bundespresseamt aus dem Stand eine Behörde mit mehr als 450 Mitarbeitern leiten.

Von Hans Monath

Er ist der "Held von Solln". Dominik Brunner, der Kinder beschützen wollte und dafür starb. Doch das Heldenbild wird Freunden und Familie unheimlich. Ab Dienstag stehen zwei Jugendliche als seine Mörder vor Gericht.

Von Claudia Keller

Spät am Abend, auf dem WM-Podest in Port Elizabeth, rückten sich die Funktionäre und Staatschefs noch einmal schön ins Rampenlicht, auch wenn es nur die Siegerehrung nach dem Spiel um Platz drei war. Ein kleiner Knuff hier, ein nettes Wort da, Fifa-Boss Joseph Blatter hielt die Medaillen in den Händen, Südafrikas Präsident Jacob Zuma lachte, und Bundespräsident Christian Wulff, 51, plauderte kurz und herzlich mit Per Mertesacker.

Aus Sicherheitsgründen soll ihr Sohn Linus auf Fotos künftig unkenntlich gemacht werden, wünschen sich Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina. Foto: dpa

Bundespräsident Christian Wulff inszeniert sich mit seinen Kindern in der Öffentlichkeit, Fotos will er aber nicht. Ein Wunsch, der unter dem Aspekt der Pressefreiheit umstritten ist.

Von Sonja Álvarez
Gesundheitsminister Rösler ist "sehr zufrieden".

Die Obergrenze für Zusatzbeiträge soll wegfallen, den Sozialausgleich soll der Steuerzahler finanzieren. Darauf hat sich die Bundesregierung verständigt. Die SPD spricht von einem Offenbarungseid.

Von Christoph Seils

Bundespräsident Christian Wulff reist zu Beginn der kommenden Woche nach Polen. Wulff und der künftige polnische Präsident Bronislaw Komorowski vereinbarten am Montag, „bereits in der kommenden Woche zu einem Meinungsaustausch in Warschau zusammenzukommen“, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

Es mutet wie die Love Parade an. Nur die Farben sind weniger variabel.

Sommer, Sonne, vier zu null – so einfach schön kann Fußball sein. Furios und voller Leidenschaft spielte die deutsche Mannschaft im Viertelfinale der WM starke Argentinier aus. Die WM geht in die nächste Märchenrunde.

Von Robert Ide

Karriere in der Politik: Der Aufstieg ins politische Machtzentrum geht schneller als in der Wirtschaft. Doch die Stühle sind wackliger, der Erfolg schwerer beeinflussbar, der Job so aufreibend, dass selbst Spitzenpolitiker hinschmeißen

Die Kanzlerin freut sich auf Kinderlachen in Bellevue. Dabei können die Wulffs gar nicht einziehen. Am Freitag feierten sie Einstandsparty – mit 5000 Gästen. Eingeladen hatten zum Fest noch die Köhlers

Von Elisabeth Binder
Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina vor dem abendlich beleuchteten Schloss Bellevue.

Mit sommerlicher Leichtigkeit hat Christian Wulff das Sommerfest im Schloss Bellevue eröffnet. Dieselbe Leichtigkeit schien auch in seiner ersten Rede auf. Das wird ihn vielen Menschen sympathisch machen. Doch es birgt auch Gefahren.

Von Antje Sirleschtov

Die Fußball-WM ist langweilig, der Bundespräsident nicht. Das Fernsehen macht die Wahl und sich groß.

Von
  • Matthias Kalle
  • Joachim Huber

SPD und Grüne werfen der Linkspartei vor, einen Bundespräsidenten Gauck verhindert zu haben. Auch in den eigenen Reihen gibt es Diskussionen über den Kurs. Wie geht es mit der Linken weiter?

Von
  • Cordula Eubel
  • Matthias Meisner
  • Thorsten Metzner
Familie Wulff zieht erst einmal nicht in Schloss Bellevue ein.

Die Kanzlerin freut sich auf Kinderlachen in Bellevue. Das klingt herzerwärmend. Doch die Wulffs können gar nicht einziehen.

Von Elisabeth Binder

Eine Ostdeutsche, die von sich sagt, dass ihr Freiheit der größte Wert sei, gegen einen Ostdeutschen, der die Freiheit zum größten Wert deklamiert. Und die CDU grämt sich, weil ein Grüner einen Konservativen der Sonderklasse gegen sie gewendet hat. Ein Kommentar.

Von Stephan-Andreas Casdorff
Leipzig, im Februar 1990. Teilnehmer einer Montagsdemonstration machen auf einem Plakat deutlich, wie sie sich die Zukunft vorstellen.

Planwirtschaft trifft auf Marktwirtschaft: Vor 20 Jahren kam die D-Mark in die DDR – und die ostdeutsche Wirtschaft brach zusammen.

Von Matthias Schlegel

Sie fassen es kaum. Dass es einen Denkzettel geben könnte, damit mussten sie bei Schwarz-Gelb rechnen. Aber dass Christian Wulff bei der Wahl zum Bundespräsidenten erst im dritten Anlauf durchkommt, ist für Angela Merkel ein Misstrauensvotum.

Von Robert Birnbaum

Eine knappe Niederlage im ersten Wahlgang hätte Angela Merkel mit einem kühlen Lächeln übergehen können. Bei diesem Ergebnis geht das nicht. Das war kein Warnschuss. Das war gezieltes Sperrfeuer. Und das Signal lautet: So geht es nicht mehr weiter!

Von Gerd Appenzeller
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