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Thema

Helmut Kohl

Von der Gruppe 47 zu Sasha: Das Spektrum der Künstler, die zur Wahl der SPD aufrufen, hat sich verändert

Von Stephan Wiehler Entscheidend ist, was hinten rauskommt, hat Helmut Kohl einmal gesagt, als er noch den Ton angab. Gemeint hatte der Kanzler damit frei übersetzt: Auf das Ergebnis kommt es an.

Anmerkungen zur Firma Deutschland: Das Volk ist der Arbeitgeber und hat noch Glück mit seinen leitenden Angestellten und Vertretern

Von Stephan-Andreas Casdorff Da war der Kanzler, der sagte: In den letzten vier Wochen wird die Wahl erst entschieden. Der sagte, dass sich zum Schluss alles auf die beiden Kandidaten zuspitzen wird und darauf, was sie für Leistungsbilanzen vorzuweisen haben.

Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Das kann eigentlich nicht sein. Dieses Buch, dort im Ständer mit den Sonderangeboten, vor der Ladentür.

Der Streit um die Stasi-Akten entzündete sich am Umgang mit den Unterlagen von „Personen der Zeitgeschichte“, wie es im Stasi-Unterlagengesetz (StUG) heißt. Gemeint sind damit auch prominente Politiker – wie etwa Alt- Kanzler Helmut Kohl.

Von Jost Müller-Neuhof Es sieht so aus, als könnte es in der Debatte um die Stasi-Unterlagen doch noch einen Sieger geben. Tief in der Nacht wollte der Bundestag das geänderte Gesetz verabschieden.

Von Simone von Stosch Jetzt also hat auch Edmund Stoiber sein Mädchen. Erst ja, dann nein, dann halb, jetzt doch wieder ganz – Katherina Reiche ist im Kompetenzteam der Union für Familienpolitik zuständig.

Kommen wir auf die deutsch-französischen Beziehungen zu sprechen. Gerade haben die Kassenprüfer ihre Berichte abgeschlossen - und den Unterschied zwischen beiden Ländern klargemacht.

Von Christoph von Marschall So viele Hoffnungen richten sich auf die Novellierung des Stasi-Unterlagengesetzes: Nach der Änderung werde man die Akten endlich zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte und des Umgang der Bundesregierung mit der DDR nutzen können; dann werde auch Schluss sein mit der Ungleichbehandlung von Politikern aus Ost und West. So argumentieren Befürworter der Änderung – als eigneten sich ausgerechnet diese Akten zur quasi basisdemokratischen Kontrolle von Regierungshandeln.

Von Robert Ide Die Gegner sind prominent. Innenminister Otto Schily (SPD) gehört dazu, ebenso Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU).

In ihrer Grundsatzrede hat Angela Merkel die Bedeutung der kooperativen Führung betont und damit zwei Kontrapunkte gesetzt. Einmal gegen die SPD und ihren allein an der Spitze stehenden Kanzler, etwas, das die Union nur zu gut kennt; zum zweiten gegen eben diese Form von politischem System, das so eng mit dem n Helmut Kohl verbunden ist.

Frankfurt (Main). Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat in ihrer Rede auf dem Frankfurter Parteitag ihren Führungsanspruch unterstrichen und dafür heftigen, etwa sieben Minuten langen Beifall der Delegierten bekommen.

Von Robert Birnbaum, Frankfurt a. Main Als der große, schwere Mann sich auf die Bühne wuchtet, hinter das Rednerpult tritt und mit einem schnellen Blick den Saal mustert, ist es für einen ganz kurzen Augenblick vollkommen still.

Frankfurt (Main). Mit einem Abschiedsauftritt von Altkanzler Helmut Kohl und heftigen Angriffen gegen Rot-Grün durch Parteichefin Angela Merkel hat die CDU am Montag auf ihrem Parteitag in Frankfurt am Main die heiße Wahlkampfphase begonnen.

Nach allen Regeln der politischen Erfahrung war der Sieg gegen Paraguay ein Erfolg für Gerhard Schröder. Denn wenn die Deutschen unter Kanzler Schröder sogar Kamerun oder Paraguay besiegen können, dann werden ihnen auch Staatsverschuldung oder Arbeitslosigkeit nichts anhaben können.

TRIALOG Das Stasi-Thema kann einem graue Haare wachsen lassen. Angela Marquardt, der bunte Vogel in der PDS, der den Rentnerclub für Punks und Autonome interessant macht, war IM.

Von Stephan-Andreas Casdorff Pecunia non olet, Geld stinkt nicht? Manchmal doch, und zwar dann, wenn die Staatsanwaltschaft etwas riecht.

Von Robert Birnbaum Der Parteispenden-Untersuchungsausschuss geht zu Ende, wie er so gar nicht begonnen hatte: unspektakulär. Schlagzeilen machen die Bilanzen und Schlussfolgerungen der Parteien, die Sondervoten und das Konvolut des Sachberichts nicht mehr, eher pflichtschuldigst wird der Bundestag noch einmal darüber debattieren.

Von Gerd Appenzeller Nein, als schärfste Waffe des Parlamentes, wie der Untersuchungsausschuss gerne genannt wird, hat sich jenes Gremium nicht erwiesen, das sich mehr als zwei Jahre lang mit den Parteispenden befasste und heute seine letzte Sitzung hat. Die Plenardebatte über die Arbeitsergebnisse des Ausschusses muss sogar verschoben werden, weil sich die Koalitionsfraktionen noch nicht über die abschließende Bewertung einigen konnten.

An manchen Samstagnachmittagen, wenn Elfriede ihn wegließ, stahl sich Martin Heidegger von seinem Villenvorort Zähringen weg zu den kleinbürgerlichen Reihenhäuschen entlang der Freiburger Schwarzwaldstraße. Heimlich schaute er dort, bei dem ihn anbetenden philosophischen Jünger Heinrich Wiegand Petzet, die "Sportschau".

Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Nun erobert also der Fußball die Republik. Für Politiker ein heikles Thema: Wer behauptet, Deutschland werde nicht Weltmeister, gilt als Vaterlandsverräter.

Das kann Edmund Stoiber noch große Schwierigkeiten machen: Seine offenkundige Neigung, sich forsch zu äußern und mindestens Missverständnisse zu riskieren, ehe alle Folgen bedacht sind. Ein Beispiel ist die Benennung des K-Teams, des Kompetenzteams durch den Herrn K.

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